{"Signatur": "CH_VB_024", "Spider": "CH_VB", "Datum": "2000-06-08", "PDF": {"Datei": "CH_VB/CH_VB_024_JAAC-64-115--_2000-06-08.pdf", "URL": "https://www.amtsdruckschriften.bar.admin.ch/viewOrigDoc/150004505.pdf?ID=150004505", "Checksum": "a348564ecf00bdd5b9e4769de1310a6f"}, "Scrapedate": "2026-03-20", "Num": ["JAAC 64.115 \r"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Alkoholrekurskommission 08.06.2000 JAAC 64.115 \r"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission fédérale de recours en matière d'alcool 08.06.2000 JAAC 64.115 \r"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione federale di ricorso dell'alcool 08.06.2000 JAAC 64.115 \r"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Alkoholrekurskommission"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conféderation Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission fédérale de recours en matière d'alcool"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione federale di ricorso dell'alcool"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Commission fédérale de recours en matière d'alcool, jusqu'à 2006"}], "ScrapyJob": "446973/70/126", "Zeit UTC": "20.03.2026 01:25:31", "Checksum": "8974ee00251e45a34538732f2605c9d9", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Alkoholrekurskommission 08.06.2000 JAAC 64.115 \r\n\n 4\n1998 habe der Totalumsatz Fr. 988.-, im Jahre 1999 Fr. 963.- betragen. Mit\nSchreiben vom 7. Februar 2000 verzichtete die EAV auf eine Stellungnahme\nzur Eingabe der Beschwerdeführerin vom 28. Januar 2000.\nAus den Erwägungen:\n1. (...)\n2.a. Die vorliegend strittige Erhebung einer Monopolgebühr stützt sich\nauf Art. 1 Abs 1 Bst. a der Verordnung vom 21. August 1991 über die\nAlkoholmonopolgebühren (MGV, AS 1997 415). Diese Verordnung sowie die\nVerordnung vom 6. April 1962 zum Alkohol- und zum Hausbrennereigesetz\nwurden mit Art. 63 Bst. a und d der Verordnung vom 12. Mai 1999 zum\nAlkohol- und zum Hausbrennereigesetz (AlkV, SR 680.11) per 1. Juli\n1999 aufgehoben. Weiter wurden auch die vorliegend massgeblichen\nBestimmungen des Alkoholgesetzes per 1. Juli 1999 teilweise geändert. Es\nist daher vorerst zu prüfen, welches Recht im vorliegenden Verfahren zur\nAnwendung gelangt.\nb. Der Gesetzgeber hat anlässlich der Aufhebung der Verordnung über\ndie Alkoholmonopolgebühren sowie der Änderung des Alkoholgesetzes\nund der Alkoholverordnung keine Übergangsregelung erlassen. Es sind\nsomit die allgemeinen Grundsätze über die zeitliche Geltung von Erlassen\nheranzuziehen.\nInwieweit auch Rechtsänderungen (Änderung von Gesetzen, Verordnungen\nund Reglementen), die erst nach Erlass des angefochtenen Entscheids\neingetreten sind, zu berücksichtigen sind, hängt von der massgeblichen\nintertemporalrechtlichen Regelung ab. Gemäss Rechtsprechung ist die\nRechtmässigkeit eines Verwaltungsaktes grundsätzlich nach der Rechtslage\nzur Zeit seines Erlasses zu beurteilen (BGE 125 II 598 mit Hinweisen). Für\ndie Rekurskommissionen sind mithin jene Rechtssätze massgebend, die bei\nder Erfüllung des rechtlich zu ordnenden oder zu Rechtsfolgen führenden\nTatbestandes Geltung haben. Nachher eingetretene Änderungen haben\ngrundsätzlich unberücksichtigt zu bleiben. Eine Ausnahme ist dann zu\nmachen, wenn zwingende Gründe eine sofortige Anwendung des neuen\nRechts verlangen. Ferner ist bei offenen, im Zeitpunkt der Rechtsänderung\nnoch andauernden Sachverhalten in aller Regel das neue Recht anwendbar\n(André Moser, in Moser/Uebersax, Prozessieren vor eidgenössischen\nRekurskommissionen, Basel 1998, S. 73 Rz. 2.79, mit weiteren Hinweisen).\nc. Vorliegend erfolgte die Wareneinfuhr am 17. Juli 1998. Zu diesem\nZeitpunkt war die Verordnung über die Alkoholmonopolgebühren vom\n21. August 1991 noch in Kraft. Diese ist somit für die Beurteilung des\nvorliegenden Sachverhaltes massgebend; ebenso sind es die Bestimmungen\ndes Alkoholgesetzes vom 21. Juni 1932 in der bis zum 30. Juni 1999 geltenden\nFassung sowie die Alkoholverordnung vom 6. April 1962.\n3.a. Gemäss Art. 32bis Abs. 1 der Bundesverfassung der Schweizerischen\nEidgenossenschaft vom 29. Mai 1874 (aBV, AS 1996 1490) in der bis\n31. Dezember 1999 geltenden Fassung ist der Bund befugt, auf dem Wege der\nGesetzgebung Vorschriften über die Herstellung, die Einfuhr, die Reinigung,\nden Verkauf und die fiskalische Belastung gebrannter Wasser zu erlassen.\nDabei ist gemäss Art. 32bis Abs. 2 aBV die Gesetzgebung so zu gestalten, dass sie\nden Verbrauch von Trinkbranntwein und dementsprechend dessen Einfuhr\n\n"}