{"Signatur": "CH_VB_017", "Spider": "CH_VB", "Datum": "1997-02-17", "PDF": {"Datei": "CH_VB/CH_VB_017_JAAC-61-24--_1997-02-17.pdf", "URL": "https://www.amtsdruckschriften.bar.admin.ch/viewOrigDoc/150003422.pdf?ID=150003422", "Checksum": "a5dfb3244037e062cec9197a406cd56b"}, "Scrapedate": "2026-03-20", "Num": ["JAAC 61.24 \r"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Rekurskommission für das öffentliche Beschaffungswesen 17.02.1997 JAAC 61.24 \r"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission fédérale de recours en matière de marchés publics, jusqu'à 2006 17.02.1997 JAAC 61.24 \r"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione federale di ricorso in materia di acquisti pubblici 17.02.1997 JAAC 61.24 \r"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Rekurskommission für das öffentliche Beschaffungswesen"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conféderation Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission fédérale de recours en matière de marchés publics, jusqu'à 2006"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione federale di ricorso in materia di acquisti pubblici"}], "ScrapyJob": "446973/70/126", "Zeit UTC": "20.03.2026 01:28:04", "Checksum": "f29dcf779ab27244c15bf6ca7433967b", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Rekurskommission für das öffentliche Beschaffungswesen 17.02.1997 JAAC 61.24 \r\n\n1.a. Das BFS ist als Teil der allgemeinen Bundesverwaltung gemäss Art. 2\nAbs. 1 Bst. a BoeB diesem Gesetz unterstellt. Gegen Zuschlagsverfügungen\nder Auftraggeberin ist die Beschwerde an die Rekurskommission - welche\nendgültig entscheidet - zulässig (vgl. Art 27 Abs. 1, Art. 29 Bst. a und Art. 36\nBoeB sowie Art. 100 Abs. 1 Bst. x des Bundesgesetzes vom 16. Dezember\n1943 über die Organisation der Bundesrechtspflege [OG], SR 173.110). Bei\ndem in Frage stehenden Auftrag handelte es sich um einen solchen über\neine Dienstleistung mit einem Auftragswert von über Fr. 263 000.- (Art. 6\nAbs. 1 Bst. b BoeB). Da auch keiner der Ausnahmetatbestände von Art. 3 BoeB\ngegeben ist, ist die Rekurskommission für die Behandlung der vorliegenden\nBeschwerde im Zusammenhang mit der Vergabe des Dienstleistungsauftrages\nüber die EVE 98 zuständig.\nDas Verfahren vor der Rekurskommission richtet sich nach den Bestimmungen\ndes Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren\n(VwVG, SR 172.021), soweit das BoeB nichts anderes bestimmt (vgl. Art. 26\nAbs. 1 BoeB und Art. 71a Abs. 2 VwVG).\nb. Die Beschwerdeführerinnen haben im Rahmen der Ausschreibung\nder Auftraggeberin vom 24. Mai 1996 ein Angebot eingereicht, das nicht\nberücksichtigt worden ist. Diese Nichtberücksichtigung beeinträchtigt die\nwirtschaftlichen Interessen der Beschwerdeführerinnen. Sie sind durch\nden Entscheid berührt und haben ein schutzwürdiges Interesse an dessen\nAufhebung oder Änderung und sind somit im Sinne von Art. 48 VwVG zur\nBeschwerde legitimiert (Fritz Gygi, Bundesverwaltungsrechtspflege, Bern\n1983, S. 151 ff.; Alfred Kölz / Isabelle Häner, Verwaltungsverfahren und\nVerwaltungsrechtspflege des Bundes, Zürich 1993, Rz. 234 f.).\nc. Nach Art. 29 BoeB muss der Zuschlag als anfechtbare Verfügung\nausgestaltet werden. Gemäss der Botschaft des Bundesrates zu den\nfür die Ratifizierung der GATT/WTO-Übereinkommen notwendigen\nRechtsanpassungen (GATT-Botschaft 2) zu Art. 23 BoeB sind die Verfügungen\nmit einer summarischen Begründung und einer Rechtsmittelbelehrung zu\nversehen (BBI 1994 IV 1149). Die Eröffnung der Verfügungen kann durch\neine Veröffentlichung im SHAB (Art. 23 BoeB in Verbindung mit Art. 24 BoeB\nund Art. 8 der Verordnung vom 11. Dezember 1995 über das öffentliche\nBeschaffungswesen [VoeB], SR 172.056.11, AS 1996 518 ff.) oder durch\nPostzustellung (Art. 23 Abs. 1 BoeB) erfolgen. Ausschreibung und Zuschlag sind\nzudem immer zu veröffentlichen (Art. 24 Abs. 2 BoeB).\nDie Auftraggeberin hat den Beschwerdeführerinnen am 5. September 1996\ntelefonisch mitgeteilt, dass ihre Offerte nicht berücksichtigt werden konnte.\nDiese Mitteilung erfüllt die Vorgaben des BoeB nicht. Ebensowenig genügt\nsie den Anforderungen an eine Verfügung und deren Eröffnung nach den\n\n"}