{"Signatur": "CH_VB_017", "Spider": "CH_VB", "Datum": "2000-02-23", "PDF": {"Datei": "CH_VB/CH_VB_017_JAAC-64-61--_2000-02-23.pdf", "URL": "https://www.amtsdruckschriften.bar.admin.ch/viewOrigDoc/150004805.pdf?ID=150004805", "Checksum": "23d698e4faead051d625704ed0bacbe8"}, "Scrapedate": "2026-03-20", "Num": ["JAAC 64.61 \r"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Rekurskommission für das öffentliche Beschaffungswesen 23.02.2000 JAAC 64.61 \r"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission fédérale de recours en matière de marchés publics, jusqu'à 2006 23.02.2000 JAAC 64.61 \r"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione federale di ricorso in materia di acquisti pubblici 23.02.2000 JAAC 64.61 \r"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Rekurskommission für das öffentliche Beschaffungswesen"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conféderation Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission fédérale de recours en matière de marchés publics, jusqu'à 2006"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione federale di ricorso in materia di acquisti pubblici"}], "ScrapyJob": "446973/70/126", "Zeit UTC": "20.03.2026 01:25:22", "Checksum": "da0f481672251fdfc827d0b6549523f3", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Rekurskommission für das öffentliche Beschaffungswesen 23.02.2000 JAAC 64.61 \r\n\n 2\nvernehmen. Darin bejahte sie die Zuständigkeit der BRK zur Behandlung\nder vorliegenden Beschwerde. Die Zuständigkeit lasse sich aus Art. 11\nder Vereinbarung vom 6. De­zember 1994 zwischen dem Bundesamt für\nVerkehr (BAV) und den Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) mit der X AG\nbetreffend die Erschliessung der Alp Transit-Baustelle Gotthard-Basistunnel,\nZwischenangriff Sedrun, ableiten. Für die Aus­schreibung und Vergabe\nder Arbeiten für den Ausbau der bestehenden Eisenbahnanlagen der X AG\nzur Erschliessung der SBB-Baustelle AlpTransit Gotthard-Basistunnel,\nZwischenangriff Sedrun, komme das Submissionsrecht des Bundes zur\nAnwendung. Es handle sich dabei um das Bundesgesetz vom 16. Dezember\n1994 über das öffentliche Beschaffungswesen (BoeB, SR 172.056.1) und die\nVerordnung vom 11. Dezember 1995 über das öffentliche Beschaffungswesen\n(VoeB, SR 172.056.11). Die X AG schreibe aus und vergebe sämtliche Arbeiten\nim Zusammenhang mit der erwähnten Vereinbarung im Verfahren nach\nBoeB/VoeB, so auch die vorliegend angefochtenen Stahlbauarbeiten für\ndie Gleis- und Perronüberdachung im Rahmen des Ausbaus des Bahnhofs\nDisentis/Mustér. In einem zweiten Punkt der Vernehmlassung nahm die X AG\nsummarisch zur Sache Stellung. Sie machte insbesondere geltend, aus dem\nProtokoll der Offertöffnung vom 30. November 1999 sei einerseits ersichtlich,\ndass die Beschwerdeführerin an letz­ter Stelle der 13 Anbieter rangiere.\nAnderseits seien die Angebote der ersten drei Ränge mit Unterschieden von\nmaximal 2,9% sehr nahe beieinander. Es liege nicht ein «Unterangebot»\nder erstrangierten, sondern ein «Überangebot» der letztrangierten,\nbeschwerdeführenden Firma vor. Die Beschwerde sei aussichtslos und un­ter\nKostenfolge zu Lasten der Beschwerdeführerin abzuweisen.\n3. Die BRK prüft ihre Zuständigkeit von Amtes wegen (Art. 7 Abs. 1 des\nBundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren\n[VwVG], SR 172.021 in Verbindung mit Art. 26 BoeB).\na. Die Rechtsschutzbestimmungen des BoeB gelangen nur dann zur\nAnwendung, wenn der Auftrag einerseits den in Art. 6 genannten\nMindestbetrag (GATT-Schwellenwert) erreicht bzw. nicht unter die\nAusschlussklausel des Art. 3 fällt und das Verfahren zur Vergabe von\nöffentlichen Liefer-, Dienstleistungs- und Bauaufträgen anderseits durch\neine Auftraggeberin durchgeführt wird, die nach Art. 2 dem Gesetz untersteht.\nb. Nach Art. 11 der Vereinbarung vom 6. Dezember 1994 zwischen dem BAV\nund den SBB einerseits und der X AG anderseits ist bei der Ausschreibung\nund Vergabe von Arbeiten für Planung, Projektierung und Ausbau von AT\nSurselva Art. 13 des Bundesbeschlusses vom 4. Oktober 1991 über den Bau\nder schweizerischen Eisenbahn-Alpentransversale (Alpentransit-Beschluss\n[ATB], SR 742.104) bindend. Das jeweils geltende Submissionsrecht des\nBundes sowie die Richtlinie des BAV betreffend Vergabe von Aufträgen im\nRahmen der Realisierung der Neuen Eisenbahn-Alpentransversale (NEAT)\nsind anzuwenden (in Kraft seit 1. September 1993). Eine sinngemäss gleich\nlautende Bestimmung enthalten die Vereinbarungen zwischen dem Bund\neinerseits und den SBB anderseits bzw. zwischen dem Bund einerseits und der\nBerner Alpenbahn-Gesellschaft Bern-Lötschberg-Simplon (BLS) anderseits je in\nArt. 4 (BBl 1994 III 1541 bzw. 1546).\n\n"}