{"Signatur": "CH_VB_017", "Spider": "CH_VB", "Datum": "2001-11-16", "PDF": {"Datei": "CH_VB/CH_VB_017_JAAC-66-39--_2001-11-16.pdf", "URL": "https://www.amtsdruckschriften.bar.admin.ch/viewOrigDoc/150005558.pdf?ID=150005558", "Checksum": "ad0bc527dd163661b362402438d3c6d7"}, "Scrapedate": "2026-03-20", "Num": ["JAAC 66.39 \r"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Rekurskommission für das öffentliche Beschaffungswesen 16.11.2001 JAAC 66.39 \r"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission fédérale de recours en matière de marchés publics, jusqu'à 2006 16.11.2001 JAAC 66.39 \r"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione federale di ricorso in materia di acquisti pubblici 16.11.2001 JAAC 66.39 \r"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Rekurskommission für das öffentliche Beschaffungswesen"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conféderation Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission fédérale de recours en matière de marchés publics, jusqu'à 2006"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione federale di ricorso in materia di acquisti pubblici"}], "ScrapyJob": "446973/70/126", "Zeit UTC": "20.03.2026 01:24:16", "Checksum": "944ae69dc8745da9b6416399f8f39f53", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Rekurskommission für das öffentliche Beschaffungswesen 16.11.2001 JAAC 66.39 \r\n\nDas Bundesamt für Energie (BFE) schrieb im Schweizerischen\nHandelsamtsblatt (SHAB) vom 2. Juli 2000 das Mandat zur Förderung\nfolgerichtiger (integraler) Gebäudesanierungen im selektiven Verfahren zur\nVergabe aus. Die genannten Aufgaben im Sektor «Anlagemarkt Wohnbau»\nsollten im Rahmen des Nachfolgeprogramms von Energie 2000 an ein privates\nUnternehmen delegiert werden. Aufgrund der Präqualifikation wurden zwei\nvon sechs Anbietern als geeignet beurteilt. Dies wurde den Anbietern am\n31. Oktober 2000 mitgeteilt. Mit Schreiben vom 1. Dezember 2000 wurden die\nselektionierten Anbieter zur Offertstellung eingeladen. Die B. AG reichte ihre\nOfferte am 9. Januar 2001 ein. Mit elektronischer Mitteilung vom 30. Januar\n2001 wurde die B. AG aufgefordert, im Sinne eines Nachtrags zur Offerte vier\nErgänzungsfragen zu beantworten. Am 2. Februar 2001 wurde ihr hierzu\nFrist gesetzt bis zum 6. Februar 2001. Die gewünschte Offertergänzung wurde\nfristgerecht nachgereicht. Mit Verfügung vom 23. März 2001 teilte das BFE den\nAnbietern mit, das Vergabeverfahren werde abgebrochen.\nAus den Erwägungen:\n1.a.-b. (…)\nc. Nach Art. 48 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das\nVerwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021) in Verbindung mit Art. 26\nAbs. 1 des Bundesgesetzes vom 16. Dezember 1994 über das öffentliche\nBeschaffungswesen (BoeB, SR 172.056.1) sind all jene zur Beschwerde\nberechtigt, die durch die angefochtene Verfügung berührt sind und ein\nschutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung oder Änderung haben\n(Entscheid der Rekurskommission vom 16. August 1999, veröffentlicht\nin VPB 64.29, E. 1b; André Moser, in: Moser/Uebersax, Prozessieren vor\neidgenössischen Rekurskommissionen, Basel und Frankfurt am Main 1998,\nRz. 2.23 und 2.26; Alfred Kölz/Isabelle Häner, Verwaltungsverfahren und\nVerwaltungsrechtspflege des Bundes, 2. Auflage, Zürich 1998, Rz. 535; zur\nLegitimation bei der staatsrechtlichen Beschwerde vgl. BGE 125 II 95 E. 4).\nVon einer Verfügung betreffend definitiven Abbruch eines Vergabeverfahrens\nsind alle Bewerber oder Submittenten betroffen; sie haben ein praktisches\nInteresse an der Beschwerdeführung, da sie mit dem Abbruch des Verfahrens\njeder Chance auf den Zuschlag beraubt werden.\nIm vorliegenden Fall hat die Beschwerdeführerin im Rahmen der\nAusschreibung des BFE vom 3. Juli 2000 aufgrund der Einladung zur\nOffertstellung vom 1. Dezember 2000 ein mit erheblichen Aufwendungen\nverbundenes Angebot eingereicht. Durch den endgültigen Abbruch des\nVergabeverfahrens ist sie der Möglichkeit, den Zuschlag zu erhalten, beraubt\nworden. Die Beschwerdeführerin behält ein aktuelles, schützenswertes\n\n"}