{"Signatur": "CH_VB_017", "Spider": "CH_VB", "Datum": "2001-10-11", "PDF": {"Datei": "CH_VB/CH_VB_017_JAAC-66-4--_2001-10-11.pdf", "URL": "https://www.amtsdruckschriften.bar.admin.ch/viewOrigDoc/150005594.pdf?ID=150005594", "Checksum": "44d1ed006634f5c043cc850e0b5c4e3a"}, "Scrapedate": "2026-03-20", "Num": ["JAAC 66.4 \r"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Rekurskommission für das öffentliche Beschaffungswesen 11.10.2001 JAAC 66.4 \r"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission fédérale de recours en matière de marchés publics, jusqu'à 2006 11.10.2001 JAAC 66.4 \r"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione federale di ricorso in materia di acquisti pubblici 11.10.2001 JAAC 66.4 \r"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Rekurskommission für das öffentliche Beschaffungswesen"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conféderation Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission fédérale de recours en matière de marchés publics, jusqu'à 2006"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione federale di ricorso in materia di acquisti pubblici"}], "ScrapyJob": "446973/70/126", "Zeit UTC": "20.03.2026 01:24:14", "Checksum": "3ae76eaaee376000fee198bdfa3f15a8", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Rekurskommission für das öffentliche Beschaffungswesen 11.10.2001 JAAC 66.4 \r\n\n 10\nRekurskommission als Beschwerdeinstanz gemäss Art. 27 BoeB für die\nvorliegende Beschwerde nicht gegeben ist. Steht dieses Rechtsmittel nicht zur\nVerfügung, kann auf die Beschwerde nicht eingetreten werden. Damit erübrigt\nsich zugleich die Beurteilung des Antrags auf Gewährung der aufschiebenden\nWirkung. Die superprovisorisch erteilte aufschiebende Wirkung fällt mit dem\nErlass des vorliegenden Nichteintretensentscheids dahin (André Moser, in:\nMoser/Uebersax, Prozessieren vor eidgenössischen Rekurskommissionen,\nBasel und Frankfurt a.M. 1998, Rz. 3.13).\nb. Ebenfalls nicht eingetreten werden kann damit auf das Begehren des BAG,\nim Hinblick auf weitere Verfahren sei im Sinne eines Zwischenentscheids\nfestzustellen, dass die Ausnahme von Art. 26 Abs. 2 BoeB sich nur\nauf das Verfügungsverfahren, jedoch nicht auf das anschliessende\nBeschwerdeverfahren beziehe. Es erscheint zudem fraglich, ob dem BAG\nim vorliegenden Verfahren überhaupt ein schutzwürdiges Interesse (Art. 25\nAbs. 2 VwVG) an einer derartigen Feststellung\nzugekommen wäre. Im Sinne eines obiter dictum ist zur vom BAG\naufgeworfenen Frage der Geltung von Art. 22a VwVG (Stillstand der Fristen)\nimmerhin festzuhalten, dass sich der Ausschluss der Anwendbarkeit dieser\nBestimmung in Art. 26 Abs. 2 BoeB ausdrücklich auf das Verfügungsverfahren\nnach dem 4. Abschn. BoeB beschränkt. Die Eröffnung der Verfügung\n(Art. 23 und 24 BoeB) gehört noch zum Verfügungsverfahren und schliesst\ndieses ab. Die Beschwerdefrist ist demgegenüber im 5. Abschn. geregelt.\nArt. 30 BoeB bestimmt, dass Beschwerden innert 20 Tagen seit Eröffnung\nder Verfügung eingereicht werden. Der mit der Eröffnung beginnende\nFristenlauf ist somit aufgrund der Gesetzessystematik bereits Teil des\nBeschwerdeverfahrens. Dies hat zur Folge, dass der Ausschluss der\nVorschriften über den Fristenstillstand gemäss Art. 26 Abs. 2 BoeB für das\nBeschwerdeverfahren vor der Rekurskommission nicht gilt (vgl. Moser,\nProzessieren…, Rz. 2.49; Baurecht 2001, S. 62 f. S3, Anm. 1 von Hubert Stöckli).\nc. Dem Eventualantrag der Beschwerdeführerin auf Überweisung der\nBeschwerde an das Departement des Innern ist gestützt auf Art. 8 Abs. 1 VwVG\nzu entsprechen, wobei es dem Departement des Innern überlassen bleiben\nmuss zu entscheiden, ob es die Beschwerde als Verwaltungsbeschwerde im\nSinne von Art. 47 Abs. 1 Bst. c VwVG bzw. 47a VwVG oder gegebenenfalls als\nAufsichtsbeschwerde im Sinne von Art. 71 VwVG zu beurteilen hat (vgl. auch\nGalli/Lehmann/Rechsteiner, a.a.O., Rz. 511).\n(…)\n\n11\nSchweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften\nArchives fédérales suisses, Publications officielles numérisées\nArchivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali\n\nJAAC 66.4 - Entscheid der Eidgenössischen Rekurskommission für das öffentliche\nBeschaffungswesen vom 11. Oktober 2001 i.S. A. [BRK 2001-009]\n\nIn Verwaltungspraxis der Bundesbehörden\nDans Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération\nIn Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione\n\nJahr 2002\nAnnée\nAnno\n\nBand 66\nVolume\nVolume\n\nSeite ---\nPage\nPagina\n\nRef. No 150 005 594\n\nDas Dokument wurde durch das Schweizerische Bundesarchiv und die Bundeskanzlei konvertiert.\nLe document a été digitalisé par les Archives Fédérales Suisses et la Chancellerie fédérale.\nIl documento è stato convertito dall'Archivio federale svizzero e della Cancelleria federale.\n"}