{"Signatur": "CH_VB_024", "Spider": "CH_VB", "Datum": "1997-06-11", "PDF": {"Datei": "CH_VB/CH_VB_024_JAAC-63-32--_1997-06-11.pdf", "URL": "https://www.amtsdruckschriften.bar.admin.ch/viewOrigDoc/150004232.pdf?ID=150004232", "Checksum": "bc179e83918adc0bec4688287c197a81"}, "Scrapedate": "2026-03-20", "Num": ["JAAC 63.32 \r"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Alkoholrekurskommission 11.06.1997 JAAC 63.32 \r"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission fédérale de recours en matière d'alcool 11.06.1997 JAAC 63.32 \r"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione federale di ricorso dell'alcool 11.06.1997 JAAC 63.32 \r"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Alkoholrekurskommission"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conféderation Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission fédérale de recours en matière d'alcool"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione federale di ricorso dell'alcool"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Commission fédérale de recours en matière d'alcool, jusqu'à 2006"}], "ScrapyJob": "446973/70/126", "Zeit UTC": "20.03.2026 01:27:28", "Checksum": "e33e4706b28dc51cfd01bffdd0cbc221", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Alkoholrekurskommission 11.06.1997 JAAC 63.32 \r\n\n 6\nSchwellenpreisen sowie für die Festlegung und für die Verteilung der im\nAnhang 2 ZTG aufgeführten Zollkontingente sind in den Art. 9, 23a und 23b\nLwG geregelt (Art. 10 Abs. 4 ZTG).\nd. Gestützt auf diese gesetzlichen Bestimmungen hat der Bundesrat\nverschiedene Verordnungen erlassen.\naa. In Art. 1 Abs. 1 der Verordnung vom 21. Dezember 1953 über\nwirtschaftliche Bestimmungen des Landwirtschaftsgesetzes (Allgemeine\nLandwirtschaftsverordnung [ALV], SR 916.01) in der Fassung vom 17. Mai\n1995 (AS 1995 1843 ff.; in Kraft seit 1. Juli 1995) wird festgehalten, dass sich die\nDurchführung von Art. 24ter AlkG nach dieser Verordnung richtet, soweit nicht\nin besonderen Ausführungsverordnungen abweichende Vorschriften erlassen\nwerden. Als Zollkontingente im Sinne dieser Verordnung gilt diejenige\nMenge eines oder mehrerer landwirtschaftlicher Erzeugnisse, die zum\nKontingentszollansatz (KZA) gemäss Verordnung vom 17. Mai 1995 über die\nFestsetzung der Zollansätze und der Zollkontingente für landwirtschaftliche\nErzeugnisse sowie der zweckgebundenen Zollanteile (Agrarzollverordnung\n[AgZV], SR 916.011) eingeführt werden kann (Art. 28 Abs. 1 ALV). Einfuhren\nausserhalb des Zollkontingentes werden unter Vorbehalt gewisser hier nicht\ninteressierender Bestimmungen mit dem Ausserkontingentszollansatz (AKZA)\ngemäss der AgZV belastet (Art. 28 Abs. 2 ALV). Einfuhrbewilligungen werden\nin der Form von Generaleinfuhrbewilligungen erteilt (Art. 26a Abs. 1 ALV).\nIn Art. 30 ALV finden sich sodann in Anlehnung an Art. 23b Abs. 5 LwG\nRegeln über die Verteilung der Zollkontingente, wobei als eines der Kriterien\nwiederum die Inlandleistung des Gesuchstellers aufgeführt wird (Art. 30 Abs. 1\nBst. a ALV). Art. 31 Abs. 1 ALV schliesslich bestimmt, dass ein inländisches\nErzeugnis im Rahmen seiner Verwertung insgesamt nur einmal Gegenstand\neiner Inlandleistung bilden kann.\nbb. Gemäss Art. 3 Abs. 2 der Verordnung vom 17. Mai 1995 über die Einfuhr\nvon Saatkartoffeln, Speisekartoffeln und Kartoffelerzeugnissen für die\nmenschliche Ernährung (Kartoffeleinfuhrverordnung, SR 916.113.211, AS 1995\n1978 ff.) erteilt für Kartoffeln und ihre Erzeugnisse die EAV die notwendigen\nGeneraleinfuhrbewilligungen. Art. 7 Abs. 1 der Kartoffeleinfuhrverordnung\nhält fest, dass die Zollkontingente im Anhang 2 des Generaltarifs oder in\nAnhang 2 AgZV festgelegt sind. In Art. 6 der Kartoffeleinfuhrverordnung\nist geregelt, wie das Zollkontingent für Kartoffeln auf die einzelnen\nProduktegruppen aufzuteilen ist. Massgebend sind nach dieser Bestimmung\ndas jährliche Inlandangebot, der Absatz der inländischen Kartoffeln, die\ntraditionellen Handelsströme sowie die ausgewogene Zuteilung auf die\neinzelnen Produktegruppen. Nach Art. 13 der Kartoffeleinfuhrverordnung\nwerden Zollkontingentsanteile für Kartoffelerzeugnisse für die menschliche\nErnährung Personen oder Firmen zugeteilt, die im schweizerischen Zollgebiet\nniedergelassen sind und gewerbsmässig Kartoffelerzeugnisse für die\nmenschliche Ernährung herstellen oder damit Handel treiben. Dabei richtet\nsich die Zuteilung in der Regel nach der Übernahme von frischen inländischen\nVeredelungskartoffeln (Inlandleistung); sie kann zeitlich abgestuft werden.\ncc. Die Zollkontingente schliesslich sind in Anhang 2 des Generaltarifs\nzum ZTG (vgl. dazu Art. 1 Abs. 1 ZTG) und in Anhang 2 AgZV festgelegt\n(vgl. dazu unter anderem Art. 1 Abs. 2 AgZV). Für das Jahr 1996 beträgt\nder Gesamtumfang des Zollkontingents für die Einfuhr von Kartoffeln\n\n"}