{"Signatur": "CH_VB_017", "Spider": "CH_VB", "Datum": "2001-07-05", "PDF": {"Datei": "CH_VB/CH_VB_017_JAAC-65-94--_2001-07-05.pdf", "URL": "https://www.amtsdruckschriften.bar.admin.ch/viewOrigDoc/150005354.pdf?ID=150005354", "Checksum": "50d4d2a2f8d46693d989d7e79abc8415"}, "Scrapedate": "2026-03-20", "Num": ["JAAC 65.94 \r"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Rekurskommission für das öffentliche Beschaffungswesen 05.07.2001 JAAC 65.94 \r"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission fédérale de recours en matière de marchés publics, jusqu'à 2006 05.07.2001 JAAC 65.94 \r"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione federale di ricorso in materia di acquisti pubblici 05.07.2001 JAAC 65.94 \r"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Rekurskommission für das öffentliche Beschaffungswesen"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conféderation Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission fédérale de recours en matière de marchés publics, jusqu'à 2006"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione federale di ricorso in materia di acquisti pubblici"}], "ScrapyJob": "446973/70/126", "Zeit UTC": "20.03.2026 01:24:10", "Checksum": "44bb1058ee3840cfaf20fe9351f46e79", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Rekurskommission für das öffentliche Beschaffungswesen 05.07.2001 JAAC 65.94 \r\n\n 2\nMandat umfasst alle erforderlichen Massnahmen, die zur vermehrten\nEnergieverwendung in den genannten Bereichen führen. Aufgrund der\nPräqualifikation wurden die Bietergemeinschaft X sowie das Bewerbungsteam\nY als geeignet beurteilt und zur Offertstellung eingeladen. Schliesslich\nentschied das Bundesamt für Energie, den Zuschlag dem Bewerbungsteam Y\nzu erteilen.\nGegen diesen Entscheid erhob die Bietergemeinschaft X bei der\nEidgenössischen Rekurskommission für das öffentliche Beschaffungswesen\nBeschwerde.\nAus den Erwägungen:\n1.d. Soweit die Eingabe der Zuschlagsempfängerin in Frage\nsteht, ist festzuhalten, dass diese die Frist zur Stellungnahme vom\n14. Mai 2001 ungenutzt haben verstreichen lassen. Dies anerkennt die\nZuschlagsempfängerin auch ohne weiteres. Demnach ist sie mit Anträgen\nnicht zu hören, was aber nicht hindert, ihre Ausführungen zur Sache im\nHinblick auf die einschlägigen Prozessmaximen (Art. 32 Abs. 2 Bundesgesetz\nüber das Verwaltungsverfahren vom 20. Dezember 1968 [VwVG], SR 172.021)\nallenfalls zu berücksichtigen.\n2.a. (Verbindlichkeit der Beurteilungskriterien, vgl. VPB 65.11 E. 2a)\nb. Welches das im konkreten Geschäft wirtschaftlich günstigste\nAngebot gemäss den in der Ausschreibung bzw. den den Anbietern nach\nder Präqualifikation zugestellten Unterlagen angeführten Zuschlagskriterien\nist, entscheidet die Auftraggeberin, nachdem sie die verschiedenen Angebote\nnach Art. 25 der Verordnung vom 11. Dezember 1995 über das öffentliche\nBeschaffungswesen (VoeB, SR 172.056.11) in technischer und rechnerischer\nHinsicht so weit bereinigt hat, dass sie objektiv vergleichbar sind (Peter Galli /\nDaniel Lehmann / Peter Rechsteiner, Das öffentliche Beschaffungswesen in der\nSchweiz, Zürich 1996, Rz. 467). Sodann werden die verschiedenen Angebote\nanhand der Zuschlagskriterien geprüft (Art. 25 VoeB), wobei diese Prüfung -\nentsprechend dem Grundsatz der Transparenz - dokumentiert werden muss\nund nachvollziehbar sein soll (vgl. den Entscheid der Rekurskommission vom\n25. August 2000, veröffentlicht in VPB 65.9 E. 2a sowie die unveröffentlichten\nEntscheide vom 25. August 1999 in Sachen B.P. [BRK 1999-004], E. 2d, und\nvom 4. Februar 1999 in Sachen A.B.W. [BRK 1998-012], E. 3b/bb). Durch die\nWahl der Reihenfolge der Zuschlagskriterien in der Ausschreibung bringt die\nVergabebehörde deren Bedeutung für den Zuschlag definitiv zum Ausdruck\n(Art. 21 Abs. 2 des Bundesgesetzes vom 16. Dezember 1994 über das öffentliche\nBeschaffungswesen [BoeB], SR 172.056.1 und Galli/Lehmann/Rechsteiner,\na.a.O., Rz. 467; vgl. auch BGE 125 II 101 E. 7c; Entscheid der Rekurskommission\nvom 4. Februar 1999 in Sachen A.B.W. [BRK 1998-012], E. 3 b/cc). Dadurch\nwird das der Vergabestelle zustehende Ermessen bei der Bestimmung\ndes auszuwählenden Angebots eingeschränkt, wobei trotzdem noch ein\nerheblicher Ermessensspielraum verbleibt (Entscheide der Rekurskommission\nvom 3. September 1999 und vom 28. August 2000, veröffentlicht in VPB 64.30\nE. 3a bzw. VPB 65.9 E. 2a; Galli/Lehmann/Rechsteiner, a.a.O., Rz. 467).\n3.a. Im vorliegenden Fall hat die Vergabestelle die Zuschlagskriterien\ngemäss der «Allgemeinen Beschreibung» wie folgt definiert:\n\n3\nNr. Kriterium: Gewicht\n1 Fach- und Methodenkompetenz 4\n2 Verankerung des Offertstellers am Markt, Abdeckung CH 4\n3 Berücksichtigung und Integration des Umfeldes 3\n4 Vollständigkeit der Abdeckung des Mandates 3\n5 Finanzierungsvorschlag (-> Eigenleistungen) 2\n6 Originalität der Offerte (vorgeschlagene Marketingaktivitäten) 2\n7 Referenzen (aus früheren Aktivitäten) 2\n8 Vorschlag zur Quantifizierung und Messbarkeit der Resultate 1\n\n"}