{"Signatur": "CH_VB_017", "Spider": "CH_VB", "Datum": "2001-03-26", "PDF": {"Datei": "CH_VB/CH_VB_017_JAAC-65-79--_2001-03-26.pdf", "URL": "https://www.amtsdruckschriften.bar.admin.ch/viewOrigDoc/150005303.pdf?ID=150005303", "Checksum": "8a9d679b0213b197276b68aba5126495"}, "Scrapedate": "2026-03-20", "Num": ["JAAC 65.79 \r"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Rekurskommission für das öffentliche Beschaffungswesen 26.03.2001 JAAC 65.79 \r"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission fédérale de recours en matière de marchés publics, jusqu'à 2006 26.03.2001 JAAC 65.79 \r"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione federale di ricorso in materia di acquisti pubblici 26.03.2001 JAAC 65.79 \r"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Rekurskommission für das öffentliche Beschaffungswesen"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conféderation Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission fédérale de recours en matière de marchés publics, jusqu'à 2006"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione federale di ricorso in materia di acquisti pubblici"}], "ScrapyJob": "446973/70/126", "Zeit UTC": "20.03.2026 01:24:30", "Checksum": "04533729993165fd95ffbe90ebecefb3", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Rekurskommission für das öffentliche Beschaffungswesen 26.03.2001 JAAC 65.79 \r\n\n JAAC 65.79\n\nEntscheid der Eidgenössischen Rekurskommission\nfür das öffentliche Beschaffungswesen vom 26. März\n2001 i.S. Vereinigung Schweizer Weinhandel [VSW,\nBRK 2000-022]; vgl. auch VPB 65.80\n\nMarchés publics. Taxe d’élimination anticipée sur les bouteilles en\nverre. Procédure ouverte. Offre écartée de la suite de la procédure.\n- Le courrier adressé en l’espèce par un soumissionnaire exclu de la\nprocédure ne représente pas une offre au sens de l’art. 19 al. 1 LMP\n(consid. 2b/bb).\n- Même si ledit courrier pouvait être considéré comme une offre\nau sens de l’art. 19 al. 1 LMP, celle-ci serait incomplète et donc\naffectée d’un grave vice de forme au sens de l’art. 19 al. 3 LMP, qui\njustifierait également qu’elle soit écartée de la procédure d’adjudication\n(consid. 2b/cc).\n\nÖffentliches Beschaffungswesen. Vorgezogene Entsorgungsgebühr\nauf Glasflaschen. Offenes Verfahren. Ausschluss eines Angebots vom\nweiteren Verfahren.\n- Die in Frage stehende Eingabe der ausgeschlossenen Anbieterin stellt\nkein Angebot im Sinne von Art. 19 Abs. 1 BoeB dar (E. 2b/bb).\n- Selbst wenn besagte Eingabe als Angebot im Sinne von Art. 19\nAbs. 1 BoeB qualifiziert werden könnte, würde diesem wegen seiner\nUnvollständigkeit ein wesentlicher Formfehler im Sinne von Art. 19\nAbs. 3 BoeB anhaften, welcher ebenfalls einen Ausschluss vom weiteren\nVergabeverfahren rechtfertigen würde (E. 2b/cc).\n\n1\nAcquisti pubblici. Tassa d’eliminazione anticipata sulle bottiglie di\nvetro. Procedura aperta. Esclusione di un’offerta dal proseguio della\nprocedura.\n- L’invio postale inoltrato nella fattispecie da un offerente escluso dalla\nprocedura non costituisce un’offerta ai sensi dell’art. 19 cpv. 1 LAIMP\n(consid. 2b/bb).\n- Anche considerando detto invio come un’offerta ai sensi dell’art. 19\ncpv. 1 LAIMP, esso sarebbe comunque incompleto ed avrebbe quindi\nun grave vizio di forma secondo l’art. 19 cpv. 3 LAIMP, ciò che\ngiustificherebbe pure l’esclusione dalla procedura di aggiudicazione\n(consid. 2b/cc).\n\nMit Veröffentlichung im Schweizerischen Handelsamtsblatt (SHAB) vom\n29. August 2000 schrieb das Bundesamt für Umwelt, Wald und Landschaft\n(BUWAL) das Projekt «Vorgezogene Entsorgungsgebühr auf Glasflaschen»\nim offenen Verfahren aus. Bei diesem Dienstleistungsauftrag geht es\num die Erhebung, Verwaltung und Verwendung einer vorgezogenen\nEntsorgungsgebühr auf Getränkeverpackungen aus Glas, das Ausarbeiten\neines Konzepts für die Verteilung der verfügbaren Mittel, die Kontrolle\nder Tätigkeit im Zusammenhang mit der Sammlung und Verwertung\nvon Altglas, die Information der Öffentlichkeit sowie um alle weiteren\nAufgaben der Organisation nach Art. 9-17 der Verordnung vom 5. Juli\n2000 über Getränkeverpackungen (VGV, SR 814.621). Auf Grund dieser\nAusschreibung wurden dem BUWAL vier Angebote eingereicht. Mit\nVerfügung vom 6. Dezember 2000 erteilte die Vergabebehörde der\nBietergemeinschaft Verein PRS PET-Recycling Schweiz und Eidgenössische\nWeinhandelskontrollkommission (PRS/EWK) den Zuschlag. Mit Schreiben\nvom gleichen Tag teilte das BUWAL der Vereinigung Schweizer Weinhandel\n(VSW) mit, ihr Angebot müsse auf Grund eines wesentlichen Formfehlers vom\nweiteren Verfahren ausgeschlossen werden. Ihr Angebot sei unvollständig,\nda es keinerlei Angaben darüber enthalte, auf welche Weise sie die\nZuschlagskriterien erfüllen wolle. Es enthalte bezüglich der Zuschlagskriterien\nlediglich einen Verweis auf das Angebot des Schweizerischen Vereins für\numweltgerechte Getränkeverpackungen (SVUG) sowie die Erklärung, dass\nsie sich der Darstellung in der Eingabe des SVUG vollumfänglich anschliesse.\nDieser Verweis genüge jedoch nicht. Ihre Eingabe könne auf diese Weise nicht\nals eigenständiges Angebot angesehen werden. Selbst wenn man das Angebot\nder VSW als vollständig betrachten würde, könnte der Zuschlag nicht ihr\nerteilt werden. Gehe man nämlich davon aus, dass ihr Angebot bezüglich der\nDarstellung der Zuschlagskriterien identisch sei mit jenem des SVUG, dann\nkomme für ihr Angebot die gleiche Bewertung zur Anwendung wie für das\nAngebot des SVUG. Dieses gelte aber nach der Beurteilung des BUWAL nicht als\ndas wirtschaftlich günstigste und könne daher nicht berücksichtigt werden. Es\nerreiche bei maximal 100 möglichen Punkten lediglich 72,4 Punkte (gegenüber\n75,0 der Bietergemeinschaft PRS/EWK).\nDie VSW erhob draufhin bei der Eidgenössischen Rekurskommission für das\nöffentliche Beschaffungswesen (BRK) Beschwerde.\n\n"}