{"Signatur": "CH_VB_025", "Spider": "CH_VB", "Datum": "1986-06-12", "PDF": {"Datei": "CH_VB/CH_VB_025_JAAC-51-9--_1986-06-12.pdf", "URL": "https://www.amtsdruckschriften.bar.admin.ch/viewOrigDoc/150000632.pdf?ID=150000632", "Checksum": "4aaab9b8103d41bfdb4bfacd1c013050"}, "Scrapedate": "2026-03-20", "Num": ["JAAC 51.9 \r"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Eidgenössische Rekurskommission für Forschungsförderung 12.06.1986 JAAC 51.9 \r"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission fédérale de recours en matière d’encouragement de la recherche 12.06.1986 JAAC 51.9 \r"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione federale di ricorso per la promozione della ricerca 12.06.1986 JAAC 51.9 \r"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Eidgenössische Rekurskommission für Forschungsförderung"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conféderation Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission fédérale de recours en matière d’encouragement de la recherche"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione federale di ricorso per la promozione della ricerca"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Commission fédérale de recours en matière d'encouragement de la recherche"}], "ScrapyJob": "446973/70/126", "Zeit UTC": "20.03.2026 01:35:06", "Checksum": "69b41326e337cfb23e3cb69cb38396ed", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Eidgenössische Rekurskommission für Forschungsförderung 12.06.1986 JAAC 51.9 \r\n\n JAAC 51.9\n\nEntscheid der Eidg. Rekurskommission für\nForschungsförderung vom 12. Juni 1986\n\nRecherche. Recours à la Commission fédérale de recours en matière\nd’encouragement de la recherche contre le refus d’un subside en raison\nde doutes sur la possibilité de réaliser le projet de recherche et de son\ncaractère non prioritaire.\nProcédure. Pour la constatation des faits, il est admissible de recourir\nà un expert étranger et il n’y a pas lieu de s’écarter sans nécessité\ndes conclusions de son expertise. Le droit d’être entendu ne confère\npas au requérant celui de s’exprimer sur l’avis de la commission\nlocale en matière de recherche, qui a le statut d’un organe interne à\nl’administration.\nAucune violation du pouvoir d’appréciation du Conseil de la recherche\nlorsque celui-ci se fonde sur l’avis d’une commission universitaire en\nmatière de recherche, qui juge que le projet ne revêt pas de priorité pour\nl’université concernée.\n\nForschung. Beschwerde an die Eidgenössische Rekurskommission\nfür Forschungsförderung gegen die Verweigerung eines Beitrags\nwegen zweifelhafter Durchführbarkeit und mangelnder Priorität des\nForschungsprojekts.\nVerfahren. Für die Feststellung des Sachverhalts ist der Beizug\neines ausländischen Gutachters zulässig, von dessen schlüssiger\nExpertise nicht ohne Not abgewichen werden darf. Das rechtliche\nGehör verleiht dem Gesuchsteller keinen Anspruch darauf, sich zu der\nStellungnahme der lokalen Forschungskommission zu äussern, die ein\nverwaltungsinternes Organ ist.\nKeine fehlerhafte Ermessensausübung durch den Forschungsrat, wenn\ner auf die Beurteilung einer universitären Forschungskommission\nabstellt, wonach für die betreffende Universität das Projekt nicht in die\nerste Priorität fällt.\n\n1\nRicerca. Ricorso alla Commissione federale di ricorso in materia\nd’incoraggiamento della ricerca contro il rifiuto di un sussidio a motivo\ndei dubbi sull’attuabilità del progetto di ricerca e del suo carattere non\nprioritario.\nProcedura. Per il rilevamento dei fatti è ammissibile ricorrere a\nun perito straniero, dalle conclusioni della cui perizia non ci si può\ndipartire senza necessità. Il diritto d’essere sentito non conferisce\nal richiedente quello di esprimersi sul parere della commissione\nlocale in materia di ricerca che ha lo statuto di un organo interno\nall’amministrazione.\nNessuna violazione del potere d’apprezzamento del Consiglio della\nricerca, allorquando questi si basa sul parere di una commissione\nuniversitaria in materia di ricerca che ritiene il progetto non rivesta\nprima priorità per l’università interessata.\n\nI\n\nA. Mit Gesuch vom 28. Februar 1985 beantragt H die Zusprechung eines\nForschungsbeitrages von insgesamt Fr. 307 963.- für die Dauer von drei Jahren\nan das Projekt «Lesen und typographische Merkmale». Mit Schreiben vom\n23. August 1985 wies der Forschungsrat des Schweizerischen Nationalfonds\ndas Gesuch ab.\nB. Gegen diesen Entscheid hat H mit Datum vom 21. September 1985\nrechtzeitig Beschwerde erhoben, womit er sinngemäss Aufhebung der\nangefochtenen Verfügung und Zusprechung des ihm verweigerten\nForschungsbeitrages beantragt. Zur Begründung führt er unter anderem\naus, für den Fall der Genehmigung des Gesuches seien ihm Räume in der\nUniversität B verbindlich zugesichert worden. Die erforderlichen Geräte\nstünden ihm aus einem früheren Projekt persönlich zur Verfügung. Angesichts\ndieser Sachlage schienen ihm die Zweifel an der Durchführbarkeit des Projekts\nan der Universität B nicht begründet.\nC. Mit Beschwerdeergänzung vom 25. November 1985 bringt der\nBeschwerdeführer unter anderem vor, es sei erstaunlich, dass für einen\nin deutscher Sprache abgefassten Antrag ein Gutachten vermutlich aus\nden Vereinigten Staaten (USA) eingeholt worden sei. Es gebe in Europa\nzahlreiche deutschsprachige Wissenschaftler, die zum Projekt hätten Stellung\nnehmen können. Die Dauer der Beschäftigung des Beschwerdeführers an der\nUniversität B und seine Nationalität könne keine Rolle spielen. Die Ablehnung\nseines Gesuches könne nach den Statuten des Nationalfonds nicht damit\nbegründet werden, dass die Universität B sein Projekt nicht in ihren Mauern\nhaben möchte. Die Tabelle, die von der lokalen Forschungskommission zur\nBeurteilung von Forschungsgesuchen verwendet werde, enthalte Kriterien, die\ndem Reglement des Nationalfonds widersprächen. Es erscheine als unbillig,\n\n2\ndass der Gesuchsteller nicht schon während des Genehmigungsverfahrens\nhiezu Stellung nehmen könne. Nach welchen Kriterien die Priorität seines\nProjektes beurteilt worden sei, sei für ihn nicht nachvollziehbar.\nD. Mit Vernehmlassung vom 23. Dezember 1985 beantragt der Forschungsrat\nsinngemäss die Abweisung der Beschwerde.\n\nII\n\n"}