{"Signatur": "CH_VB_017", "Spider": "CH_VB", "Datum": "1997-06-13", "PDF": {"Datei": "CH_VB/CH_VB_017_JAAC-62-16--_1997-06-13.pdf", "URL": "https://www.amtsdruckschriften.bar.admin.ch/viewOrigDoc/150003821.pdf?ID=150003821", "Checksum": "5425eebb688481acd41989658cdda7d3"}, "Scrapedate": "2026-03-20", "Num": ["JAAC 62.16 \r"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Rekurskommission für das öffentliche Beschaffungswesen 13.06.1997 JAAC 62.16 \r"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission fédérale de recours en matière de marchés publics, jusqu'à 2006 13.06.1997 JAAC 62.16 \r"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione federale di ricorso in materia di acquisti pubblici 13.06.1997 JAAC 62.16 \r"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Rekurskommission für das öffentliche Beschaffungswesen"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conféderation Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission fédérale de recours en matière de marchés publics, jusqu'à 2006"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione federale di ricorso in materia di acquisti pubblici"}], "ScrapyJob": "446973/70/126", "Zeit UTC": "20.03.2026 01:27:30", "Checksum": "9d013e304fea1bf001e4418ae69134de", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Rekurskommission für das öffentliche Beschaffungswesen 13.06.1997 JAAC 62.16 \r\n\n1.a. (Formelles, vgl. VPB 61.24 E. 1a)\n2.a. Zur Beschwerde an die Rekurskommission ist gemäss Art. 26\nAbs. 1 des Bundesgesetzes vom 16. Dezember 1994 über das öffentliche\nBeschaffungswesen (BoeB, SR 172.056.1) i. V. m. Art. 48 Bst. a VwVG berechtigt,\nwer durch die angefochtene Verfügung berührt ist und ein schutzwürdiges\nInteresse an deren Aufhebung oder Änderung hat. Die Vorschrift von\nArt. 48 Bst. a VwVG stimmt wörtlich mit Art. 103 Bst. a OG überein, der die\nLegitimation zur Verwaltungsgerichtsbeschwerde ans Bundesgericht regelt\n(BGE 116 Ib 323 E. 2a mit Hinweisen). Dem Erfordernis des «Berührtseins»\nkommt neben demjenigen des «schutzwürdigen Interesses» keine selbständige\nBedeutung zu (Alfred Kölz / Isabelle Häner, Verwaltungsverfahren und\nVerwaltungsrechtspflege des Bundes, Zürich 1993 Rz. 235; André Grisel, Traité\nde droit administratif, Neuenburg 1984, S. 898). Das Anfechtungsinteresse\nkann rechtlicher oder auch bloss tatsächlicher Natur sein und es genügt,\nwenn rein tatsächliche, praktische, wirtschaftliche, ideelle oder andere\nInteressen der beschwerdeführenden Person verletzt werden. Gefordert\nwird, dass der Beschwerdeführer durch den angefochtenen Entscheid stärker\nals jedermann betroffen ist und in einer besonderen, beachtenswerten, nahen\nBeziehung zur Streitsache steht (BGE 121 II 43 E. 2c/aa, 119 Ib 376 E. 2a/aa).\nDamit diese Beziehungsnähe gegeben ist, muss das Interesse ein unmittelbares,\neigenes und persönliches sein. Die besondere Beziehungsnähe ist vom\nBeschwerdeführer selbst darzulegen, da sich die Begründungspflicht auch auf\ndie Frage der Beschwerdebefugnis erstreckt (BGE 120 Ib 433 E. 1; VPB 61.22,\nS. 197). Ein schutzwürdiges Interesse liegt nur vor, wenn die tatsächliche\noder rechtliche Situation des Beschwerdeführers durch den Ausgang des\nVerfahrens beeinflusst werden kann oder anders ausgedrückt: es besteht im\npraktischen Nutzen, den die erfolgreiche Beschwerde dem Beschwerdeführer\neintragen würde, das heisst in der Abwendung eines materiellen oder ideellen\nNachteils, den der angefochtene Entscheid für ihn zur Folge hätte (BGE 121 II\n177 E. 2a, 120 Ib 355 E. 3b, 120 Ib 433 E. 1, 119 Ib 376 E. 2, 116 Ib 323 E. 2; VPB\n60.63, S. 524).\nb. Zur Einlegung des Rechtsmittels sind einmal all jene befugt, gegenüber\ndenen die Verwaltung eine sie direkt belastende Verfügung erlassen hat, bzw.\ndie mit ihrem Rechtsbegehren vor der Vorinstanz nicht oder nur teilweise\ndurchgedrungen sind. Zu diesen sogenannten primären Adressaten gehören\nbei einem öffentlichen Vergabeverfahren nach GATT/WTO-Übereinkommen\nvom 15. April 1994 über das öffentliche Beschaffungswesen (GPA, SR\n0.632.231.422) in erster Linie die nicht berücksichtigten oder ausgeschlossenen\n\n"}