{"Signatur": "CH_VB_017", "Spider": "CH_VB", "Datum": "2004-12-17", "PDF": {"Datei": "CH_VB/CH_VB_017_JAAC-69-55--_2004-12-17.pdf", "URL": "https://www.amtsdruckschriften.bar.admin.ch/viewOrigDoc/150007001.pdf?ID=150007001", "Checksum": "29bcf466db550eabc914674cb120c447"}, "Scrapedate": "2026-03-20", "Num": ["JAAC 69.55 \r"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Rekurskommission für das öffentliche Beschaffungswesen 17.12.2004 JAAC 69.55 \r"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission fédérale de recours en matière de marchés publics, jusqu'à 2006 17.12.2004 JAAC 69.55 \r"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione federale di ricorso in materia di acquisti pubblici 17.12.2004 JAAC 69.55 \r"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Rekurskommission für das öffentliche Beschaffungswesen"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conféderation Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission fédérale de recours en matière de marchés publics, jusqu'à 2006"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione federale di ricorso in materia di acquisti pubblici"}], "ScrapyJob": "446973/70/126", "Zeit UTC": "20.03.2026 01:20:54", "Checksum": "0d869ea945056888da68b5877c251ce4", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Rekurskommission für das öffentliche Beschaffungswesen 17.12.2004 JAAC 69.55 \r\n\n 6\nKomplexität her mit der vorliegenden Ausschreibung vergleichbar sind und\nüber Konsolidierungsfunktionen verfügen. Die Y. AG hat diese Anforderungen,\nwie die BRK im Entscheid von 15. Juni 2004 festgestellt hat, ebenfalls nicht\nerfüllt. Wie sich an der Verhandlung vom 17. Dezember 2004 ergab, hat auch\ndie Y. AG - gleich wie die Beschwerdeführerin - wiederum dieselben drei\nReferenzprojekte genannt, über die sie im Mai 2003 verfügte. Ebenfalls hat\ndas seco gemäss Auskunft an der Verhandlung den Referenzfirmen der Y.\nAG denselben Fragenkatalog zukommen lassen wie den Referenzfirmen der\nBeschwerdeführerin, weshalb davon auszugehen ist, dass nun auch in Bezug\nauf die Y. AG die (offene) Frage der Konsolidierungsfunktion als geklärt gilt.\nDer Transparenzgrundsatz verlangt angesichts dieser in Bezug auf die\nGleichbehandlung der beteiligten Anbietenden ausgesprochen heiklen\nSituation zwingend, dass die Beschwerdeführerin ihrer Möglichkeit,\nnachzuprüfen, ob die beiden Anbieterinnen im zweiten Evaluationsverfahren\nin Bezug auf die Erfüllung der Eignungskriterien gleich behandelt werden,\nnicht vorzeitig beraubt wird. Dies hat zur Konsequenz, dass das BBL über\nden allfälligen Ausschluss der Beschwerdeführerin mangels Eignung erst\ndann verfügen darf, wenn auch in Bezug auf die Y. AG die Eignungsprüfung\ndurchgeführt worden ist und fest steht, ob diese Anbieterin nach der\nBeurteilung des BBL die Eignungskriterien erfüllt oder nicht.\nc. Aus dem Gesagten folgt, dass die Verfügung des BBL vom 12. Oktober 2004\nbetreffend den Ausschluss der Beschwerdeführerin vom Vergabeverfahren (…)\nin Gutheissung der Beschwerde (Eventualantrag) aufzuheben ist.\n3.a. (…)\nb. Nach Art. 64 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über\ndas Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021) kann der ganz oder\nteilweise obsiegenden Partei von Amtes wegen oder auf Begehren eine\nEntschädigung für ihr erwachsene notwendige und verhältnismässig hohe\nKosten zugesprochen werden. Als Parteikosten kommen dabei in erster\nLinie die Kosten der Vertretung (durch einen Anwalt) in Betracht, wenn\nder Vertreter nicht in einem Dienstverhältnis zur Partei steht (vgl. Art. 8\nAbs. 2 Bst. a der Verordnung vom 10. September 1969 über Kosten und\nEntschädigungen im Verwaltungsverfahren [VwKV], SR 172.041.0). Im\nvorliegenden Fall wurde die Beschwerdeführerin vertreten durch ihren\nRechtskonsulenten, welcher zugleich Mitglied des Verwaltungsrats der\nX. AG ist. Wegen dessen Organfunktion ist von der Zusprechung einer\nParteientschädigung abzusehen (vgl. Entscheide der Eidgenössischen\nSteuerrekurskommission vom 9. November 2004 [SRK 2003-169], E. 8 und vom\n19. November 1997 [SRK 1996-035], E. 6e). Der Umstand, dass der Vertreter\nhauptberuflich als selbständiger Anwalt tätig ist (…), vermag daran nichts zu\nändern.\n\n7\nSchweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften\nArchives fédérales suisses, Publications officielles numérisées\nArchivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali\n\nJAAC 69.55 - Entscheid der Eidgenössischen Rekurskommission für das öffentliche\nBeschaffungswesen vom 17. Dezember 2004 i.S. X. AG [BRK 2004-015]\n\nIn Verwaltungspraxis der Bundesbehörden\nDans Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération\nIn Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione\n\nJahr 2005\nAnnée\nAnno\n\nBand 69\nVolume\nVolume\n\nSeite ---\nPage\nPagina\n\nRef. No 150 007 001\n\nDas Dokument wurde durch das Schweizerische Bundesarchiv und die Bundeskanzlei konvertiert.\nLe document a été digitalisé par les Archives Fédérales Suisses et la Chancellerie fédérale.\nIl documento è stato convertito dall'Archivio federale svizzero e della Cancelleria federale.\n"}