{"Signatur": "CH_VB_017", "Spider": "CH_VB", "Datum": "1997-06-13", "PDF": {"Datei": "CH_VB/CH_VB_017_JAAC-62-16--_1997-06-13.pdf", "URL": "https://www.amtsdruckschriften.bar.admin.ch/viewOrigDoc/150003821.pdf?ID=150003821", "Checksum": "5425eebb688481acd41989658cdda7d3"}, "Scrapedate": "2026-03-20", "Num": ["JAAC 62.16 \r"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Rekurskommission für das öffentliche Beschaffungswesen 13.06.1997 JAAC 62.16 \r"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission fédérale de recours en matière de marchés publics, jusqu'à 2006 13.06.1997 JAAC 62.16 \r"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione federale di ricorso in materia di acquisti pubblici 13.06.1997 JAAC 62.16 \r"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Rekurskommission für das öffentliche Beschaffungswesen"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conféderation Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission fédérale de recours en matière de marchés publics, jusqu'à 2006"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione federale di ricorso in materia di acquisti pubblici"}], "ScrapyJob": "446973/70/126", "Zeit UTC": "20.03.2026 01:27:30", "Checksum": "9d013e304fea1bf001e4418ae69134de", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Rekurskommission für das öffentliche Beschaffungswesen 13.06.1997 JAAC 62.16 \r\n\n JAAC 62.16\n\nAuszug aus einem Entscheid der Eidgenössichen\nRekurskommission für das öffentliche\nBeschaffungswesen vom 13. Juni 1997\n\nMarchés publics. Qualité pour recourir contre une décision\nd’adjudication.\nLes tiers intéressés se verront reconnaître la qualité pour recourir\ndans la mesure où ils peuvent avoir un intérêt propre et digne de\nprotection à faire valoir dans la procédure de recours. A cet égard,\nl’exigence d’un intérêt direct à l’objet du litige revêt une signification\nparticulière.\nL’existence d’un tel intérêt est niée en l’espèce dans le cas d’une\nentreprise de planification dont le contrat la liant à l’autorité appelée à\ndécider fait l’objet d’une obligation de reprise selon les termes de l’avis\nde soumission pour un mandat d’entreprise générale.\n\nÖffentliches Beschaffungswesen. Legitimation zur Anfechtung des\nZuschlags.\nDrittbetroffenen wird die Beschwerdelegitimation zuerkannt, sofern\nsie ein eigenes und selbständiges Rechtsschutzinteresse an der\nBeschwerdeführung für sich in Anspruch nehmen können. Dabei kommt\nden Anforderungen an die besondere Beziehungsnähe zur Streitsache\nspezielle Bedeutung zu.\nDas Vorliegen dieser Beziehungsnähe wird in casu bei einem\nPlanungsunternehmen verneint, dessen bestehender Vertrag\nmit der verfügenden Behörde in der Ausschreibung für einen\nGeneralunternehmerauftrag als Gegenstand einer Übernahmepflicht\nerklärt wurde.\n\n1\nAcquisti pubblici. Legittimazione a ricorrere contro l’aggiudicazione.\nI terzi interessati sono legittimati a ricorrere nella misura in cui hanno\nun interesse degno di protezione, personale e distinto, a interporre\nricorso. In tale ambito riveste particolare importanza l’esigenza di una\nrelazione diretta con l’oggetto del litigio.\nL’esistenza di una siffatta relazione non è ammessa nel caso di\nun’impresa di progettazione il cui contratto con l’autorità chiamata a\ndecidere è stato dichiarato oggetto di un obbligo di ripresa nel bando di\nconcorso relativo a un contratto d’appalto generale.\n\nZusammenfassung des Sachverhalts:\n\nA. Das Amt für Bundesbauten (AFB) und die Firma S. schlossen\nam 30. Dezember 1992 einen Vertrag über die Gesamtleitung und\nArchitektenleistungen für die Planung und den Bau der Bundesbauten (...).\nDer Auftrag umfasste vorerst nur die Phasen «Vorprojekt- und Projektphase».\nFür die Auftragserteilung der weiteren Phasen wurde die schriftliche Form\nvorbehalten. Nach Abschluss der Vorprojektphase entschied sich das AFB, den\nAuftrag an einen Generalunternehmer zu vergeben.\nMit Publikation vom 5. Dezember 1996 veröffentlichte das\nAFB eine Ausschreibung nach selektivem Verfahren für einen\nGeneralunternehmerauftrag zur Erstellung der Bauten. In den\nAusschreibungsunterlagen wurde S. in C1 «Projektorganisation» als\nArchitekt genannt. In E2 «Übernahme Planungsteam» wurde festgehalten:\n«Der Architekt, der Bauingenieur und die Fachingenieure haben mit dem Amt für\nBundesbauten Honorarverträge abgeschlossen. Der Generalunternehmer muss\ndas gesamte Planungsteam übernehmen.»\nB. Am 19. März 1997 erfolgte der Zuschlag an die X AG. In der Folge schloss die\nX AG mit den vorgesehenen Bauingenieuren und den Fachingenieuren, gemäss\nder in den Ausschreibungsunterlagen vorgesehenen Verpflichtung, Verträge\nab. In den Verhandlungen zwischen der X AG und S. verlangte letztere, die\ngestalterische Leitung müsse mit der örtlichen Bauleitung gekoppelt werden.\nDer Generalunternehmer-Werkvertrag zwischen dem AFB und der X AG\nwurde am 26. März 1997 abgeschlossen. Im Rahmen dieses Werkvertrages\nverpflichtete sich die X AG zur Übernahme des gesamten Planungsteams. Die\nVergabe des Auftrages an die X AG wurde am 2. April 1997 publiziert.\nMit Schreiben vom 8. April 1997 teilte die X AG der Firma S. mit, da sie daran\nfesthalte, für das übrige Projekt die gestalterische Leitung nur gekoppelt mit\nder örtlichen Bauleitung zu übernehmen, wolle die X AG von diesem Angebot\nkeinen Gebrauch machen.\nC. Mit Eingabe vom 16. April 1997 erhebt S. Beschwerde bei der\nEidgenössischen Rekurskommission für das öffentliche Beschaffungswesen\n(im folgenden: Rekurskommission). Die Beschwerdeführerin verlangt unter\n\n2\nKosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten des AFB die Aufhebung der\nZuschlagsverfügung an die X AG vom 19. März 1997; eventualiter sei das AFB\nanzuweisen, den angefochtenen Zuschlag zu widerrufen; subeventualiter sei\ndas AFB anzuweisen, die X AG unter Androhung des Widerrufs des Zuschlages\nanzuweisen, den ihr überbundenen Vertrag mit der Beschwerdeführerin\neinzuhalten. Schliesslich wird beantragt, der Beschwerde die aufschiebende\nWirkung zu erteilen.\n(Die Rekurskommission tritt auf die Beschwerde nicht ein.)\n\nAus den Erwägungen:\n\n"}