{"Signatur": "CH_VB_017", "Spider": "CH_VB", "Datum": "2000-02-23", "PDF": {"Datei": "CH_VB/CH_VB_017_JAAC-64-61--_2000-02-23.pdf", "URL": "https://www.amtsdruckschriften.bar.admin.ch/viewOrigDoc/150004805.pdf?ID=150004805", "Checksum": "23d698e4faead051d625704ed0bacbe8"}, "Scrapedate": "2026-03-20", "Num": ["JAAC 64.61 \r"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Rekurskommission für das öffentliche Beschaffungswesen 23.02.2000 JAAC 64.61 \r"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission fédérale de recours en matière de marchés publics, jusqu'à 2006 23.02.2000 JAAC 64.61 \r"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione federale di ricorso in materia di acquisti pubblici 23.02.2000 JAAC 64.61 \r"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Rekurskommission für das öffentliche Beschaffungswesen"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conféderation Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission fédérale de recours en matière de marchés publics, jusqu'à 2006"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione federale di ricorso in materia di acquisti pubblici"}], "ScrapyJob": "446973/70/126", "Zeit UTC": "20.03.2026 01:25:22", "Checksum": "da0f481672251fdfc827d0b6549523f3", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Rekurskommission für das öffentliche Beschaffungswesen 23.02.2000 JAAC 64.61 \r\n\n JAAC 64.61\n\nEntscheid der Eidgenössischen Rekurskommission für\ndas öffentliche Beschaffungswesen vom 23. Februar\n2000 i.S. R. AG [BRK 2000-002]\n\nMarchés publics. Compétence de la Commission de recours.\nAdjudication dans le domaine des chemins de fer.\n- Les dispositions de la LMP relatives à la protection juridique sont\napplicables uniquement si, d’une part, le marché atteint le montant\nminimum mentionné à l’art. 6 (valeurs-seuils du GATT) resp. s’il ne\ntombe pas sous le coup de la clause d’exclusion de l’art. 3 et si, d’autre\npart, la procédure d’adjudication d’un marché public de fournitures,\nde services ou de construction est conduite par un adjudicateur qui est\nsoumis à la loi en vertu de l’art. 2 (consid. 3a).\n- Les marchés publics des CFF et d’autres adjudicateurs du secteur des\nchemins de fer ne sont pas soumis à la LMP - en tout cas pour le moment\n(consid. 3b et 3c).\n\nÖffentliches Beschaffungswesen. Zuständigkeit der Rekurskommission.\nVergabe im Bereich der Eisenbahnen.\n- Die Rechtsschutzbestimmungen des BoeB gelangen nur dann zur\nAnwendung, wenn der Auftrag einerseits den in Art. 6 genannten\nMindestbetrag (GATT-Schwellenwert) erreicht bzw. nicht unter die\nAusschlussklausel des Art. 3 fällt und das Verfahren zur Vergabe von\nöffentlichen Liefer-, Dienstleistungs- und Bauaufträgen anderseits\ndurch eine Auftraggeberin durchgeführt wird, die nach Art. 2 dem\nGesetz untersteht (E. 3a).\n- Die Beschaffungen durch die SBB und andere Auftraggeberinnen aus\ndem Sektorenbereich Eisenbahnen unterstehen - jedenfalls vorläufig -\nnicht dem BoeB (E. 3b und 3c).\n\n1\nAcquisti pubblici. Competenza della Commissione di ricorso.\nAggiudicazione nell’ambito delle ferrovie.\n- Le disposizioni della LAPub relative alla protezione giuridica sono\napplicabili unicamente se, da un canto, il mercato raggiunge la cifra\nminima menzionata all’art. 6 (valori-soglia del GATT) risp. non\nrientra nella clausola d’esclusione di cui all’art. 3 e se, d’altro canto,\nla procedura d’aggiudicazione di un acquisto pubblico di forniture, di\nservizi o di costruzione è condotta da un committente che sottostà alla\nlegge in virtù dell’art. 2 (consid. 3a).\n- Gli acquisti pubblici delle FFS e di altri committenti del settore\ndelle ferrovie non sottostanno, almeno per il momento, alla LAPub\n(consid. 3b e 3c).\n\n1. Die X AG schrieb am ... Oktober 1999 die Stahlbauarbeiten, Fabrikation\nund Montage einer Stahltragkonstruktion für das Projekt AlpTransit\nSurselva-RhB: Ausbau Bahnhof Disentis/Mustér, Gleis-/Perronüberdachung,\nim offenen Verfahren aus. Die Bauausschreibung wurde im Amtsblatt des\nKantons Y vom ... Oktober 1999 und offenbar auch im Schweizerischen\nHandelsamtsblatt (SHAB) sowie im Submissionsanzeiger des Schweizerischen\nBaublatts publiziert. Mit einer Rechtsmittelbelehrung war die Ausschreibung\nnicht versehen. Für diesen Auftrag gingen insgesamt 13 Offerten ein. Die\nOffertöffnung fand am 30. November 1999 statt. Am 17. Dezember 1999\nteilte die X AG den 13 Anbietern per Fax mit, dass ihr Verwaltungsrat\nmit Datum vom 16. Dezember 1999 die Stahlbauarbeiten für die\nGleis-/Perronüberdachung Bahnhof Disentis/Mustér auf Grund der\nbereinigten Offerten und der vorgegebenen Zuschlagskriterien der\nB. AG zum Nettopreis von Fr. ... (inkl. MwSt) vergeben habe. Der\nMitteilung des Vergabeentscheides war eine Rechtsmittelbelehrung\nan «Eidg. Finanzdepartement, Rekurskommission für das öffentliche\nBeschaffungswesen» beigefügt.\n2. Mit Eingabe vom 7. Januar 2000 erhebt die R. AG (ab hier:\nBeschwerdeführerin) als eine der nicht berücksichtigten Anbieterinnen gegen\ndiese Vergabe Beschwerde bei der «Bundesverwaltung Finanzdepartement\neidg. Rekurskommission für das öffentliche Bauwesen». Sie bringt vor, das\nProjekt der B. AG stelle ein Unterangebot dar. Wenn der offerierte Preis\nohne Mehrwertsteuer auf die totale Menge von ungefähr 280 000 kg zu\nfertigende Stahlbaukonstruktion umgelegt werde, entspreche dies einem Preis\nvon sagenhaften Fr. .../kg (aufgerundet). Die Beschwerdeführerin ersucht\ndie Rekurskommission, dieses unglaubwürdige Angebot zu überprüfen\nund gegebenenfalls die notwendigen Schritte einzuleiten. Das Bundesamt\nfür Bauten und Logistik, bei dem die Eingabe eingelangt war, hat diese\nzuständigkeitshalber an die Eidgenössische Rekurskommission für das\nöffentliche Beschaffungswesen (BRK) weitergeleitet.\nDie X AG wurde am 18. Januar 2000 zur Vernehmlassung eingeladen. Es\nwurde präzisiert, dass sich diese vorläufig auf die Frage der Zuständigkeit\nzu beschränken habe. Mit Schreiben vom 31. Januar 2000 liess sich die X AG\n\n"}