{"Signatur": "CH_VB_024", "Spider": "CH_VB", "Datum": "1997-06-11", "PDF": {"Datei": "CH_VB/CH_VB_024_JAAC-63-32--_1997-06-11.pdf", "URL": "https://www.amtsdruckschriften.bar.admin.ch/viewOrigDoc/150004232.pdf?ID=150004232", "Checksum": "bc179e83918adc0bec4688287c197a81"}, "Scrapedate": "2026-03-20", "Num": ["JAAC 63.32 \r"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Alkoholrekurskommission 11.06.1997 JAAC 63.32 \r"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission fédérale de recours en matière d'alcool 11.06.1997 JAAC 63.32 \r"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione federale di ricorso dell'alcool 11.06.1997 JAAC 63.32 \r"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Alkoholrekurskommission"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conféderation Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission fédérale de recours en matière d'alcool"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione federale di ricorso dell'alcool"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Commission fédérale de recours en matière d'alcool, jusqu'à 2006"}], "ScrapyJob": "446973/70/126", "Zeit UTC": "20.03.2026 01:27:28", "Checksum": "e33e4706b28dc51cfd01bffdd0cbc221", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Alkoholrekurskommission 11.06.1997 JAAC 63.32 \r\n\n 13\nzur Folge. Wie die vorstehenden Erwägungen - insbesondere zur\nEntstehungsgeschichte der hier massgebenden gesetzlichen Bestimmungen -\ngezeigt haben, ist der Bundesrat indessen unter dem Gesichtspunkt der\nVerfassungsmässigkeit nicht verpflichtet, die Gesamteinfuhrmenge zu erhöhen.\nDaher kann die Beschwerdeführerin nicht verlangen, dass sie zusätzlich\nzu dem ihr zustehenden Zollkontingentsanteil zum niedrigen Zollansatz\nKartoffelprodukte in dem Umfang einführen darf, in dem sie Exportgeschäfte\ntätigt.\n7. Den Subeventualantrag begründet die Beschwerdeführerin damit, unter\nBerücksichtigung der Inlandleistung von zwölf (statt zehn) Monaten im Jahre\n1995 stünden ihr bei einem Kontingent von 2% nicht bloss 35 Tonnen, sondern\n42 Tonnen zu. Dieser Antrag ist durch die am 2. August 1996 erfolgte Erhöhung\nder der Beschwerdeführerin zugeteilten Kontingentsmenge (Verfügung vom\n31. Juli 1996) gegenstandslos geworden. Denn im Rahmen dieser Erhöhung\nder Zollkontingentsanteile hat die EAV die von der Beschwerdeführerin in\nden Monaten November und Dezember 1995 erbrachten Inlandleistungen\nmitberücksichtigt. Die EAV hielt in ihrem Schreiben vom 2. August 1996\nan die Beschwerdeführerin ausdrücklich fest, dass diese über das bereits\nzugeteilte Zollkontingent hinaus für die Monate November und Dezember\nein weiteres Kontingent von 2% und für die gesamte Menge zusätzlich\n4% erhalte. Die gesamte Kontingentsmenge für die Einfuhrperiode 1996\nbetrage somit 107 151 kg Kartoffeläquivalent. Damit ist dem Anliegen der\nBeschwerdeführerin, wie es ihrem Subeventualantrag zugrunde liegt,\nvollständig Rechnung getragen worden.\n8.a. Unter diesen Umständen ist die Beschwerde vollumfänglich abzuweisen,\nsoweit sie nicht gegenstandslos geworden ist. Bei diesem Ausgang des\nVerfahrens wird die Beschwerdeführerin kostenpflichtig (Art. 63 Abs. 1\ndes Bundesgesetzes über das Verwaltungsverfahren vom 20. Dezember\n1968 [VwVG], SR 172.021, und Art. 1 ff. der Verordnung über Kosten und\nEntschädigungen im Verwaltungsverfahren vom 10. September 1969 [VwKV],\nSR 172.041.0). Die Spruchgebühr ist dabei nach der Bedeutung der Streitsache\nund nach dem Aufwand, den ihre Erledigung erfordert, zu bemessen; sie\nkann im Regelfall bis Fr. 5000.- betragen (Art. 2 Abs. 1 und 2 VwKV). Im\nHinblick auf den Aufwand im vorliegenden Fall (doppelter Schriftenwechsel,\nFünferbesetzung) sowie unter Berücksichtigung der beträchtlichen auf dem\nSpiele stehenden finanziellen Interessen der Beschwerdeführerin rechtfertigt\nes sich, die Verfahrenskosten (Spruch- und Schreibgebühren) auf Fr. 5000.-\nfestzusetzen. Der von der Beschwerdeführerin geleistete Kostenvorschuss ist\nzu verrechnen (Art. 5 Abs. 3 VwKV).\nb. Der Beschwerdeführerin ist keine (reduzierte) Parteientschädigung\nzuzusprechen, obwohl die EAV als Vorinstanz nach Einreichung der\nBeschwerde zugunsten der Beschwerdeführerin am 31. Juli 1996 eine\n- erhöhte - individuelle Zollkontingentszuteilung vorgenommen hat. Die\nVoraussetzungen von Art. 8 Abs. 7 VwKV sind nicht erfüllt, da sich die\ntatsächlichen Verhältnisse bei Erlass dieser neuen Verfügung im Vergleich\nzum Zeitpunkt des Erlasses der angefochtenen Verfügung geändert haben.\nZudem ist die Beschwerdeführerin ihren Mitwirkungspflichten im Verfahren\nvor der Verwaltung nur in ungenügendem Masse nachgekommen. Die von\nder EAV angeforderten Umsatzangaben für die Monate November und\nDezember 1995 stellte die Beschwerdeführerin erst am 27. Juli 1996 zur\n\n14\nVerfügung. Im übrigen steht es der Verwaltung ohnehin zu, eine zeitliche\nStaffelung der Zuteilung der Zollkontingentsanteile vorzunehmen (vgl. Art. 13\nAbs. 2 Kartoffeleinfuhrverordnung), sodass sie nicht bereits zu einem frühen\nZeitpunkt im Verlauf des Jahres das gesamte Importkontingent freizugeben\nbraucht, sondern vorerst die Marktentwicklung abwarten kann.\n\n15\nSchweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften\nArchives fédérales suisses, Publications officielles numérisées\nArchivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali\n\nJAAC 63.32 - Entscheid der Eidgenössischen Alkoholrekurskommission vom 11. Juni 1997\n\nIn Verwaltungspraxis der Bundesbehörden\nDans Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération\nIn Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione\n\nJahr 1999\nAnnée\nAnno\n\nBand 63\nVolume\nVolume\n\nSeite ---\nPage\nPagina\n\nRef. No 150 004 232\n\nDas Dokument wurde durch das Schweizerische Bundesarchiv und die Bundeskanzlei konvertiert.\nLe document a été digitalisé par les Archives Fédérales Suisses et la Chancellerie fédérale.\nIl documento è stato convertito dall'Archivio federale svizzero e della Cancelleria federale.\n"}