{"Signatur": "CH_VB_020", "Spider": "CH_VB", "Datum": "2005-03-18", "PDF": {"Datei": "CH_VB/CH_VB_020_JAAC-69-78--_2005-03-18.pdf", "URL": "https://www.amtsdruckschriften.bar.admin.ch/viewOrigDoc/150007076.pdf?ID=150007076", "Checksum": "cb669b3ec1dc705989a21cfcceda3fbe"}, "Scrapedate": "2026-03-20", "Num": ["JAAC 69.78 \r"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Rekurskommission für die Staatshaftung 18.03.2005 JAAC 69.78 \r"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission fédérale de recours en matière de responsabilité de l'Etat 18.03.2005 JAAC 69.78 \r"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017)  Commissione federale di ricorso in materia di responsabilità dello Stato 18.03.2005 JAAC 69.78 \r"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Rekurskommission für die Staatshaftung"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conféderation Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission fédérale de recours en matière de responsabilité de l'Etat"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017)  Commissione federale di ricorso in materia di responsabilità dello Stato"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Commission fédérale de recours en matière de responsabilité de l'Etat, jusqu'à 2006"}], "ScrapyJob": "446973/70/126", "Zeit UTC": "20.03.2026 01:21:01", "Checksum": "1dc77b56c9533611df43e24dcb39803a", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Rekurskommission für die Staatshaftung 18.03.2005 JAAC 69.78 \r\n\n 17\nnichts anderes ergeben würde, als was die Parteien bereits vorbringen. Es\nist nicht ersichtlich, inwieweit die Aussagen der Zeugen den behaupteten\nSachverhalt weiter erhärten könnten. Der relevante Sachverhalt kann durch\ndie vorhandenen Akten als genügend erstellt angesehen werden. Das Absehen\nvon Zeugeneinvernahmen und von weiteren Sachverhaltsabklärungen war\nschon durch das EFD zulässig und blieb es auch im aktuellen Verfahren vor\nder HRK.\nDie verlangte Edition von Originalurkunden erübrigt sich ebenfalls, soweit die\nUnterlagen ohnehin nicht entscheidrelevant sind (zum Restrukturierungsplan\nvgl. E. 4b/bb). Die Echtheit der Unterlagen hingegen, auf welche der\nEntscheid sich stützt (insbesondere die beiden Schreiben des Z. an die Y. vom\n3. September 1999 und 12. Oktober 1999 sowie das Protokoll des «Conseil»\nvom 8. Oktober 1999), ist weder ernsthaft in Zweifel zu ziehen, noch vom\nBeschwerdeführer im Einzelnen bestritten (konkret bestreitet er nur die\nEchtheit des Restrukturierungsplans), wodurch sich eine Edition der Originale\nals unnötig erweist. Den entsprechenden Anträgen betreffend vorsorgliche\nMassnahmen zur Beweissicherung war aus diesem Grund ebenfalls nicht\nstattzugeben. Den Beweisanträgen bzw. -offerten des Beschwerdeführers wird\nnicht entsprochen.\nDer Antrag, die Eidgenossenschaft solle dem Z., seinen Organen und\nAngestellten keine Zahlungen mehr leisten (vorsorgliche Massnahme),\nbezweckte die Sicherung der Forderungen des Beschwerdeführers. Das\nSchadenersatzbegehren richtet sich jedoch gegen die Eidgenossenschaft selbst\nund nicht gegen den Z., womit die verlangte Massnahme ihr Ziel verfehlt hätte\nund nicht geeignet gewesen wäre zur Sicherung der Forderung. Dem Antrag\nwar daher nicht stattzugeben.\nAuch die nachträglich beantragte vorsorgliche Massnahme, der Verkauf\nvon Eigentum der Y. bzw. des Beschwerdeführers sei zu verhindern, wäre\nnicht geeignet gewesen, die Wirksamkeit des nachfolgend zu erlassenen\nEntscheids in der Hauptsache sicherzustellen. Wie bemerkt, richtet sich\ndas vorliegende Begehren einzig auf Ausrichtung von Schadenersatz durch\ndie Eidgenossenschaft aus dem Verlust des Beschwerdeführers aus der\nLiquidation der Y. Im Übrigen ist der Antrag nicht genügend begründet;\ndie Behauptung, es werde Eigentum verwertet, wurde nicht spezifiziert\n(insbesondere nicht, inwiefern Eigentum des Beschwerdeführers zum Verkauf\nstehe) und der mit der vorsorglichen Massnahme angestrebte Zweck nicht\nerläutert.\n\n18\nSchweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften\nArchives fédérales suisses, Publications officielles numérisées\nArchivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali\n\nJAAC 69.78 - Entscheid der Eidgenössischen Rekurskommission für die Staatshaftung vom\n18. März 2005 [HRK 2004-003]\n\nIn Verwaltungspraxis der Bundesbehörden\nDans Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération\nIn Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione\n\nJahr 2005\nAnnée\nAnno\n\nBand 69\nVolume\nVolume\n\nSeite ---\nPage\nPagina\n\nRef. No 150 007 076\n\nDas Dokument wurde durch das Schweizerische Bundesarchiv und die Bundeskanzlei konvertiert.\nLe document a été digitalisé par les Archives Fédérales Suisses et la Chancellerie fédérale.\nIl documento è stato convertito dall'Archivio federale svizzero e della Cancelleria federale.\n"}