{"Signatur": "CH_VB_017", "Spider": "CH_VB", "Datum": "2003-11-11", "PDF": {"Datei": "CH_VB/CH_VB_017_JAAC-68-47--_2003-11-11.pdf", "URL": "https://www.amtsdruckschriften.bar.admin.ch/viewOrigDoc/150006545.pdf?ID=150006545", "Checksum": "efb37e8072f9d1362c5aa616d4413ffe"}, "Scrapedate": "2026-03-20", "Num": ["JAAC 68.47 \r"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Rekurskommission für das öffentliche Beschaffungswesen 11.11.2003 JAAC 68.47 \r"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission fédérale de recours en matière de marchés publics, jusqu'à 2006 11.11.2003 JAAC 68.47 \r"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione federale di ricorso in materia di acquisti pubblici 11.11.2003 JAAC 68.47 \r"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Rekurskommission für das öffentliche Beschaffungswesen"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conféderation Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission fédérale de recours en matière de marchés publics, jusqu'à 2006"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione federale di ricorso in materia di acquisti pubblici"}], "ScrapyJob": "446973/70/126", "Zeit UTC": "20.03.2026 01:22:22", "Checksum": "5c7df7014f4b40fb4db997dec31830c8", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Rekurskommission für das öffentliche Beschaffungswesen 11.11.2003 JAAC 68.47 \r\n\n JAAC 68.47\n\nEntscheid der Eidgenössischen Rekurskommission\nfür das öffentliche Beschaffungswesen vom 11.\nNovember 2003 in Sachen X AG [BRK 2003-022]\n\nMarchés publics. Absence de prise en considération dans le cadre de la\nprocédure ouverte. Effet suspensif du recours. Principe de la bonne foi.\n- La demande d’accorder l’effet suspensif au recours doit être déposée\nconcomitamment à la demande au fond (consid. 2a).\n- Les particuliers sont également liés par le principe de la bonne\nfoi dans le cadre des relations juridiques nouées avec les autorités\nétatiques; un comportement contradictoire n’est pas protégé. En\nl’espèce, la recourante a émis expressément une réserve quant aux\ndélais de paiement dans son offre, qu’elle aurait dû rétracter également\nexpressément dans son offre au rabais (consid. 3c).\n\nÖffentliches Beschaffungswesen. Nichtberücksichtigung im offenen\nVerfahren. Aufschiebende Wirkung der Beschwerde. Grundsatz von\nTreu und Glauben.\n- Das Gesuch um Erteilung der aufschiebenden Wirkung der Beschwerde\nmuss zusätzlich zu den materiellen Begehren gestellt werden (E. 2a).\n- Auch Private sind im Rechtsverkehr mit den staatlichen\nBehörden an den Grundsatz von Treu und Glauben gebunden;\nwidersprüchliches Verhalten findet keinen Rechtsschutz. Vorliegend hat\ndie Beschwerdeführerin in ihrem Angebot ausdrücklich einen Vorbehalt\nin Bezug auf die Zahlungsbedingungen angebracht, den sie in ihrem\nAngebot mit Rabatt ebenso ausdrücklich hätte widerrufen müssen\n(E. 3c).\n\n1\nAcquisti pubblici. Mancata considerazione nella procedura aperta.\nEffetto sospensivo del ricorso. Principio della buona fede.\n- La richiesta di attribuzione dell’effetto sospensivo al ricorso deve\nessere presentata in aggiunta alle richieste materiali (consid. 2a).\n- Anche i privati sono legati al principio della buona fede nelle\nprocedure con le autorità statali; il comportamento contradditorio\nnon è protetto giuridicamente. Nella fattispecie, nella sua offerta la\nricorrente ha esplicitamente formulato una riserva in relazione alle\ncondizioni di pagamento, che avrebbe pure dovuto esplicitamente\nritirare nell’offerta che comprendeva una riduzione (consid. 3c).\n\nZusammenfassung des Sachverhalts:\nA. Das Paul Scherrer Institut Villigen und Würenlingen, vertreten\ndurch Bauten Forschungsanstalten, veröffentlichte im Schweizerischen\nHandelsamtsblatt (SHAB) einen Bauauftrag betreffend die Teilsanierung eines\nLaborgebäudes. Unter BKP 272 wurden die Metallbauarbeiten ausgeschrieben.\nDie X AG reichte für die erwähnten Metallbauarbeiten am 6. Juni 2003 eine\nOfferte ein mit einem Nettobetrag von Fr. 42’574.65. Nach entsprechender\nAufforderung der Vergabestelle vom 4. Juli 2003 legte auch die X AG am\n7. Juli 2003 ein Abgebot in Höhe von Fr. 39’329.15 (inklusive Skontoabzug\nvon Fr. 1’923.75) ein. Am 24. Juli 2003 erteilte die Vergabestelle den Zuschlag\nfür die Metallbauarbeiten gemäss BKP 272 an die Y AG. Der Zuschlag wurde\nim SHAB veröffentlicht unter Angabe einer Preisspanne von Fr. 40’163.- bis\nFr. 49’928.-.\nB. Gegen diese Zuschlagsverfügung erhebt die X AG (Beschwerdeführerin)\nmit Eingabe vom 9. August 2003 (Poststempel: 11. August 2003) bei der\nEidgenössischen Rekurskommission für das öffentliche Beschaffungswesen\n(BRK; Rekurskommission) Beschwerde.\nC. In ihrer Vernehmlassung vom 4. September 2003 beantragt die\nVergabestelle, die Beschwerde sei kostenfällig abzuweisen. Mit Eingabe vom\n9. September 2003 teilt sie der BRK zudem u. a. mit, dass der Vertrag mit der\nZuschlagsempfängerin (für den BKP 272) geschlossen worden sei.\nD. Am 11. September 2003 reicht die Beschwerdeführerin ihre Replik ein und\nbeantragt u. a. die «aufschiebende Wirkung der Bestellung».\nMit Duplik vom 24. September 2003 hält die Vergabestelle am Antrag gemäss\nVernehmlassung vom 4. September 2003 fest.\nAus den Erwägungen:\n1.a.-e. (…)\n2.a. Nachdem die Beschwerdeführerin in der Beschwerde vom 9. August\n2003 entgegen ihren Ausführungen in der Eingabe vom 11. September 2003\nweder explizit noch implizit ein Gesuch um Erteilung der aufschiebenden\nWirkung gestellt hatte - das Beschwerdebegehren «Vergabe der obigen\nArbeiten an unsere Firma, X AG» umfasst kein solches Gesuch; dieses muss\n\n"}