{"Signatur": "CH_VB_016", "Spider": "CH_VB", "Datum": "2005-01-14", "PDF": {"Datei": "CH_VB/CH_VB_016_JAAC-69-66--_2005-01-14.pdf", "URL": "https://www.amtsdruckschriften.bar.admin.ch/viewOrigDoc/150007037.pdf?ID=150007037", "Checksum": "253c947fda152714ae150c7d7a4fe5fc"}, "Scrapedate": "2026-03-20", "Num": ["JAAC 69.66 \r"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Zollrekurskommission 14.01.2005 JAAC 69.66 \r"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission fédérale de recours en matière de douanes, jusqu'à 2006 14.01.2005 JAAC 69.66 \r"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione federale di ricorso in materia doganale 14.01.2005 JAAC 69.66 \r"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Zollrekurskommission"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conféderation Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission fédérale de recours en matière de douanes, jusqu'à 2006"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione federale di ricorso in materia doganale"}], "ScrapyJob": "446973/70/126", "Zeit UTC": "20.03.2026 01:20:56", "Checksum": "baddd886ce67a46f8355716edebbbffb", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Zollrekurskommission 14.01.2005 JAAC 69.66 \r\n\n 2\nZusammenfassung des Sachverhalts:\nA. Mit Schreiben vom 28. Juni 2004 ersuchte die X. AG die Eidgenössische\nOberzolldirektion (OZD) um Erlass der leistungsabhängigen\nSchwerverkehrsabgabe (LSVA) in Höhe von Fr. 15’953.55, welche mit den\nRechnungen Nr. (…) erhoben worden war. Die OZD wies das Gesuch um Erlass\nder LSVA am 30. September 2004 ab.\nB. Gegen diesen Entscheid der OZD führt die X. AG (im Folgenden:\nBeschwerdeführerin) am 1. November 2004 Beschwerde an die Eidgenössische\nZollrekurskommission (ZRK) mit den Begehren, der Entscheid der OZD vom\n30. September 2004 sei aufzuheben, die Beträge der genannten Rechnungen\nvollständig zu erlassen und der Beschwerde die aufschiebende Wirkung\nzuzuerkennen. (…)\nAus den Erwägungen:\n1. Entscheide der OZD betreffend den Vollzug der Bestimmungen über\ndie LSVA unterliegen gemäss Art. 23 Abs. 3 des Bundesgesetzes vom\n19. Dezember 1997 über eine leistungsabhängige Schwerverkehrsabgabe\n(Schwerverkehrsabgabegesetz [SVAG], SR 641.81) in Verbindung mit\nArt. 71a Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das\nVerwaltungsverfahren (VwVG; SR 172.021) der Beschwerde an die ZRK.\nDasselbe hat auch bei Entscheiden der OZD über Erlassgesuche im Sinne\nvon Art. 17 SVAG zu gelten.\n(…)\n2.a. Die aufschiebende Wirkung eines Rechtsmittels bedeutet, dass die im\nDispositiv angeordnete Rechtsfolge mit der Eröffnung selbst noch nicht\neffektiv werden kann, sondern bis zum Beschwerdeentscheid vollständig\ngehemmt werden soll (vgl. Isabelle Häner, Vorsorgliche Massnahmen\nim Verwaltungsverfahren und Verwaltungsprozess, in: Schweizerischer\nJuristenverein, Referate und Mitteilungen, Heft 3 1997, S. 265; André Moser, in:\nMoser/Uebersax, Prozessieren vor eidgenössischen Rekurskommissionen,\nBasel und Frankfurt am Main 1998, Rz. 3.14). Im Beschwerdeverfahren\nvor Verwaltungsbehörden und eidgenössischen Rekurskommissionen\nkommt der Beschwerde im Allgemeinen diese aufschiebende Wirkung\nvon Gesetzes wegen zu (vgl. Art. 55 Abs. 1 VwVG). Die Suspensivwirkung\nist die Regel, die unmittelbare Vollstreckbarkeit die Ausnahme. Immerhin\nkann einem Rechtsmittel die aufschiebende Wirkung durch die verfügende\nBehörde entzogen werden, mit Ausnahme von Beschwerden gegen\nVerfügungen über Geldleistungen, welchen immer eine nicht entziehbare\naufschiebende Wirkung zukommt (Moser, a.a.O., Rz. 3.15). Vorbehalten bleiben\nBestimmungen in anderen Bundesgesetzen, nach denen eine Beschwerde\nkeine aufschiebende Wirkung hat (Art. 55 Abs. 5 VwVG).\nDie aufschiebende Wirkung kommt nur gegen eingreifende Rechtsakte\nzum Tragen. Es bleibt einstweilen bei dem Zustand, der vor Erlass des\nangefochtenen Aktes bestand (René Rhinow/Heinrich Koller/Christina\nKiss, Öffentliches Prozessrecht und Justizverwaltungsrecht des Bundes,\nBasel 1996, Rz. 624, 626). Bei negativen Verfügungen, die Begehren auf\nBegründung oder Änderung von Rechten und Pflichten ablehnen, ist der\n\n"}