{"Signatur": "CH_VB_016", "Spider": "CH_VB", "Datum": "2005-11-15", "PDF": {"Datei": "CH_VB/CH_VB_016_JAAC-70-55--_2005-11-15.pdf", "URL": "https://www.amtsdruckschriften.bar.admin.ch/viewOrigDoc/150007358.pdf?ID=150007358", "Checksum": "69d278bf9cdb432824939ec7b2885a4c"}, "Scrapedate": "2026-03-20", "Num": ["JAAC 70.55 \r"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Zollrekurskommission 15.11.2005 JAAC 70.55 \r"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission fédérale de recours en matière de douanes, jusqu'à 2006 15.11.2005 JAAC 70.55 \r"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione federale di ricorso in materia doganale 15.11.2005 JAAC 70.55 \r"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Zollrekurskommission"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conféderation Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission fédérale de recours en matière de douanes, jusqu'à 2006"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione federale di ricorso in materia doganale"}], "ScrapyJob": "446973/70/126", "Zeit UTC": "20.03.2026 01:20:36", "Checksum": "4cd71b3f8183c0aa1dd13251918851e0", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Zollrekurskommission 15.11.2005 JAAC 70.55 \r\n\n 4\nüberbindet das Zollgesetz dem Zollmeldepflichtigen die volle Verantwortung\nfür den eingereichten Abfertigungsantrag und stellt hohe Anforderungen an\nseine Sorgfaltspflicht; namentlich wird von ihm eine vollständige und richtige\nDeklaration der Ware verlangt (vgl. Urteil des Bundesgerichts vom 7. Februar\n2001, publiziert in Archiv für Schweizerisches Abgaberecht [ASA] 70 S. 334\nE. 2c mit Hinweisen; Entscheid der ZRK vom 18. November 2003 i. S. B. AG\n[ZRK 2003-027], E. 3a, bestätigt im unveröffentlichten Urteil des Bundesgerichts\nvom 31. März 2004 [2A.1/2004], E. 2.1; Entscheid der ZRK vom 2. Oktober 1995,\nveröffentlicht in ASA 65 S. 410 ff. E. 3a und 3b/bb, mit Hinweisen).\nbb. Als Grundlage der Zollberechnung dient die tarifmässige Deklaration\ndes Zollpflichtigen, soweit sie nicht durch die amtliche Revision berichtigt\nwird (Art. 24 Abs. 1 ZG). Der Zollmeldepflichtige hat den Abfertigungsantrag\nzu stellen und die Zolldeklaration einzureichen (Art. 31 Abs. 1 ZG); das\nzuständige Zollamt überprüft die abgegebene Zolldeklaration lediglich auf ihre\nformelle Richtigkeit, Vollständigkeit und auf ihre Übereinstimmung mit den\nBegleitpapieren (Art. 34 Abs. 2 ZG). Die angenommene Zolldeklaration ist für\nden Aussteller verbindlich und bildet vorbehältlich der Revisionsergebnisse\ndie Grundlage für die Festsetzung des Zolls und der weiteren Abgaben (Art.\n35 Abs. 2 ZG; vgl. Entscheid der ZRK vom 18. November 2003 i.S. F. AG, a.a.O.,\nE. 3a, bestätigt mit Urteil des Bundesgerichts vom 31. März 2004, a.a.O., E.\n2.2; Entscheid der ZRK vom 28. Oktober 2003, veröffentlicht in VPB 68.51\nE. 3b). Sie darf nur ersetzt, ergänzt, berichtigt oder vernichtet werden,\nwenn vor Anordnung der Revision und vor Ausstellung der Zollausweise\ndarum nachgesucht wird. Ist der Zollausweis ausgestellt, so kann das\nZollamt dem Gesuch um Zollbegünstigung, Zollbefreiung oder Änderung\nder Abfertigungsart entsprechen, wenn die Sendung noch unter zoll‑, postoder bahnamtlicher Kontrolle steht (Art. 49 Abs. 2 ZV; Entscheid der ZRK vom\n13. Februar 2002, veröffentlicht in VPB 66.56 E. 2a; Entscheid der ZRK vom\n28. Oktober 2003, a.a.O., E. 3b). Hingegen sieht Art. 109 Abs. 2 ZG vor, dass\ngegen die Zollabfertigung innerhalb von 60 Tagen seit der Abfertigung eine\nBeschwerde erhoben werden kann.\ncc. Gestützt auf Art. 142 ZG hat der Bundesrat zur Erleichterung im\nVerzollungsverfahren die Verordnung vom 3. Februar 1999 über die\nZollabfertigung mit elektronischer Datenübermittlung (ZEDV, SR 631.071)\nerlassen. Zugelassene Zollbeteiligte können danach die Deklaration\nim elektronischen Verfahren erfassen, wobei sie selbst eine erste\nPlausibilitätsprüfung vorzunehmen haben (Art. 16 Abs. 1 ZEDV). Der\nZollcomputer führt gemäss Art. 17 Abs. 1 und 2 ZEDV eine erweiterte\nPlausibilitätsprüfung durch und weist Deklarationen zurück, sofern er Fehler\nfeststellt. Deklarationen hingegen, die der Zollcomputer ohne Beanstandung\nübernimmt, gelten analog den physischen Zolldeklarationen als angenommen\nim Sinn von Art. 35 ZG. Sie sind für den Zollbeteiligten auch bei allfälligen\nWidersprüchen zu den Begleitpapieren verbindlich (Art. 17 Abs. 3 ZEDV).\nNach Annahme der Deklaration führt der Zollcomputer eine Selektion durch\nund übermittelt dem Zollbeteiligten das Ergebnis. Lautet dieses «frei/mit\nEinfuhrliste», so gilt die Ware als freigegeben und der Zollbeteiligte hat eine\nEinfuhrliste mit den Begleitpapieren vorzulegen (Art. 18, 19 Abs. 2 ZEDV).\nb. Die Ein- und Ausfuhrzölle werden nach Art. 21 ZG durch den Zolltarif\n(Anhang zum Zolltarifgesetz vom 9. Oktober 1986 [ZTG, SR 632.10]) festgesetzt;\ngrundsätzlich wird der Zollbetrag nach Art, Menge und Beschaffenheit\n\n"}