{"Signatur": "CH_VB_018", "Spider": "CH_VB", "Datum": "2004-06-16", "PDF": {"Datei": "CH_VB/CH_VB_018_JAAC-68-169--_2004-06-16.pdf", "URL": "https://www.amtsdruckschriften.bar.admin.ch/viewOrigDoc/150006416.pdf?ID=150006416", "Checksum": "e2a5d1f23c856769601cd4948db38ddf"}, "Scrapedate": "2026-03-20", "Num": ["JAAC 68.169 \r"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Eidgenössische Rekurskommission für Heilmittel 16.06.2004 JAAC 68.169 \r"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission fédérale de recours en matière de produits thérapeutiques 16.06.2004 JAAC 68.169 \r"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione federale di ricorso in materia di agenti terapeutici 16.06.2004 JAAC 68.169 \r"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Eidgenössische Rekurskommission für Heilmittel"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conféderation Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission fédérale de recours en matière de produits thérapeutiques"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione federale di ricorso in materia di agenti terapeutici"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Commission fédérale de recours en matière de produits thérapeutiques, jusqu'à 2006"}], "ScrapyJob": "446973/70/126", "Zeit UTC": "20.03.2026 01:21:46", "Checksum": "a95718bc6a33f4e8c29ddc0ec1334b06", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Eidgenössische Rekurskommission für Heilmittel 16.06.2004 JAAC 68.169 \r\n\n 5\nder Anonymität von Informanten oder Experten, aber auch dem Schutz von\nGeschäftsgeheimnissen der Beteiligten Rechnung getragen werden (vgl. BGE\n117 Ib 491, mit Hinweisen).\nIm Folgenden ist daher vorerst zu prüfen, ob es sich bei den fraglichen\nDokumenten um Akten im Sinne von Art. 26 VwVG handelt (E. 3 hiernach),\nund anschliessend ist - soweit dies zutrifft - abzuwägen, ob die in Frage\nstehenden Geheimhaltungsinteressen den Anspruch der Beschwerdeführerin\nauf umfassende Akteneinsicht zu überwiegen vermögen (E. 4 hiernach).\n3. Die Beschwerdeführerin beantragt in erster Line, es sei ihr Einsicht in die\nvom Institut eingeholten Berichte externer Sachverständiger zu gewähren.\nDabei handelt es sich im Wesentlichen um folgende Unterlagen:\n- Bericht vom 12. Dezember 1999 aus einer neurologischen Klinik,\n- ergänzender Bericht vom 21. Dezember 2000 aus derselben neurologischen\nKlinik,\n- Bericht vom 13. Oktober 2002 aus einer psychiatrischen Klinik,\n- Bericht vom 2. September 2003 aus einem Institut für mathematische\nStatistik,\n- Bericht vom 10. September 2002 aus einer neurologischen Klinik.\nIm Weiteren beantragt die Beschwerdeführerin, es sei ihr die Einsichtnahme\nin die Referentenprotokolle sowie die Beurteilung des Referenten zum\nklinischen Teil des MEC-Beschlusses, welcher zum Vorbescheid des Instituts\nvom 12. November 2003 geführt hat, zu ermöglichen. In den Vorakten finden\nsich in diesem Zusammenhang zwar das Protokoll der Sitzung des MEC\nvom 16. September 2003, in welchem die Stellungnahmen und Anträge der\nReferenten zusammengefasst werden, und ein «Evaluationsbericht Klinik»\nvom 25. Juli 2003 des Instituts, der dem MEC vorgelegt worden war und als\nGrundlage der Ausführungen des Referenten zum klinischen Teil gedient\nhatte. Dagegen enthalten die Vorakten offenbar keine Dokumente, die vom\nklinischen Referenten des MEC verfasst worden wären.\n3.1. Gemäss Art. 12 VwVG stellt die zuständige Behörde den Sachverhalt\nvon Amtes wegen fest und bedient sich dabei nötigenfalls der gesetzlich\nvorgesehenen Beweismittel. Sie kann Urkunden erheben, Auskünfte der\nParteien oder Dritter einholen, Zeugen befragen, Augenscheine durchführen\noder Gutachten von Sachverständigen einholen. Auch wenn der Beizug\nanderer Beweismittel gesetzlich nicht ausgeschlossen sein dürfte, steht\ndoch fest, dass Personen, die am Verfahren nicht als Partei (oder allenfalls\nals andere Verfahrensbeteiligte) teilnehmen, nur insoweit in die Pflicht\ngenommen werden können, als das Gesetz dies vorsieht (vgl. zum Ganzen\nA. Kölz/I. Häner, a.a.O., Rz. 276, mit Hinweisen). Dies hat zur Folge, dass\nverfahrensbezogene Wahrnehmungen und Meinungsäusserungen Dritter\nnur in Form von Zeugenaussagen, Auskünften oder Gutachten eingebracht\nwerden können - und die Behörde gehalten ist, derartige Informationen in\nder hierfür gesetzlich vorgesehenen Weise zu beschaffen (vgl. Art. 19 VwVG\nin Verbindung mit Art. 42 ff., Art. 49 und Art. 57 ff. des Bundesgesetzes vom\n4. Dezember 1947 über den Bundeszivilprozess [BZP], SR 273). Als Dritte sind\nauch externe Experten zu qualifizieren, die das Institut gestützt auf Art. 68\nAbs. 5 HMG beauftragt. Mit ihrem Beizug soll nach Auffassung des Bundesrates\n\n"}