{"Signatur": "CH_VB_025", "Spider": "CH_VB", "Datum": "1996-06-28", "PDF": {"Datei": "CH_VB/CH_VB_025_JAAC-61-23A-I--_1996-06-28.pdf", "URL": "https://www.amtsdruckschriften.bar.admin.ch/viewOrigDoc/150003413.pdf?ID=150003413", "Checksum": "43f8ac899e391f275da1785f9e9f93b4"}, "Scrapedate": "2026-03-20", "Num": ["JAAC 61.23A_I \r"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Eidgenössische Rekurskommission für Forschungsförderung 28.06.1996 JAAC 61.23A_I \r"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission fédérale de recours en matière d’encouragement de la recherche 28.06.1996 JAAC 61.23A_I \r"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione federale di ricorso per la promozione della ricerca 28.06.1996 JAAC 61.23A_I \r"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Eidgenössische Rekurskommission für Forschungsförderung"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conféderation Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission fédérale de recours en matière d’encouragement de la recherche"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione federale di ricorso per la promozione della ricerca"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Commission fédérale de recours en matière d'encouragement de la recherche, jusqu'à 2006"}], "ScrapyJob": "446973/70/126", "Zeit UTC": "20.03.2026 01:28:25", "Checksum": "40ef9cd2b410b2edc98124f78611bebd", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Eidgenössische Rekurskommission für Forschungsförderung 28.06.1996 JAAC 61.23A_I \r\n\n 7\n(ausserhalb der Landwirtschaft) auf 12,43 Lohnpromille; in der Landwirtschaft\nbetrugen sie für Frauen 5,54 und für Männer 8,36 Lohnpromille. Auf 1. Januar\n1985 stiegen die Prämien auf 8,47 bzw. 14,12 und in der Landwirtschaft auf\n5,66 bzw. 9,47 Lohnpromille. Als Folge des Gleichstellungsgebotes von Frau\nund Mann (Art. 4 Abs. 2 BV) hoben die UVG-Versicherer auf 1. Januar 1993 die\nPrämiendifferenzierung zwischen den Geschlechtern auf. Die SUVA setzte für\nalle Versicherten eine Einheitsprämie von 13,6 Lohnpromille fest. Infolge des\nAnstiegs der Kosten der Freizeitunfälle wurde der Prämiensatz auf 1. Januar\n1994 auf 15,5 Lohnpromille erhöht.\nVon verschiedenen Seiten wurde ein Abweichen von der Einheitsprämie und\neine risikogerechte Abstufung der Prämien postuliert. Auf 1. Januar 1995\nwurde der nach Wirtschaftszweigen abgestufte Vier-Klassen-Prämientarif in\nKraft gesetzt.\nFür die in die unterste Risikogemeinschaft A eingereihten Versicherten, deren\nBruttoprämiensatz sich auf 14,7 Lohnpromille beläuft, führt der neue Tarif zu\neiner finanziellen Entlastung, für die in die drei oberen Risikogemeinschaften\nB bis D eingereihten Versicherten mit Bruttoprämiensätzen von 16,3, 18\nund 20 Lohnpromille zu einer Prämienerhöhung um 0,8 bzw. 2,5 bzw. 4,5\nLohnpromille. Bei einem Monatslohn von Fr. 3000.- beläuft sich die Erhöhung\nauf Fr. 2.40 bzw. Fr. 7.50 bzw. 13.50, bei einem Monatslohn von Fr. 5000.- auf\nFr. 4.- bzw. Fr. 12.50 bzw. Fr. 22.50 monatlich. Dabei ist zu berücksichtigen,\ndass die SUVA, wäre sie beim Einheitstarif geblieben, die Prämie auf 17,1\nLohnpromille erhöht hätte; die Erhöhung für die drei oberen Tarifklassen\nist deshalb nur zum Teil Folge der Schaffung eines Vier-Klassen-Tarifs,\nnämlich in der zweitobersten Tarifklasse die Erhöhung um 0,9 und in\nder obersten Tarifklasse diejenige um 2,9 Lohnpromille, während die\ndrittoberste Tarifklasse im Vier-Klassen-Tarif gegenüber der Einheitsprämie\neine Reduktion um 0,8‰ erfährt.\n6. Art. 92 Abs. 6 UVG erlaubt die Prämienabstufung in der NBU-Versicherung.\nDie Gesetzesbestimmung lässt - unter Vorbehalt der auch für die\nBerufsunfallversicherung geltenden Bestimmung von Art. 92 Abs. 1\nUVG, wonach die Prämie dem Risiko zu entsprechen hat - offen, nach\nwelchen Kriterien die Abstufung vorgenommen werden darf; lediglich\ndie Abstufung nach dem Geschlecht der versicherten Person ist untersagt\n(Art. 92 Abs. 6 zweiter Satz UVG in der Fassung gemäss Änderung vom\n18. Juni 1993, in Kraft seit 1. Januar 1994). Damit unterscheidet sich von\nGesetzes wegen die Prämiengestaltung bzw. die Bildung von Tarifklassen\nin der obligatorischen Unfallversicherung von derjenigen in den anderen\nSozialversicherungszweigen, in denen Beiträge erhoben werden. So\nschreibt Art. 5 des BG vom 20. Dezember 1946 über die Alters- und\nHinterlassenenversicherung (AHVG, SR 831.10) die Erhebung eines\neinheitlichen Beitrages vom Einkommen aus unselbständiger Erwerbstätigkeit\nvor, während Art. 8 AHVG für die Beiträge vom Einkommen aus selbständiger\nErwerbstätigkeit eine je nach Einkommenshöhe abgestufte Skala vorschreibt;\nArt. 10 AHVG schreibt für die Beiträge der nichterwerbstätigen Versicherten\neine Abstufung je nach ihren sozialen Verhältnissen vor. Diese Bestimmungen\ngelten sinngemäss für die Beitragsbemessung in der Invalidenversicherung\n(Art. 3 des BG vom 19. Juni 1959 über die Invalidenversicherung [IVG], SR\n831.20) und in der Erwerbsersatzordnung (Art. 27 des BG vom 25. September\n1952 über die Erwerbsersatzordnung für Dienstleistende in Armee, Zivildienst\n\n"}