{"Signatur": "CH_VB_025", "Spider": "CH_VB", "Datum": "1988-05-25", "PDF": {"Datei": "CH_VB/CH_VB_025_JAAC-52-59--_1988-05-25.pdf", "URL": "https://www.amtsdruckschriften.bar.admin.ch/viewOrigDoc/150000797.pdf?ID=150000797", "Checksum": "6b73c3b8c0d52f4e20943afdb85168ae"}, "Scrapedate": "2026-03-20", "Num": ["JAAC 52.59 \r"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Eidgenössische Rekurskommission für Forschungsförderung 25.05.1988 JAAC 52.59 \r"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission fédérale de recours en matière d’encouragement de la recherche 25.05.1988 JAAC 52.59 \r"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione federale di ricorso per la promozione della ricerca 25.05.1988 JAAC 52.59 \r"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Eidgenössische Rekurskommission für Forschungsförderung"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conféderation Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission fédérale de recours en matière d’encouragement de la recherche"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione federale di ricorso per la promozione della ricerca"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Commission fédérale de recours en matière d'encouragement de la recherche"}], "ScrapyJob": "446973/70/126", "Zeit UTC": "20.03.2026 01:34:06", "Checksum": "18a2e7e0f935569474065998a7da5aa5", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Eidgenössische Rekurskommission für Forschungsförderung 25.05.1988 JAAC 52.59 \r\n\n JAAC 52.59\n\nAuszug aus einem Entscheid der Eidgenössischen\nRekurskommission für Forschungsförderung vom 25.\nMai 1988\n\nEncouragement de la recherche. Procédure. Constatation des faits par\nexpertise des demandes tendant à l’octroi de subsides de recherche.\nNomination des experts et examen des expertises par le Fonds national\nsuisse (FNS). A moins de motifs formels de récusation, le FNS n’est,\nquant à la nomination des experts, pas lié d’emblée par une liste\nnégative présentée par le requérant; il doit par contre apprécier de\nfaçon particulièrement critique, voire ne pas retenir les avis des experts\ndont la récusation est demandée et ordonner d’autres expertises\nlorsqu’il s’avère après coup qu’ils avaient une opinion préconçue et\nnotamment que ce fait a exercé une influence négative sur les avis\nultérieurs d’autres experts.\n\nForschungsförderung. Verfahren. Feststellung des Sachverhalts durch\nBegutachtung von Gesuchen für Forschungsbeiträge.\nErnennung der Experten und Prüfung der Gutachten durch den\nSchweizerischen Nationalfonds (SNF). Falls nicht formalrechtliche\nAblehnungsgründe bestehen, ist der SNF hinsichtlich der Ernennung\nvon Experten nicht zum vornherein an die vom Gesuchsteller\neingereichte Negativliste gebunden; er muss aber die Stellungnahmen\nabgelehnter Experten besonders kritisch würdigen, gegebenenfalls\nsogar unberücksichtigt lassen und Ersatzgutachten einholen, sofern\nsich nachträglich Voreingenommenheit ergibt, namentlich wenn damit\nnachfolgende Stellungnahmen anderer Experten negativ beeinflusst\nwerden.\n\n1\nPromovimento della ricerca. Procedura. Constatazione dei fatti\nmediante perizia delle domande di sussidi per la ricerca.\nNomina di periti e esame delle perizie da parte del Fondo nazionale\nsvizzero per la ricerca scientifica (FNS). Per la nomina dei periti il\nFNS non è vincolato a priori da una lista negativa presentata da\nun richiedente se non esistono motivi formali di ricusazione; esso\ndeve invece valutare in modo critico e se del caso non prendere\nin considerazione i pareri dei periti ricusati e ordinare perizie\ncomplementari, se appaiono ulteriormente prevenzioni, segnatamente\nse ne è risultato un influsso negativo sui pareri successivi di altri periti.\n\n1. Gemäss Art. 13 Abs. 3 des BG vom 7. Oktober 1983 über die Forschung\n(Forschungsgesetz [FG], RS 420.1) kann der Beschwerdeführer nur rügen, der\nangefochtene Entscheid stelle eine Verletzung von Bundesrecht einschliesslich\nÜberschreitung oder Missbrauch des Ermessens dar oder beruhe auf\neiner unrichtigen oder unvollständigen Feststellung des rechtserheblichen\nSachverhalts. Soweit der Forschungsrat des Schweizerischen Nationalfonds im\nRahmen des ihm eingeräumten Ermessens entschieden hat, ist somit für eine\nÜberprüfung der angefochtenen Verfügung durch die Rekurskommission kein\nRaum.\n2. Am 13. November ersuchte der Schweizerische Nationalfonds fünf\nForscher um Prüfung des streitigen Kreditgesuches, wovon einer auf einer\n«Negativliste» vom Beschwerdeführer als unerwünscht bezeichnet wurde. Da\nzwei der angeschriebenen Experten den Auftrag nicht übernehmen konnten\nund die ersten eingetroffenen Gutachten (I und II) negativ waren, beschloss\nder Forschungsrat die Zuziehung dreier zusätzlicher Experten, wovon zwei\nwiederum auf der Negativliste zu finden waren, so dass schliesslich drei (II, III\nund VI) der sechs vorliegenden Expertisen von der Negativliste stammen. Dies\nwird vom Beschwerdeführer beanstandet.\nIm Prinzip ist es begrüssenswert, wenn von Antragstellern Negativlisten\nbeigelegt werden, um zu vermeiden, dass Konkurrenten als Gutachter\nbeigezogen werden. Allerdings entsteht hier das Problem, dass das\nvom Beschwerdeführer bearbeitete Forschungsgebiet nicht allzu viele\nForschungsgruppen aufweist, andererseits die Negativliste mit acht Namen\neher lang ist. Diese Liste enthält einen hohen Prozentsatz der über dem\nThema des Gesuches arbeitenden führenden Forscher. Dadurch wurde dem\nNationalfonds die Auswahl an Gutachtern nicht leichtgemacht. Andererseits\nfielen tatsächlich die Stellungnahmen zweier dieser Experten pointiert negativ\naus und bestätigten so die Befürchtungen des Beschwerdeführers.\nAngesichts dieser Tatsachen kann die Expertenwahl des Forschungsrates nicht\nals besonders geglückt bezeichnet werden, ohne dass allein deswegen die\nVerfügung aufzuheben wäre.\n3. Zur Rüge der Inkompetenz der Gutachter ist festzustellen, dass es sich\nbei allen um anerkannte Wissenschafter mit langjähriger Erfahrung auf\ndem betreffenden Gebiet handelt. Mehrere von ihnen arbeiten über einem\n\n"}