{"Signatur": "CH_VB_017", "Spider": "CH_VB", "Datum": "2004-03-22", "PDF": {"Datei": "CH_VB/CH_VB_017_JAAC-68-88--_2004-03-22.pdf", "URL": "https://www.amtsdruckschriften.bar.admin.ch/viewOrigDoc/150006680.pdf?ID=150006680", "Checksum": "526425cdd1bd404319feca0dec264e11"}, "Scrapedate": "2026-03-20", "Num": ["JAAC 68.88 \r"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Rekurskommission für das öffentliche Beschaffungswesen 22.03.2004 JAAC 68.88 \r"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission fédérale de recours en matière de marchés publics, jusqu'à 2006 22.03.2004 JAAC 68.88 \r"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione federale di ricorso in materia di acquisti pubblici 22.03.2004 JAAC 68.88 \r"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Rekurskommission für das öffentliche Beschaffungswesen"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conféderation Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission fédérale de recours en matière de marchés publics, jusqu'à 2006"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione federale di ricorso in materia di acquisti pubblici"}], "ScrapyJob": "446973/70/126", "Zeit UTC": "20.03.2026 01:21:39", "Checksum": "e4b9ad89f8be67bd2ce51671a0417367", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Rekurskommission für das öffentliche Beschaffungswesen 22.03.2004 JAAC 68.88 \r\n\n 6\nFreiraum für unkontrollierbare Ermessens-, alias Gefälligkeits-Qualifikationen.\nDer Auftraggeberin wird auch ein Verstoss gegen Art. 1 Abs. 1 Bst. a BoeB\nsowie gegen den Grundsatz von Treu und Glauben vorgeworfen.\nDer Auftraggeberin steht bei der Formulierung der Eignungs- und\nWettbewerbskriterien ein weiter Ermessensspielraum zu. Dieser wird\ngar als noch weitergehend bezeichnet als bei ordentlichen Beschaffungen\n(Messerli, a.a.O., S. 45 mit Hinweis). In dieses Ermessen greift die BRK,\nder keine Überprüfung der Angemessenheit von vergaberechtlichen\nVerfügungen zusteht (vgl. oben E. 1e), nicht ein. Bei Planungswettbewerben\numfassen die Eignungskriterien gemäss Ziff. 9 des Anhanges 3 zur VoeB\nauch objektspezifische Nachweise, insbesondere hinsichtlich Ausbildung,\nLeistungsfähigkeit und Praxis. Dies führt dazu, dass die Auftraggeberin auch\ndie Angabe von Referenzobjekten verlangen darf.\nInwiefern die Auftraggeberin durch die Art und Weise, wie sie vorliegend\ndie Auswahlkriterien festgelegt hat, Bundesrecht verletzen sollte, ist nicht\nersichtlich. Die Begründung der Beschwerde erschöpft sich denn auch\nweitgehend in einer appellatorischen Kritik am Wettbewerbsverfahren\nmit Präqualifikation. Die Auftraggeberin hat durchwegs zulässige\nEignungskriterien gewählt und bereits in der Ausschreibung die jeweilige\nprozentuale Gewichtung bekannt gegeben. Die von der Auftraggeberin für\nden geplanten Wettbewerb festgehaltenen Auswahlkriterien sind weder\ndiskriminierend noch unverbindlich. Auch die Gewichtung des Kriteriums\nbetreffend Referenzen mit 50% liegt in dem der Auftraggeberin bei der\nFestlegung der Eignungskriterien zustehenden Ermessensbereich. Die\nunterschiedliche Behandlung von Nachwuchsfachleuten schliesslich ist\nvorliegend zulässig (vgl. oben E. 2 am Ende).\n5. Nach dem Gesagten erweist sich die Beschwerde als unbegründet und ist\ndaher abzuweisen. Mit dem vorliegenden Entscheid in der Hauptsache wird\ndas Gesuch um Erteilung der aufschiebenden Wirkung gegenstandslos und\nfällt die am 10. Februar 2004 superprovisorisch verfügte Massnahme dahin.\nBei diesem Ausgang des Verfahrens hat der Beschwerdeführer als\nunterliegende Partei die Verfahrenskosten, bestehend aus Spruch- und\nSchreibgebühren, zu tragen. Die Beschwerdeinstanz verrechnet im\nDispositiv den Kostenvorschuss mit den Verfahrenskosten und erstattet\neinen allfälligen Überschuss zurück (Art. 63 Abs. 1 VwVG; Art. 1 ff. und\ninsbesondere Art. 5 Abs. 3 der Verordnung vom 10. September 1969 über\nKosten und Entschädigungen im Verwaltungsverfahren [VwKV], SR 172.041.0).\nParteientschädigungen sind keine zuzusprechen, auch nicht an die durch\neinen praktizierenden Anwalt vertretene E. (vgl. Art. 8 Abs. 5 VwKV und\nGalli/Moser/Lang, a.a.O., Rz. 724).\n\n7\nSchweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften\nArchives fédérales suisses, Publications officielles numérisées\nArchivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali\n\nJAAC 68.88 - Entscheid der Eidgenössischen Rekurskommission für das öffentliche\nBeschaffungswesen vom 22. März 2004 in Sachen M., Inhaber der Einzelfirma K. [BRK\n2004-003]\n\nIn Verwaltungspraxis der Bundesbehörden\nDans Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération\nIn Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione\n\nJahr 2004\nAnnée\nAnno\n\nBand 68\nVolume\nVolume\n\nSeite ---\nPage\nPagina\n\nRef. No 150 006 680\n\nDas Dokument wurde durch das Schweizerische Bundesarchiv und die Bundeskanzlei konvertiert.\nLe document a été digitalisé par les Archives Fédérales Suisses et la Chancellerie fédérale.\nIl documento è stato convertito dall'Archivio federale svizzero e della Cancelleria federale.\n"}