{"Signatur": "CH_VB_017", "Spider": "CH_VB", "Datum": "2000-08-25", "PDF": {"Datei": "CH_VB/CH_VB_017_JAAC-65-9--_2000-08-25.pdf", "URL": "https://www.amtsdruckschriften.bar.admin.ch/viewOrigDoc/150005372.pdf?ID=150005372", "Checksum": "978d3b4f3bf78b6ae3c20b3db7706c6f"}, "Scrapedate": "2026-03-20", "Num": ["JAAC 65.9 \r"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Rekurskommission für das öffentliche Beschaffungswesen 25.08.2000 JAAC 65.9 \r"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission fédérale de recours en matière de marchés publics, jusqu'à 2006 25.08.2000 JAAC 65.9 \r"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione federale di ricorso in materia di acquisti pubblici 25.08.2000 JAAC 65.9 \r"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Rekurskommission für das öffentliche Beschaffungswesen"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conféderation Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission fédérale de recours en matière de marchés publics, jusqu'à 2006"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione federale di ricorso in materia di acquisti pubblici"}], "ScrapyJob": "446973/70/126", "Zeit UTC": "20.03.2026 01:24:53", "Checksum": "fd990f3ca4c2fad1bb560084043eb5ca", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Rekurskommission für das öffentliche Beschaffungswesen 25.08.2000 JAAC 65.9 \r\n\n JAAC 65.9\n\nEntscheid der Eidgenössischen Rekurskommission für\ndas öffentliche Beschaffungswesen vom 25. August\n2000 i.S. S. AG [BRK 2000-006]\n\nMarchés publics. Principe de transparence. Opposabilité des critères\nd’adjudication publiés. Traçabilité de l’adjudication.\nArt. 21 LMP.\n- Pour la détermination de l’offre la plus avantageuse économiquement,\nle pouvoir adjudicateur est lié par les critères d’évaluation y relatifs\nqu’il a fixés (consid. 2).\n- Une adjudication suppose un rapport d’évaluation, qui permet à\nla Commission de recours de procéder à un examen de la décision\nd’adjudication (consid. 2).\n\nÖffentliches Beschaffungswesen. Transparenzprinzip. Verbindlichkeit\nder publizierten Zuschlagskriterien. Nachvollziehbarkeit der Vergabe.\nArt. 21 BoeB.\n- Die erfolgte Festsetzung der massgeblichen Beurteilungskriterien für\ndie Bestimmung des wirtschaftlich günstigsten Angebotes ist für die\nVergabestelle verbindlich (E. 2).\n- Eine Vergabe bedarf eines Evaluationsberichtes, welcher es der\nRekurskommission ermöglicht, den Zuschlagsentscheid zu überprüfen\n(E. 2).\n\n1\nAcquisti pubblici. Principio della trasparenza. Valore vincolante dei\ncriteri di aggiudicazione pubblicati. Ricostruibilità dell’aggiudicazione.\nArt. 21 LAPub.\n- Per la determinazione dell’offerta economicamente più vantaggiosa,\nl’ente aggiudicatore è vincolato dai relativi criteri che ha fissato\n(consid. 2).\n- Un’aggiudicazione necessita di un rapporto di valutazione, che\npermetta alla Commissione di ricorso di procedere ad un esame della\ndecisione di aggiudicazione (consid. 2).\n\nA. Mit Publikation vom 11. Oktober 1999 im Schweizerischen\nHandelsamtsblatt (SHAB) schrieb das Bundesamt für Betriebe\ndes Heeres (BABHE) den Lieferauftrag für die Beschaffung von\nSelbstbedienungs-Tankautomaten aus. Als Grundlage in der Ausschreibung\nwird auf ein Detail-Pflichtenheft verwiesen, welches beim BABHE angefordert\nwerden konnte.\nB. Fristgerecht reichten sechs Anbieter ein Angebot ein. Die Angebote\nwurden am 29. November 1999 geöffnet und die Öffnung protokolliert. Durch\ndie Berater des BABHE wurden die verschiedenen Angebote ausgewertet und\nein erster Bericht mit Datum vom 3. Februar 2000 verfasst.\nC. An der Sitzung vom 15. März 2000 wurden die Offerten inklusive\nder eingereichten Nachträge nochmals ausgewertet. Nach dem Eingang\nder verlangten Antworten wurde ein weiterer Bewerber ausgeschlossen\nund der Entscheid gefällt, die verbleibenden restlichen zwei Anbieter zu\nbesuchen. Anlässlich dieses Besuches wurden den Bewerbern unter anderem\nverschiedene Fragen gestellt, welche durch sie anschliessend schriftlich\nbeantwortet wurden.\nD. Mit Schreiben vom 6. und 16. April 2000 reichten die verbliebenen\nBewerber die Antworten zum Fragenkatalog und ihre rektifizierten\nAngebote ein. In der Folge wurden Wert- und Kostenanalysen der Angebote\nausgearbeitet. An der Sitzung vom 18. April 2000 wurde beschlossen, den\nAuftrag nicht an die S., sondern an die andere verbleibende Mitkonkurrentin\nzu vergeben. Mit Schreiben vom 20. April 2000 wurde der Entscheid der\nS. mitgeteilt und am 5. Mai 2000 im SHAB (Nr. 88) publiziert.\nE. Die S. erhob mit Datum vom 8. Mai 2000 gegen diesen Entscheid\nBeschwerde bei der Rekurskommission für das öffentliche Beschaffungswesen\n(BRK) und verlangte unter anderem, den Zuschlag aufzuheben.\nAus den Erwägungen:\n1. (...)\n2. Die Beschwerdeführerin machte in ihrer Beschwerdeschrift\nim Wesentlichen geltend, dass der Entscheid für die Vergabe von\nSelbstbedienungsautomaten falsch sei. Es fehle der Hinweis auf eine negative\nWertanalyse und die Beurteilung halte einer detaillierten Überprüfung nicht\nstand. Es wird darauf hingewiesen, dass das vorhandene Pflichtenheft zu\n\n"}