{"Signatur": "CH_VB_025", "Spider": "CH_VB", "Datum": "1988-11-21", "PDF": {"Datei": "CH_VB/CH_VB_025_JAAC-53-7--_1988-11-21.pdf", "URL": "https://www.amtsdruckschriften.bar.admin.ch/viewOrigDoc/150001112.pdf?ID=150001112", "Checksum": "3d2509f58e8cd74d9b8260483887413c"}, "Scrapedate": "2026-03-20", "Num": ["JAAC 53.7 \r"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Eidgenössische Rekurskommission für Forschungsförderung 21.11.1988 JAAC 53.7 \r"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission fédérale de recours en matière d’encouragement de la recherche 21.11.1988 JAAC 53.7 \r"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione federale di ricorso per la promozione della ricerca 21.11.1988 JAAC 53.7 \r"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Eidgenössische Rekurskommission für Forschungsförderung"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conféderation Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission fédérale de recours en matière d’encouragement de la recherche"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione federale di ricorso per la promozione della ricerca"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Commission fédérale de recours en matière d'encouragement de la recherche"}], "ScrapyJob": "446973/70/126", "Zeit UTC": "20.03.2026 01:33:39", "Checksum": "5b8ee437b574922afbb077d89716a82d", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Eidgenössische Rekurskommission für Forschungsförderung 21.11.1988 JAAC 53.7 \r\n\n JAAC 53.7\n\nEntscheid der Eidgenössischen Rekurskommission für\nForschungsförderung vom 21. November 1988\n\nRecherche. Bourses pour «chercheurs avancés». Le Fonds national\nsuisse peut, même s’il a consenti à l’occasion l’une ou l’autre exception,\ninvoquer la limite d’âge de 35 ans fixée par règlement interne pour\nrejeter une demande lorsque ce refus ne constitue ni un acte arbitraire\nni un excès du pouvoir d’appréciation, mais se fonde sur des raisons\nsérieuses.\n\nForschung. Stipendium für «fortgeschrittene Forscher». Der\nSchweizerische Nationalfonds darf sich auf die durch internes\nReglement festgelegte Altersbegrenzung von 35 Jahren trotz\ngelegentlicher Gewährung von Ausnahmen berufen, wenn sich im\nkonkreten Fall ergibt, dass die Ablehnung eines Gesuches weder\nwillkürlich noch in Überschreitung des Ermessens, sondern aus triftigen\nGründen erfolgt ist.\n\nRicerca. Borse di studio per «ricercatori affermati». Il Fondo nazionale\nsvizzero, pur avendo talvolta ammesso delle eccezioni, può, per\nrespingere una domanda, invocare il limite d’età di 35 anni stabilito nel\nproprio regolamento quando tale rifiuto si fonda su seri motivi e non\ncostituisce un atto arbitrario né eccesso del potere discrezionale.\n\n1\nI\n\nMit Gesuch vom 5. Februar 1987 beantragt X die Zusprechung eines\nStipendiums in der Kategorie «fortgeschrittene Forscher» für zwei Jahre in der\nHöhe von Fr. 98 400.-. Das Gesuch betrifft ein Thema der Physik.\nIn der Sitzung vom 30. Juni 1987 wies der Schweizerische Nationalfonds das\nGesuch ab. Mit Brief vom 13. Juli 1987 wurde dieser Entscheid X mitgeteilt.\nZur Begründung wurde ausgeführt, dass die zur Verfügung stehenden Mittel\nnicht ausgereicht hätten, allen eingegangenen Gesuchen zu entsprechen.\nSein Gesuch sei abgelehnt worden, weil er einerseits die Altersgrenze\ndeutlich überschritten habe, andererseits keine enge Beziehungen zu einem\nschweizerischen Institut habe und seine Rückkehr in die Schweiz eher\nunbestimmt sei. Dieses Schreiben wurde mit der Schweizerischen Post am\n14. Juli 1987 nach Z (USA), dem Wohnsitz von X, gesandt.\nHiergegen reichte X Beschwerde ein, welche fristgemäss am 13. August\n1987 eintraf. Darin beantragt er sinngemäss Aufhebung der angefochtenen\nVerfügung und Zusprechung des ihm verweigerten Stipendiums.\nZur Begründung führt er unter anderem aus, dass seine wissenschaftlichen\nQualifikationen und Referenzen äusserst gut seien. Des weiteren habe\ner von verschiedenen Personen erfahren, dass die Altersgrenze keine\nabsolute Bedingung sei und Stipendien auch schon älteren Gesuchstellern\nzugesprochen worden seien. Dem Vorwurf der mangelnden Beziehungen zu\nschweizerischen Instituten hält er entgegen, dass sehr wohl mindestens drei\nschweizerische Institute von seiner Arbeit profitieren könnten. Eine engere\nZusammenarbeit mit schweizerischen Instituten sei zur Zeit nicht möglich, da\ndafür in der Schweiz die entsprechenden Voraussetzungen nicht vorhanden\nseien.\nDaraufhin nahm der Nationalfonds seinen Entscheid in Wiedererwägung,\nkam indes am 8./9. Dezember 1987 zu einer erneuten Ablehnung des Gesuches.\nDies wurde X mit Brief vom 15. Dezember 1987 mitgeteilt. Darin wurde als\nHauptargument das Überschreiten der Altersgrenze aufgeführt.\nX hielt mit Brief vom 8. Januar 1988 an seiner Beschwerde fest und ergänzte\nnach Einsicht in die Akten die Begründung mit Schreiben vom 18. April\n1988. Mit Vernehmlassung vom 26. Mai 1988 beantragt der Schweizerische\nNationalfonds, die Beschwerde abzuweisen.\n\nII\n\n1. Gemäss Art. 13 Abs. 3 des BG vom 7. Oktober 1983 über die Forschung\n(Forschungsgesetz [FG], SR 420.1) kann der Beschwedeführer nur rügen, der\nangefochtene Entscheid stelle eine Verletzung von Bundesrecht einschliesslich\nÜberschreitung oder Missbrauch des Ermessens dar oder beruhe auf\neiner unrichtigen oder unvollständigen Feststellung des rechtserheblichen\nSachverhalts. Soweit der Forschungsrat des Schweizerischen Nationalfonds im\n\n"}