{"Signatur": "CH_VB_018", "Spider": "CH_VB", "Datum": "2003-05-21", "PDF": {"Datei": "CH_VB/CH_VB_018_JAAC-67-136--_2003-05-21.pdf", "URL": "https://www.amtsdruckschriften.bar.admin.ch/viewOrigDoc/150005879.pdf?ID=150005879", "Checksum": "3882591e1c49b667781314c2ad3ed50d"}, "Scrapedate": "2026-03-20", "Num": ["JAAC 67.136 \r"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Eidgenössische Rekurskommission für Heilmittel 21.05.2003 JAAC 67.136 \r"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission fédérale de recours en matière de produits thérapeutiques 21.05.2003 JAAC 67.136 \r"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione federale di ricorso in materia di agenti terapeutici 21.05.2003 JAAC 67.136 \r"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Eidgenössische Rekurskommission für Heilmittel"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conféderation Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission fédérale de recours en matière de produits thérapeutiques"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione federale di ricorso in materia di agenti terapeutici"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Commission fédérale de recours en matière de produits thérapeutiques, jusqu'à 2006"}], "ScrapyJob": "446973/70/126", "Zeit UTC": "20.03.2026 01:22:47", "Checksum": "8585d9a907c05c60c161c78a73bd8129", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Eidgenössische Rekurskommission für Heilmittel 21.05.2003 JAAC 67.136 \r\n\n 8\nDas Institut, dem als öffentlich-rechtliche Anstalt eine relativ weitgehende\nAutonomie auch im Bereiche der Rechtsetzung zukommt (Art. 68 Abs. 2 in\nVerbindung mit Art. 65 Abs. 5 HMG) und das bei der Abgabenbestimmung\nüber eine relativ grosse Gestaltungsfreiheit verfügt (vgl. BGE 114 Ia\n323 f., BGE 109 Ia 328), war aus diesen Gründen befugt, anstelle einer\neinzelfallweisen Gebührenfestsetzung nach Aufwand eine schematisierte,\nauf Pauschalgebühren beruhende Gebührenordnung zu schaffen (vgl. BGE\n102 Ia 178) - umso mehr, als die pauschale Gebührenfestlegung auch den\nInteressen der Verwaltungsökonomie und der Rechtsgleichheit entspricht,\nerlaubt sie doch eine einfache und einheitliche Gebührenbestimmung (vgl.\nden unveröffentlichten Entscheid des Bundesgerichtes vom 13. Dezember 2002\n[2P.111/ 2002], E. 4.2).\nDie Aufteilung der anfallenden Gebühren in einzelne Prüfungstätigkeiten\ndes Institutes und die moderate Bemessung der Gebührenhöhe lassen\neine verhältnismässige, dem Nutzen der Gebührenpflichtigen und dem\nVerwaltungsaufwand entsprechende Gebührenfestlegung und deren\nnachträgliche Überprüfung zu. Unter diesen Umständen kann offen\nbleiben, ob der Verwaltungsaufwand des Institutes im vorliegenden\nVerfahren genau 9 Arbeitsstunden betragen hat. Das Institut kann ohne\nVerletzung des Äquivalenzprinzips die Gebühren für die Behandlung von\nUmwandlungsgesuchen allein aufgrund der Vorschriften von Art. 23a Abs. 2\nAMZV festlegen, ohne den im einzelnen Verfahren angefallenen Aufwand zu\nermitteln und zu berücksichtigen.\n4.5.4. Ohne Belang ist im Weiteren, dass die IKS vor Inkrafttreten des\nHeilmittelgesetzes (1. Januar 2002) für die Verlängerung von Registrierungen\nwesentlich geringere Gebühren verlangt hatte (vgl. Ziff. 9.1, 16.1, 16.2 und 16.3\ndes Gebührentarifs vom 23. November 1990 [Systematische Erlassessammlung\nder IKV/IKS 140.1]). Das Gebührensystem der IKS ist in keiner Weise mit jenem\ndes Instituts vergleichbar, war doch die IKS anders als das Institut nicht zur\nErhebung weitgehend kostendeckender Abgaben verpflichtet und wurde\nsie zu einem beträchtlichen Teil durch die Kantone finanziert. Entgegen der\nAuffassung der Beschwerdeführerin kann aus den geringeren Gebühren der\nIKS nicht abgeleitet werden, dass die nun vom Institut gestützt auf Art. 23a\nAbs. 2 AMZV erhobenen Abgaben unverhältnismässig wären.\nEntgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin kann zudem nicht\ndavon ausgegangen werden, für die Bearbeitung eines Gesuches\num Verlängerung der Swissmedic-Zulassung gemäss Art. 9 VAM\nwürden wesentlich geringere Gebühren einverlangt als für jene eines\nUmwandlungsgesuches. Zwar sieht Ziff. I Abs. 9 Bst. a Anhang HGebV\nbei Zulassungsverlängerungen nur eine Pauschalgebühr von Fr. 500.-\nvor, doch kann sich diese wesentlich erhöhen, wenn anlässlich der\nVerlängerung eine Überprüfung der Arzneimittelinformation erforderlich\nwird (melde- oder genehmigungspflichtige Änderungen gemäss Ziff. 3 Abs. 1\nSubziff. 1 Anhang 7 AMZV oder Anpassung der Arzneimittelinformation\nvon Amtes wegen gemäss Art. 16 Abs. 2 HMG). Für derartige Fälle, die\nmit einem Umwandlungsverfahren durchaus vergleichbar sind, sieht die\n\n9\nHGebV zusätzliche Pauschalgebühren von bis zu Fr. 1’000.- und weitere\nVerwaltungsgebühren vor (vgl. Ziff. I Abs. 5 Bst. c, Ziff. I Abs. 11 Bst. a, Ziff. VII\nund Ziff. VIII Anhang HGebV).\n4.5.5. Damit steht fest, dass die in Art. 23a Abs. 2 AMZV vorgesehenen\nAbgaben dem Äquivalenzprinzip nicht widersprechen. Eine\nÜberprüfung der Gebührenhöhe im Einzelfall ist aufgrund des\ndurchschnittlichen Gesamtaufwandes des Instituts bei der Beurteilung von\nUmwandlungsgesuchen - unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Vorteile\nfür den Gebührenpflichtigen - in ausreichender Weise möglich.\n4.6. Die REKO HM kommt aus diesen Gründen zum Schluss, dass die\nin Art. 23a Abs. 2 AMZV vorgesehene Gebührenordnung gesetz- und\nverfassungsmässig ist. Diese Vorschrift wurde im vorliegenden Verfahren\nzu Recht angewandt und es besteht keine Veranlassung, die zu beurteilende\nGebühr am Verwaltungsaufwand zu messen, der in concreto angefallen ist.\n(…)\n\n10\nSchweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften\nArchives fédérales suisses, Publications officielles numérisées\nArchivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali\n\nJAAC 67.136 - Entscheid der Eidgenössischen Rekurskommission für Heilmittel vom 21.\nMai 2003 i.S. A. AG [HM 02.023]\n\nIn Verwaltungspraxis der Bundesbehörden\nDans Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération\nIn Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione\n\nJahr 2003\nAnnée\nAnno\n\nBand 67\nVolume\nVolume\n\nSeite ---\nPage\nPagina\n\nRef. No 150 005 879\n\nDas Dokument wurde durch das Schweizerische Bundesarchiv und die Bundeskanzlei konvertiert.\nLe document a été digitalisé par les Archives Fédérales Suisses et la Chancellerie fédérale.\nIl documento è stato convertito dall'Archivio federale svizzero e della Cancelleria federale.\n"}