{"Signatur": "CH_VB_024", "Spider": "CH_VB", "Datum": "1997-03-20", "PDF": {"Datei": "CH_VB/CH_VB_024_JAAC-63-54--_1997-03-20.pdf", "URL": "https://www.amtsdruckschriften.bar.admin.ch/viewOrigDoc/150004304.pdf?ID=150004304", "Checksum": "9e8357f572e7a1c996d527675ae04ff9"}, "Scrapedate": "2026-03-20", "Num": ["JAAC 63.54 \r"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Alkoholrekurskommission 20.03.1997 JAAC 63.54 \r"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission fédérale de recours en matière d'alcool 20.03.1997 JAAC 63.54 \r"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione federale di ricorso dell'alcool 20.03.1997 JAAC 63.54 \r"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Alkoholrekurskommission"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conféderation Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission fédérale de recours en matière d'alcool"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione federale di ricorso dell'alcool"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Commission fédérale de recours en matière d'alcool, jusqu'à 2006"}], "ScrapyJob": "446973/70/126", "Zeit UTC": "20.03.2026 01:27:53", "Checksum": "1fcfd77f33a1f02fbb7ea207fe76018e", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Alkoholrekurskommission 20.03.1997 JAAC 63.54 \r\n\nA. X. importierte zwischen dem 9. Juni und dem 6. November 1993 von der\nFirma Y hergestelltes Bier der Marke «Z-Bier ». Nachdem die Analyse einer\nProbe «Z-Bier» durch das chemisch-technische Labor der Eidgenössischen\nAlkoholverwaltung (EAV) ergeben hatte, dass das Getränk neben Gäralkohol\nauch zugesetzten Alkohol enthielt, leitete die Sektion Untersuchungsdienst\nder Zollkreisdirektion B gegen X. eine Verwaltungsstrafuntersuchung wegen\nFalschdeklaration dieser Ware anlässlich des Imports in die Schweiz ein. Aus\ndem Lagerbestand der X. an «Z-Bier» wurden Proben zur Bestimmung des\nGesamtalkoholgehalts und des Anteils an zugesetztem Alkohol entnommen.\nDie Analyse dieser Proben ergab einen Anteil an zugesetztem Alkohol\nvon ca. 3,6 Volumenprozent. Mit Verfügung vom 6. Dezember 1994\nforderte die Zollkreisdirektion B von der X. daher die Nachentrichtung von\nEinfuhrabgaben im Gesamtbetrag von Fr. 64 648.70, wovon Fr. 54 862.90\nMonopolgebühr.\nGegen diese Verfügung erhob die X. bei der Eidgenössischen Oberzolldirektion\n(OZD) Beschwerde. Diese wurde, soweit sie die Monopolgebühr betraf, an\ndie EAV weitergeleitet. Am 25. April 1996 wies die EAV die Beschwerde\nab. Zur Begründung ihres Entscheides führte sie aus, dass «Z-Bier» rund\n8 Prozent Alkohol enthalte, der nicht allein durch Gärung entstanden sei.\nDieses sei daher zu Recht und entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen\nals monopolgebührenpflichtige Ware eingestuft worden. Die Rüge des\nVerstosses gegen staatsvertragliche Bestimmungen sei irrelevant; insbesondere\nenthalte weder das Übereinkommen zur Errichtung der Europäischen\nFreihandelsassoziation vom 4. Januar 1960 (EFTA-Übereinkommen,\nSR 0.632.31) noch das Abkommen zwischen der Schweizerischen\nEidgenossenschaft und der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft vom\n22. Juli 1972 (FHA, SR 0.632.401) Bestimmungen, die sich speziell auf das\nAlkoholmonopol oder die Alkoholbesteuerung beziehen würden. X. habe\ninfolgedessen die Monopolgebühr von Fr. 54 862.90 zu bezahlen.\nB. Am 23. Mai 1996 erhob X. (Beschwerdeführerin) bei der Eidgenössischen\nAlkoholrekurskommission Beschwerde und beantragte, der Entscheid der\nEAV vom 25. April 1996 sowie die Verfügung der Zollkreisdirektion B vom\n6. Dezember 1994, soweit diese die Erhebung der Alkohol-Monopolgebühr\nbetreffe, seien aufzuheben.\nZur Begründung machte sie im wesentlichen geltend, es sei unbestritten, dass\n«Z-Bier» mit einem geringfügigen Anteil Rum aromatisiert sei. Dieser Anteil\nbetrage jedoch nach der von der EAV selbst durchgeführten Laboranalyse\n\n"}