{"Signatur": "CH_VB_017", "Spider": "CH_VB", "Datum": "2000-04-26", "PDF": {"Datei": "CH_VB/CH_VB_017_JAAC-64-62--_2000-04-26.pdf", "URL": "https://www.amtsdruckschriften.bar.admin.ch/viewOrigDoc/150004808.pdf?ID=150004808", "Checksum": "4c030c3f44f3b7649d6b19b9a3dfc6ab"}, "Scrapedate": "2026-03-20", "Num": ["JAAC 64.62 \r"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Rekurskommission für das öffentliche Beschaffungswesen 26.04.2000 JAAC 64.62 \r"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission fédérale de recours en matière de marchés publics, jusqu'à 2006 26.04.2000 JAAC 64.62 \r"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione federale di ricorso in materia di acquisti pubblici 26.04.2000 JAAC 64.62 \r"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Rekurskommission für das öffentliche Beschaffungswesen"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conféderation Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission fédérale de recours en matière de marchés publics, jusqu'à 2006"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione federale di ricorso in materia di acquisti pubblici"}], "ScrapyJob": "446973/70/126", "Zeit UTC": "20.03.2026 01:25:28", "Checksum": "a315f10ec20402ebc454217f49b9ea98", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Rekurskommission für das öffentliche Beschaffungswesen 26.04.2000 JAAC 64.62 \r\n\n JAAC 64.62\n\nEntscheid der Eidgenössischen Rekurskommission für\ndas öffentliche Beschaffungswesen vom 26. April 2000\ni.S. W. [BRK 2000-001]\n\nMarchés publics. Offre non retenue en procédure ouverte.\n- Une annulation de l’adjudication par la Commission fédérale de\nre­cours en matière de marchés publics (CRM) est exclue, quand un\nrecours n’est pas assorti de l’effet suspensif et que le contrat avec la\nsoumissionnaire a déjà été conclu (consid. 1d).\n- Des pourparlers finaux de nature technique doivent être qualifiés\nde négociations au sens de l’art. 20 LMP et sont donc soumis aux\nprescriptions de forme de l’art. 26 OMP (consid. 3a).\n- L’absence de procès-verbal portant sur les négociations menées\navec les soumissionnaires constitue une violation du droit fédéral\n(con­sid. 3b).\n\nÖffentliches Beschaffungswesen. Nichtberücksichtigung im offenen\nVerfahren.\n- Eine Aufhebung des Zuschlags durch die Eidgenössische\nRekurskommission für das öffentliche Beschaffungswesen (BRK) ist\nausgeschlossen, wenn einer Beschwerde keine aufschiebende Wirkung\nzukommt und der Vertrag mit der Anbieterin bereits abgeschlossen\nworden ist (E. 1d).\n- Technische Abschlussgespräche sind als Verhandlungen gemäss Art. 20\nBoeB zu qualifizieren und unterstehen somit den Formvorschriften von\nArt. 26 VoeB (E. 3a).\n- Wird von den mit den Anbietern geführten Verhandlungen kein\nProtokoll erstellt, so stellt dies eine Verletzung von Bundesrecht dar\n(E. 3b).\n\n1\nAcquisti pubblici. Offerta non considerata nella procedura aperta.\n- L’annullamento di un’aggiudicazione da parte della Commissione\nfederale di ricorso in materia di acquisti pubblici (CRAP) è escluso se\nil ricorso non ha effetto sospensivo ed il contratto con l’offerente è già\nstato concluso (consid. 1d).\n- Colloqui finali di natura tecnica devono essere considerati quali\ntrattative ai sensi dell’art. 20 LAPub e sottostanno quindi alle\nprescrizioni di forma dell’art. 26 OAPub (consid. 3a).\n- L’assenza di un verbale concernente le trattative condotte con gli\nofferenti costituisce una violazione del diritto federale (consid. 3b).\n\nA. Mit Publikation im Schweizerischen Handelsamtsblatt (SHAB) vom\n22. Dezember 1999 veröffentlichte das Paul Scherrer Institut (PSI) die Vergabe\nvon 120 Stück VME64x Crates an die Firma T AG. Der Zuschlag datierte vom\n17. Dezember 1999.\nB. Mit Eingabe vom 4. Januar 2000 erhebt die Firma W GmbH als\nnichtberücksichtigte Anbieterin gegen den Zuschlag von 17. Dezember\n1999 Beschwerde bei der Eidgenössischen Rekurskommission für das\nöffentliche Beschaffungswesen (BRK). Die Beschwerdeführerin beantragt\ndie Erteilung des Lieferauftrages an sie und die «Ungültigerklärung» des\nangefochtenen Zuschlags. Ein Gesuch um Erteilung der aufschiebenden\nWirkung der Beschwerde hat die Beschwerdeführerin nicht gestellt. Zur\nBegründung wird angeführt, die angefochtene Zuschlagsverfügung verletze\ndas Gleichbehandlungsgebot. Die Beschwerdeführerin habe das preislich\ntiefste Angebot eingereicht. Es scheine ausserdem, dass der Liefertermin für\ndie Zuschlagserteilung den Ausschlag gegeben habe. Nachdem ihre eigene\n«Lieferzeit» realistisch und angemessen sei, könnten die kürzeren Lieferfristen\nder berücksichtigten Firma nur darauf beruhen, dass bereits im Vorfeld der\nAusschreibung Tatsachen geschaffen worden seien, welche gewisse Anbieter\ngegenüber andern begünstigt hätten.\nIn seiner Vernehmlassung vom 11. Februar 2000 beantragt das PSI die\nkostenfällige Abweisung der Beschwerde. Es bestreitet die Verletzung des\nGleichbehandlungsprinzips. Der Evaluationsbericht habe ergeben, dass sich\ndas Angebot T im direkten Vergleich hinsichtlich Backplane, Kühlung und\nLieferfristen als das technisch bessere Angebot erweise. Beim Backplane\nhandle es sich um eines der wichtigsten Elemente des VME64x Crates. Wohl sei\ndas Angebot der Beschwerdeführerin preislich etwas tiefer, doch vermöge die\ndiesbezügliche Differenz von rund Fr. 30 000.- (inklusive Mehrwertsteuer) die\nVorteile des Angebotes von T nicht aufzuwiegen.\nC. In ihrer Replik vom 6. März 2000 hält die Beschwerdeführerin an\nihren Anträgen fest. Sie weist zunächst darauf hin, dass ihr Angebot nach\nabgelaufener Eingabefrist gemäss dem Evaluationsbericht gegenüber\ndemjenigen der Firma T einen Preisvorteil von Fr. 79 722.- aufgewiesen\nhabe. Der Firma T sei in der Folge offenbar Gelegenheit gegeben worden,\n\n"}