{"Signatur": "CH_VB_017", "Spider": "CH_VB", "Datum": "2002-10-09", "PDF": {"Datei": "CH_VB/CH_VB_017_JAAC-67-6--_2002-10-09.pdf", "URL": "https://www.amtsdruckschriften.bar.admin.ch/viewOrigDoc/150006089.pdf?ID=150006089", "Checksum": "8e28a69fbd366879da7505edf55e35a3"}, "Scrapedate": "2026-03-20", "Num": ["JAAC 67.6 \r"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Rekurskommission für das öffentliche Beschaffungswesen 09.10.2002 JAAC 67.6 \r"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission fédérale de recours en matière de marchés publics, jusqu'à 2006 09.10.2002 JAAC 67.6 \r"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione federale di ricorso in materia di acquisti pubblici 09.10.2002 JAAC 67.6 \r"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Rekurskommission für das öffentliche Beschaffungswesen"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conféderation Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission fédérale de recours en matière de marchés publics, jusqu'à 2006"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione federale di ricorso in materia di acquisti pubblici"}], "ScrapyJob": "446973/70/126", "Zeit UTC": "20.03.2026 01:23:17", "Checksum": "3c5dc6ea0ccc4ad845893503e095eb2b", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Rekurskommission für das öffentliche Beschaffungswesen 09.10.2002 JAAC 67.6 \r\n\n 3\nzum anfechtbaren Entscheid geworden sei, könne nur in der Form einer\nVerfügung erfolgen. Die Behauptung, es sei der Beschwerdeführerin einzig\num die Durchsetzung zivilrechtlicher Ansprüche gegangen, in welche die BLS\nAlpTransit AG nicht involviert sei, treffe nicht zu.\nF. Mit Schreiben vom 12. September 2002 teilt die BLS AlpTransit AG mit, dass\ndie in der Stellungnahme der Beschwerdeführerin vom 5. September 2002\nerhobenen Einwendungen bestritten werden.\nAus den Erwägungen:\n1. Nach dem vorbehaltlosen Rückzug der Beschwerde ist das bei der BRK\nhängige Beschwerdeverfahren als gegenstandslos geworden abzuschreiben.\n2. Da die Beschwerde zu einem Zeitpunkt zurückgezogen worden ist, in\ndem der BRK noch kein erheblicher Aufwand erwachsen ist, kann von einer\nAuferlegung von Verfahrenskosten abgesehen werden (vgl. Art. 4a Bst. a der\nVerordnung vom 10. September 1969 über Kosten und Entschädigungen im\nVerwaltungsverfahren [VwKV], SR 172.041.0).\n3. Gemäss Art. 8 Abs. 7 VwKV setzt die Beschwerdeinstanz gegebenenfalls\nauch dann eine Parteientschädigung fest, wenn die Beschwerde\ngegenstandslos wird, weil der Beschwerdeführer die Beschwerde zurückzieht.\nDie Bietergemeinschaft Z. hat als Zuschlagsempfängerin auf eine\nAnwaltskostenentschädigung verzichtet, womit die Ausrichtung einer\nParteientschädigung von vornherein entfällt.\nDie BLS AlpTransit AG hat demgegenüber ausdrücklich einen entsprechenden\nAntrag gestellt, so dass die BRK darüber zu befinden hat.\n4. Gemäss Art. 8 Abs. 5 VwKV begründen unnötige Kosten, Kosten von\nBundesbehörden und, in der Regel, Kosten von anderen Behörden,\ndie als Parteien auftreten, keinen Anspruch auf Parteientschädigung.\nDer Parteibegriff muss hier mit anderen Worten unter Ausschluss\nstaatlicher Instanzen verstanden werden (Alfred Kölz/Isabelle Häner,\nVerwaltungsverfahren und Verwaltungsrechtspflege des Bundes,\n2. Aufl., Zürich 1998, Rz. 707). Dieser Ausschluss des Anspruchs auf\nParteientschädigung kann als Korrelat zu Art. 63 Abs. 2 des Bundesgesetzes\nvom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021)\nverstanden werden. Nach dieser Bestimmung werden Vorinstanzen\noder beschwerdeführenden und unterliegenden Bundesbehörden keine\nVerfahrenskosten auferlegt; anderen als Bundesbehörden, die Beschwerde\nführen und unterliegen, werden Verfahrenskosten auferlegt, soweit sich\nder Streit um vermögensrechtliche Interessen von Körperschaften oder\nautonomen Anstalten dreht.\na. Ähnliche Regelungen kennen die meisten kantonalen\nVerwaltungsrechtspflegegesetze, und zwar sowohl mit Bezug auf die\nKostenbefreiung als auch mit Bezug auf den Ausschluss des Anspruchs\nauf Parteientschädigung bei staatlichen Behörden und mit öffentlichen\nAufgaben betrauten (privaten) Organisationen (vgl. Benoît Bovay, Procédure\nadministrative, Bern 2000, S. 460 bzw. 466). So haben im Kanton Bern die\nOrgane des Kantons und der Gemeinden sowie die verfügungsbefugten\nAnstalten (inklusive Sozialversicherungsträger), Körperschaften und\nPrivaten in Verfahren der nachträglichen Verwaltungsrechtspflege keinen\n\n"}