{"Signatur": "CH_VB_017", "Spider": "CH_VB", "Datum": "1998-12-09", "PDF": {"Datei": "CH_VB/CH_VB_017_JAAC-63-42--_1998-12-09.pdf", "URL": "https://www.amtsdruckschriften.bar.admin.ch/viewOrigDoc/150004265.pdf?ID=150004265", "Checksum": "51d157f8537e29923aea5fa6ac628888"}, "Scrapedate": "2026-03-20", "Num": ["JAAC 63.42 \r"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Rekurskommission für das öffentliche Beschaffungswesen 09.12.1998 JAAC 63.42 \r"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission fédérale de recours en matière de marchés publics, jusqu'à 2006 09.12.1998 JAAC 63.42 \r"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione federale di ricorso in materia di acquisti pubblici 09.12.1998 JAAC 63.42 \r"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Rekurskommission für das öffentliche Beschaffungswesen"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conféderation Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission fédérale de recours en matière de marchés publics, jusqu'à 2006"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione federale di ricorso in materia di acquisti pubblici"}], "ScrapyJob": "446973/70/126", "Zeit UTC": "20.03.2026 01:26:34", "Checksum": "f270c00cc06bcf665b57efab66224a7d", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Rekurskommission für das öffentliche Beschaffungswesen 09.12.1998 JAAC 63.42 \r\n\n JAAC 63.42\n\nAuszug aus einem Entscheid der Eidgenössischen\nRekurskommission für das öffentliche\nBeschaffungswesen vom 9. Dezember 1998\n\nMarchés publics. Principes de la loyauté de la concurrence et de l’égalité\nde traitement.\n- Lorsque le contrat avec le soumissionnaire retenu a déjà été conclu\net que la recourante n’a pas demandé l’octroi de l’effet suspensif, il\nconvient de déterminer uniquement, en cas d’admission du recours,\ndans quelle mesure la décision attaquée viole le droit fédéral\n(consid. 2b).\n- Si le marché visait, peut-être de manière contraire au droit, un\nproduit ou un appareil déterminés, il n’est pas admissible qu’ensuite,\ndurant la procédure de soumission, seul un autre produit soit pris en\nconsidération de telle manière que cela favorise un soumissionnaire en\nparticulier (consid. 3).\n\nÖffentliches Beschaffungswesen. Grundsatz des fairen Wettbewerbs und\nGleichbehandlungsprinzip.\n- Wurde der Vertrag mit der berücksichtigten Anbieterin bereits\nabgeschlossen und hat die Beschwerdeführerin kein Gesuch um\nErteilung der aufschiebenden Wirkung gestellt, ist im Falle der\nGutheissung der Beschwerde lediglich festzustellen, inwieweit die\nangefochtene Verfügung Bundesrecht verletzt (E. 2b).\n- Ist die Beschaffung in einer womöglich rechtswidrigen Art und\nWeise auf ein bestimmtes Fabrikat oder Gerät vorgespurt, ist es nicht\nzulässig, den nachträglichen Einbezug eines weiteren Geräts in das\nSubmissionsverfahren einseitig, d.h. nur zu Gunsten einer bestimmten\nSubmittentin zu berücksichtigen (E. 3).\n\n1\nAcquisti pubblici. Principi della concorrenza leale e della parità di\ntrattamento.\n- Qualora il contratto di appalto sia già stato concluso e la ricorrente\nnon abbia fatto istanza di concessione dell’effetto sospensivo, conviene\nsoltanto rilevare, nel caso dell’ammissione del ricorso, in quale misura\nla decisione impugnata violi il diritto federale (consid. 2b).\n- Se l’acquisto è indirizzato, magari in maniera contraria alla legge,\nverso un prodotto specifico o un’apparecchiatura particolare, non è\nammissibile che in seguito, durante la procedura di appalto, un altro\nprodotto sia preso in considerazione in modo unilaterale favorendo\ncioè un unico appaltatore (consid. 3).\n\nZusammenfasssung des Sachverhalts:\n\nA. Mit Publikation vom 25. April 1997 im Schweizerischen Handelsamtsblatt\n(SHAB) veröffentlichte das Amt für Bundesbauten (AFB) eine Ausschreibung\nnach selektivem Verfahren für die Erweiterung und Sanierung der Gebäude\ndes Eidgenössischen Amtes für Messwesen. Die Teilnehmerauswahl\nfür den Baukostenplan 245 (Klimaanlagen), mit der neun Firmen zur\nAngebotseinreichung eingeladen wurden, wurde im SHAB vom 18. August\n1997 veröffentlicht.\nVon den selektionierten Firmen reichten fünf ein Angebot ein, wobei\nsich die X AG und Y zur Arbeitsgemeinschaft Z (nachfolgend: ARGE)\nzusammenschlossen. Der Zuschlag vom 23. Juni 1998 an die A AG wurde\nim SHAB vom 9. Juli 1998 publiziert. Der Vertrag mit der A AG, der für die\nLüftungsanlagen den Monobloc-Apparat der Firma B vorsieht, datiert vom\n25. Juni 1998.\nB. Gegen den Zuschlag erhebt die ARGE mit Eingabe vom 20. Juli 1998\nBeschwerde bei der Eidgenössischen Rekurskommission für das öffentliche\nBeschaffungswesen (Rekurskommission). Sie beantragt sinngemäss die\nAufhebung der angefochtenen Verfügung, indem sie verlangt, das Angebot\nder A AG sei als ungültig zu erklären und die Vergabe sei aufgrund der\nnoch vorliegenden Angebote zu vollziehen. Zur Begründung führt sie\nan, das Angebot der berücksichtigten Anbieterin entspreche nicht den\nAusschreibungsbedingungen und die A AG sei bevorzugt behandelt worden.\nIm Angebot der A AG sei das Monobloc-Fabrikat der Firma B enthalten,\nohne dass jedoch im Zeitpunkt der Angebotseingabe die diesbezüglichen\ntechnischen Angaben hätten vorgewiesen werden können. Überdies hätte für\ndas B-Gerät das verlangte «Messprotokoll eines Laborlüftungsgerätes» nicht\nvorgelegt werden können.\n\n2\nDas AFB beantragt in seiner Vernehmlassung vom 4. September 1998 die\nAbweisung der Beschwerde, die Auferlegung der Verfahrenskosten an die\nBeschwerdeführerin und die Zusprechung einer Parteientschädigung an die\nAuftraggeberin.\n\nAus den Erwägungen:\n\n"}