{"Signatur": "CH_VB_017", "Spider": "CH_VB", "Datum": "1998-02-06", "PDF": {"Datei": "CH_VB/CH_VB_017_JAAC-62-79--_1998-02-06.pdf", "URL": "https://www.amtsdruckschriften.bar.admin.ch/viewOrigDoc/150004034.pdf?ID=150004034", "Checksum": "fdcd8d613bd9e946ac09115c3e1c7478"}, "Scrapedate": "2026-03-20", "Num": ["JAAC 62.79 \r"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Rekurskommission für das öffentliche Beschaffungswesen 06.02.1998 JAAC 62.79 \r"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission fédérale de recours en matière de marchés publics, jusqu'à 2006 06.02.1998 JAAC 62.79 \r"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione federale di ricorso in materia di acquisti pubblici 06.02.1998 JAAC 62.79 \r"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Rekurskommission für das öffentliche Beschaffungswesen"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conféderation Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission fédérale de recours en matière de marchés publics, jusqu'à 2006"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione federale di ricorso in materia di acquisti pubblici"}], "ScrapyJob": "446973/70/126", "Zeit UTC": "20.03.2026 01:27:23", "Checksum": "f810a037639c86efba22df154b4778bf", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Rekurskommission für das öffentliche Beschaffungswesen 06.02.1998 JAAC 62.79 \r\n\n JAAC 62.79\n\nAuszug aus dem Zwischenentscheid der\nEidgenössischen Rekurskommission für das\nöffentliche Beschaffungswesen vom 6. Februar 1998\n\nMarchés publics. Demande d’octroi de l’effet suspensif.\n- Confirmation de la jurisprudence selon laquelle l’art. 22 LMP doit\nêtre interprété dans le sens que le contrat peut être conclu seulement\nlorsqu’il s’avère qu’aucun recours n’a été déposé, ou qu’un recours a\nété déposé sans que l’effet suspensif ne soit requis, ou encore qu’une\ndemande d’octroi de l’effet suspensif a été rejetée (consid. 2).\n- Examen des chances de succès du recours et pesée des intérêts en jeu\n(consid. 3).\n\nÖffentliches Beschaffungswesen. Gesuch um Erteilung der\naufschiebenden Wirkung.\n- Bestätigung der Rechtsprechung, wonach in Auslegung von Art. 22\nBoeB der Vertrag erst abgeschlossen werden darf, wenn feststeht, dass\nkeine Beschwerde erhoben wurde oder dass eine Beschwerde erhoben\nwurde, welche die aufschiebende Wirkung nicht beantragt, oder ein\nGesuch um aufschiebende Wirkung abgelehnt wurde (E. 2).\n- Prüfung der Erfolgsaussichten der Beschwerde und Abwägung der\nbetroffenen Interessen (E. 3).\n\nAcquisti pubblici. Domanda tendente alla concessione dell’effetto\nsospensivo.\n\n1\n- Conferma della giurisprudenza secondo la quale, conformemente\na una corretta interpretazione dell’art. 22 LAPub, il contratto può\nessere concluso soltanto una volta stabilito che non è stato interposto\nalcun ricorso, che è stato interposto ricorso senza chiedere l’effetto\nsospensivo o che una domanda tendente alla concessione dell’effetto\nsospensivo è stata respinta (consid. 2).\n- Esame delle possibilità di successo del ricorso e ponderazione degli\ninteressi in causa (consid. 3).\n\nZusammenfassung des Sachverhalts:\n\nA. Der Waffenplatz Frauenfeld wird in Etappen ausgebaut. In der dritten\nEtappe wird ein neues Kommando- und Freizeitgebäude erstellt. Die für\nden Neubau notwendigen Arbeiten sind vom Amt für Bundesbauten (AFB)\nim Schweizerischen Handelsamtsblatt (SHAB) ausgeschrieben worden.\nDie im offenen Verfahren durchgeführte Ausschreibung beinhaltete unter\nanderem auch die Installation der Schwach- und Starkstromanlagen (BKP\n232.1). Das AFB erteilte schliesslich am 21. November 1997 den Zuschlag mit\nBezug auf den BKP 232.1 an X und eröffnete die Zuschlagsverfügung durch\nVeröffentlichung im SHAB.\nGegen diese Verfügung erhebt die A AG bei der Rekurskommission für das\nöffentliche Beschaffungswesen (hiernach: Rekurskommission) Beschwerde\nmit dem Antrag, den Zuschlag an X aufzuheben und das AFB anzuweisen, den\nZuschlag der Beschwerdeführerin zu erteilen. Im Sinne einer vorsorglichen\nMassnahme wird zudem beantragt, der Beschwerde die aufschiebende\nWirkung beizumessen. Zur Begründung der Beschwerde wird im wesentlichen\ngeltend gemacht, das AFB habe bereits im Mai 1997 der Beschwerdeführerin\nden Zuschlag für die in Frage stehenden Arbeiten erteilt, mit ihr mündlich\neinen Werkvertrag geschlossen und sie in der Folge auch beauftragt, die\nEinlegearbeiten in Angriff zu nehmen und weiterzuführen. Mit seinem\nVorgehen im Rahmen der zweiten Vergebungsrunde (nachträgliche\nAufforderung zur Einreichung einer Pauschalofferte) habe das AFB zudem\ngegen Vorschriften des Bundesgesetzes vom 16. Dezember 1994 über das\nöffentliche Beschaffungswesen (BoeB, SR 172.056.1) und der Verordnung\nvom 11. Dezember 1995 über das öffentliche Beschaffungswesen (VoeB, SR\n172.056.11) verstossen.\nB. Die Rekurskommission übermittelte die Eingabe der Beschwerdeführerin\ngleichentags per Fax dem AFB zur Kenntnisnahme und unter Hinweis\nauf den in VPB 61.24 (S. 261 ff.) veröffentlichten Zwischenentscheid der\nRekurskommission vom 17. Februar 1997 betreffend aufschiebende Wirkung.\nDer Präsident der Rekurskommission hat der Beschwerde mit Verfügung\nvom 23. Dezember 1997 superprovisorisch bis zum Entscheid über die\naufschiebende Wirkung den Suspensiveffekt zuerkannt und das AFB zur\nVernehmlassung betreffend die aufschiebende Wirkung aufgefordert.\n\n2\nDas AFB teilte der Rekurskommission am 23. Dezember 1997 mit, dass\nder Vertrag zwischen ihm und X bereits abgeschlossen wurde. In seiner\nVernehmlassung vom 16. Januar 1998 schliesst das AFB auf Abweisung des\nGesuches um Gewährung der aufschiebenden Wirkung.\n(Die Rekurskommission heisst das Gesuch um Gewährung der aufschiebenden\nWirkung gut.)\n\nAus den Erwägungen:\n\n"}