{"Signatur": "CH_VB_018", "Spider": "CH_VB", "Datum": "2004-08-18", "PDF": {"Datei": "CH_VB/CH_VB_018_JAAC-69-22--_2004-08-18.pdf", "URL": "https://www.amtsdruckschriften.bar.admin.ch/viewOrigDoc/150006893.pdf?ID=150006893", "Checksum": "4aa7255c7d19825e2dde086d47079b3f"}, "Scrapedate": "2026-03-20", "Num": ["JAAC 69.22 \r"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Eidgenössische Rekurskommission für Heilmittel 18.08.2004 JAAC 69.22 \r"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission fédérale de recours en matière de produits thérapeutiques 18.08.2004 JAAC 69.22 \r"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione federale di ricorso in materia di agenti terapeutici 18.08.2004 JAAC 69.22 \r"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Eidgenössische Rekurskommission für Heilmittel"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conféderation Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission fédérale de recours en matière de produits thérapeutiques"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione federale di ricorso in materia di agenti terapeutici"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Commission fédérale de recours en matière de produits thérapeutiques, jusqu'à 2006"}], "ScrapyJob": "446973/70/126", "Zeit UTC": "20.03.2026 01:21:23", "Checksum": "ed3c4eb0e31502982b8f8c06e4eef46c", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Eidgenössische Rekurskommission für Heilmittel 18.08.2004 JAAC 69.22 \r\n\n 2\nAbs. 1 der Verordnung vom 17. Oktober 2001 über die Bewilligungen im\nArzneimittelbereich (AMBV, SR 812.212.1) nur für Mengen erlaubt sei, die\ndem Bedarf von etwa einem Monat entspreche. Die vom Beschwerdeführer\neinzuführende Menge übersteige diesen Eigenbedarf bei weitem.\nGegen diese Verfügung reichte der Beschwerdeführer am 11. Juni 2004 bei\nder Eidgenössischen Rekurskommission für Heilmittel (REKO HM) eine\nBeschwerde ein. Er beantragte, die zurückgehaltene Ware sei freizugeben.\nZur Begründung dieses Begehrens wiederholte der Beschwerdeführer seine im\nSchreiben vom 13. Mai 2004 gemachten Ausführungen.\nNach Einholung einer Vernehmlassung des Instituts wies die REKO HM die\nBeschwerde vollumfänglich ab.\nAus den Erwägungen:\n(…)\n3. Umstritten ist im vorliegenden Verfahren im Wesentlichen, ob die Einfuhr\nder zurückgewiesenen Arzneimittel zulässig ist, weil die Produkte nach\nAngaben des Beschwerdeführers für den Eigengebrauch bestimmt sind.\nIm Folgenden ist vorab zu prüfen, unter welchen Voraussetzungen die\nVorschriften des Heilmittelrechts die Einfuhr von Arzneimitteln zum\nEigengebrauch zulässt. Anschliessend ist abzuklären, ob die zurückgewiesene\nSendung diesen Voraussetzungen entspricht.\n3.1. Arzneimittel sind Produkte chemischen oder biologischen Ursprungs,\ndie zur medizinischen Einwirkung auf den menschlichen oder tierischen\nOrganismus bestimmt sind oder angepriesen werden, insbesondere zur\nErkennung, Verhütung oder Behandlung von Krankheiten, Verletzungen und\nBehinderungen (Art. 4 Abs. 1 Bst. a des Bundesgesetzes vom 15. Dezember\n2000 über Arzneimittel und Medizinprodukte [HMG], SR 812.21). In\nverwendungsfertiger Form dürfen sie nur in Verkehr gebracht werden, wenn\nsie vom Institut zugelassen sind - es sei denn, sie bedürften ausnahmsweise\nkeiner Zulassung (Art. 9 HMG).\nZulassungspflichtige, aber nicht zugelassene verwendungsfertige Arzneimittel\ndürfen nicht in Verkehr gebracht, also nicht vertrieben oder abgegeben\nwerden (Art. 9 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 4 Abs. 1 Bst. d und f HMG).\nInsbesondere ist auch ihre Einfuhr untersagt (Art. 20 Abs. 1 HMG) - soweit\nnicht der Bundesrat in einer Verordnung erlaubt, dass derartige Arzneimittel\nin kleinen Mengen durch Medizinalpersonen oder durch Einzelpersonen für\nden Eigengebrauch eingeführt werden können (Art. 20 Abs. 2 HMG).\nVon dieser Rechtsetzungsdelegation hat der Bundesrat Gebrauch gemacht und\nin Art. 36 Abs. 1, 1. Satz AMBV Folgendes bestimmt:\n«Einzelpersonen dürfen verwendungsfertige Arzneimittel, die in der Schweiz\nnicht zugelassen sind, in den für den Eigengebrauch erforderlichen Mengen\neinführen.»\nEntscheidend für die Zulässigkeit der Einfuhr nicht zugelassener Arzneimittel\ndurch Einzelpersonen ist nach dem Wortlaut dieser Norm nicht allein ihre\nBestimmung für den Eigengebrauch, sondern insbesondere die Menge, welche\nfür den Eigengebrauch erforderlich ist. Bei der Bestimmung dieser Menge\nist - im Sinne einer gesetzeskonformen Auslegung - von der Regelung von\n\n"}