{"Signatur": "CH_VB_024", "Spider": "CH_VB", "Datum": "1999-01-18", "PDF": {"Datei": "CH_VB/CH_VB_024_JAAC-64-54--_1999-01-18.pdf", "URL": "https://www.amtsdruckschriften.bar.admin.ch/viewOrigDoc/150004781.pdf?ID=150004781", "Checksum": "d64aeb5f7f4298f314e478d1acf5919d"}, "Scrapedate": "2026-03-20", "Num": ["JAAC 64.54 \r"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Alkoholrekurskommission 18.01.1999 JAAC 64.54 \r"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission fédérale de recours en matière d'alcool 18.01.1999 JAAC 64.54 \r"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione federale di ricorso dell'alcool 18.01.1999 JAAC 64.54 \r"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Alkoholrekurskommission"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conféderation Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission fédérale de recours en matière d'alcool"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione federale di ricorso dell'alcool"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Commission fédérale de recours en matière d'alcool, jusqu'à 2006"}], "ScrapyJob": "446973/70/126", "Zeit UTC": "20.03.2026 01:26:23", "Checksum": "4162d42ce5d1f7532263676fd20c9dfa", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Alkoholrekurskommission 18.01.1999 JAAC 64.54 \r\n\n 4\nWeiteren habe zwischen dem Lieferanten Z. und der Beschwerdeführerin kein\nAuftragsverhältnis bestanden. Z. habe die Ware auch nicht für Rechnung der\nBeschwerdeführerin, sondern auf eigene Rechnung eingeführt.\nD. In der Vernehmlassung vom 8. Oktober 1998 schliesst die EAV auf\nkostenpflichtige Abweisung der Beschwerde.\nAus den Erwägungen:\n1. (...)\n2.a. Die Einfuhr gebrannter Wasser zum Trinkverbrauch ist gemäss Art. 28\nAbs. 1 AlkG gegen Entrichtung einer Monopolgebühr auch Privatpersonen\ngestattet. Die Bestimmungen von Art. 28 ff. AlkG regeln die Monopolgebühr\nin den Grundzügen. Die Höhe der Monopolgebühren auf den verschiedenen\ngebrannten Wassern wird in den Verordnungen vom 8. Januar 1975 bzw.\nvom 21. August 1991 über die Alkoholmonopolgebühren (SR 682.21), der\nVerordnung vom 8. Januar 1975 bzw. 21. August 1991 über eine besondere\nMonopolgebühr auf gewissen Branntweinen, Likören und Bittern in Flaschen\n(SR 682.211) und dem Bundesratsbeschluss vom 1. April 1970 über die\nErhebung von Monopolgebühren auf Weinspezialitäten, Süssweinen, Wermut\nund hochgrädigen Naturweinen (SR 682.212) bestimmt.\nSoweit die Monopolgebühren an der Grenze zu entrichten sind, werden sie\nvon den Zollorganen für Rechnung der EAV erhoben (Art. 34 Abs. 1 AlkG).\nNach Art. 34 Abs. 2 AlkG finden auf die Veranlagung, den Bezug und die\nSicherstellung dieser an der Grenze zu erhebenden Gebühren die Vorschriften\nder Zollgesetzgebung entsprechende Anwendung.\nb. Wer die Zollgrenze überschreitet oder Waren über die Zollgrenze befördert,\nhat die Vorschriften der Zollgesetzgebung zu befolgen (Art. 1 Abs. 1 ZG).\nDies umfasst gemäss Art. 1 Abs. 2 ZG die Befolgung der Vorschriften für\nden Verkehr über die Grenze (Zollmeldepflicht) und die Entrichtung der\ngesetzlichen Abgaben (Zollzahlungspflicht). Bei Vorliegen bestimmter\nVoraussetzungen, die im Gesetz ausdrücklich erwähnt sein müssen, ist\ndie zollfreie Einfuhr erlaubt, so unter anderem bei den sogenannten\nrelativen Zollbefreiungsgründen. Dabei ist das Vorhandensein eines\nZollbefreiungsgrundes in jedem einzelnen Fall nachzuweisen (vgl. Ernst\nBlumenstein, Grundzüge des Schweizerischen Zollrechts, Bern 1931, S. 31).\nZollfrei ist gemäss Art. 14 Ziff. 6 ZG die Einfuhr von Nahrungs- und\nGenussmitteln zum Reiseverbrauch in den durch Verordnung als zulässig\nerklärten Mengen. Diese Bestimmung wird durch Art. 11 Abs. 3 der\nVerordnung vom 10. Juli 1926 zum Zollgesetz (ZV, SR 631.01) näher\nkonkretisiert. Danach wird die Zollfreiheit nur Personen im Mindestalter\nvon 17 Jahren und nur bis zu bestimmten Höchstmengen bewilligt. Bei\nalkoholischen Getränken bis 15° Alkoholgehalt beträgt die zollfrei zugelassene\nMenge 2 Liter, bei alkoholischen Getränken über 15° 1 Liter. Keinen Anspruch\nauf die Zollfreiheit für alkoholische Getränke über 15° haben Personen, die als\nFührer oder Begleiter gewerblich eingesetzter Fahrzeuge einreisen.\nDiese Vorschriften tragen Art. 3 des Abkommens vom 4. Juni 1954 über die\nZollerleichterungen im Reiseverkehr (SR 0.631.250.21) Rechnung. Diesem\nAbkommen ist auch die Schweiz beigetreten; darin ist für die Vertragsstaaten\nein «Mindeststandard» bezüglich der Zoll- und Abgabenfreiheit im\n\n"}