{"Signatur": "CH_VB_016", "Spider": "CH_VB", "Datum": "2006-06-27", "PDF": {"Datei": "CH_VB/CH_VB_016_JAAC-70-101--_2006-06-27.pdf", "URL": "https://www.amtsdruckschriften.bar.admin.ch/viewOrigDoc/150007154.pdf?ID=150007154", "Checksum": "5b7ea32bd7e07c41fb4008d08f55fcaf"}, "Scrapedate": "2026-03-20", "Num": ["JAAC 70.101 \r"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Zollrekurskommission 27.06.2006 JAAC 70.101 \r"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission fédérale de recours en matière de douanes, jusqu'à 2006 27.06.2006 JAAC 70.101 \r"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione federale di ricorso in materia doganale 27.06.2006 JAAC 70.101 \r"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Zollrekurskommission"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conféderation Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission fédérale de recours en matière de douanes, jusqu'à 2006"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione federale di ricorso in materia doganale"}], "ScrapyJob": "446973/70/126", "Zeit UTC": "20.03.2026 01:20:05", "Checksum": "5630dcf1f82dd93b0f5eb698a9527080", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Zollrekurskommission 27.06.2006 JAAC 70.101 \r\n\n 5\nder mit dem vorgeschriebenen Gerät erfassten Daten folgt sowie dass bei\nallfälligen Fehlern des Erfassungsgerätes dem Abgabepflichtigen die Pflicht\naufzuerlegen ist, die erforderlichen Massnahmen zur Behebung zu ergreifen,\nund dem Abgabepflichtigen bei behaupteter Fehlerhaftigkeit der durch das\nErfassungsgerät aufgezeichneten Daten gleichsam die Beweisführungslast zu\nübertragen ist (Entscheide der ZRK vom 5. Juli 2004, a.a.O., E. 2c; vom 29. April\n2002, a.a.O.).\nd. Unterbleibt die Deklaration, ist sie lückenhaft oder widersprüchlich oder\nmacht die Zollverwaltung Feststellungen, die im Widerspruch zur Deklaration\nstehen, so nimmt sie die Veranlagung nach pflichtgemässem Ermessen\nvor (Art. 23 Abs. 3 SVAV; s. Art. 11 Abs. 3 SVAG). Sind die Voraussetzungen\neiner solchen Ermessensveranlagung erfüllt, hat die Verwaltung diejenige\nSchätzungsmethode zu wählen, die den individuellen Verhältnissen des\nAbgabepflichtigen soweit als möglich Rechnung trägt, auf plausiblen Angaben\nberuht und deren Ergebnis der wirklichen Situation möglichst nahe kommt.\nEin Abgabepflichtiger kann im Verfahren vor der Rekurskommission die\ngemäss Art. 23 Abs. 3 SVAV vorgenommene Schätzung bestreiten. Dabei\nobliegt es dem Abgabepflichtigen, den Beweis für die Unrichtigkeit der\nSchätzung zu erbringen. Erst wenn der Abgabepflichtige den Nachweis dafür\nerbringt, dass die Verwaltung mit der Ermessensveranlagung Bundesrecht\nverletzt bzw. dass ihr dabei erhebliche Ermessensfehler unterlaufen sind,\nnimmt die ZRK eine Korrektur der Schätzung vor (Entscheide der ZRK vom\n3. August 2004, veröffentlicht in: VPB 69.18 E. 3e; vom 18. Februar 2005 [ZRK\n2003-207], E. 2d; vom 27. Dezember 2004 [ZRK 2003-151], E. 2d). Der ZRK\nkommt bei der Überprüfung von Ermessensveranlagungen volle Kognition\nzu. Demnach kann sie nicht nur die Überschreitung oder den Missbrauch\ndes Ermessens der Verwaltung überprüfen (Art. 49 Bst. a des Bundesgesetzes\nvom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren [VwVG], SR 172.021),\nsondern auch die Unangemessenheit (Art. 49 Bst. c VwVG). Dennoch auferlegt\nsich die ZRK bei der Überprüfung von Ermessensveranlagungen eine gewisse\nZurückhaltung, soweit die Zweckmässigkeit der Entscheidung in Frage steht\n(zum Ganzen: Entscheide der ZRK vom 3. August 2004, a.a.O., E. 3e; vom 18.\nFebruar 2005 [ZRK 2003-207], E. 2d; vom 27. Dezember 2004, a.a.O., E. 2d).\n3.a. Im vorliegenden Fall ist unbestritten, dass Transporte von\nSchrottfahrzeugen durch Lastwagen mit Händlerschildern grundsätzlich\nkeine Abgabebefreiung im Sinne von Art. 3 Abs. 1 Bst. f SVAV auslösen (E.\n2b hiervor). Umstritten ist einzig, ob der Beschwerdeführer in der Periode\nApril bis Mai 2004 mit einem Fahrzeug mit den Kontrollschildern «A (...)\nU» (E. b hiernach) sowie in der Periode vom 14. März bis 2. April 2002\nmit dem Fahrzeug mit der Stammnummer «(123...)» (E. c hiernach) solche\nabgabepflichtigen Transporte von Schrottfahrzeugen ausführte.\nb.aa. Die Kantonspolizei S. stellte in der Periode April bis Mai 2004\nin mindestens zwei Fällen (7. April und 6. Mai 2004) fest, dass der\nBeschwerdeführer einen Lastwagen mit den Händlerschildern «A (...) U»\nfuhr und damit Schrottfahrzeuge transportierte (Polizeirapporte vom 8.\nApril und 7. Mai 2004). Indem der Beschwerdeführer zumindest diese\nabgabepflichtigen Transporte der OZD nicht ordentlich meldete, verletzte\ner seine Deklarationspflichten (E. 2c hiervor). Die Vorinstanz war deshalb und\n\n"}