{"Signatur": "CH_VB_016", "Spider": "CH_VB", "Datum": "2004-09-24", "PDF": {"Datei": "CH_VB/CH_VB_016_JAAC-69-44--_2004-09-24.pdf", "URL": "https://www.amtsdruckschriften.bar.admin.ch/viewOrigDoc/150006965.pdf?ID=150006965", "Checksum": "920d6a2eb0ccaab6d7136cac1260fb47"}, "Scrapedate": "2026-03-20", "Num": ["JAAC 69.44 \r"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Zollrekurskommission 24.09.2004 JAAC 69.44 \r"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission fédérale de recours en matière de douanes, jusqu'à 2006 24.09.2004 JAAC 69.44 \r"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione federale di ricorso in materia doganale 24.09.2004 JAAC 69.44 \r"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Zollrekurskommission"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conféderation Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission fédérale de recours en matière de douanes, jusqu'à 2006"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione federale di ricorso in materia doganale"}], "ScrapyJob": "446973/70/126", "Zeit UTC": "20.03.2026 01:21:24", "Checksum": "409a966f6d66538073ad3b6ca73bb7a5", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Zollrekurskommission 24.09.2004 JAAC 69.44 \r\n\n JAAC 69.44\n\nEntscheid der Eidgenössischen Zollrekurskommission\nvom 24. September 2004 in Sachen S. [ZRK 2004-007]\n\nRedevance sur le trafic des poids lourds liée aux prestations (RPLP).\nTransport de lait. Engagement d’utilisation. Renvoi à l’autorité\ninférieure.\nArt. 12a al. 1 let. b ORPL. Art. 61 PA.\nEtant donné que la Direction générale des douanes (DGD) a restreint à\nl’égard du recourant les possibilités de prouver l’utilisation exclusive,\nl’autorité de recours renvoie l’affaire à la DGD afin qu’elle procède\nà une nouvelle administration des preuves et prenne une nouvelle\ndécision (consid. 4; confirmation de JAAC 69.17).\n\nLeistungsabhängige Schwerverkehrsabgabe (LSVA). Milchtransporte.\nVerwendungsverpflichtung. Rückweisung an die Vorinstanz.\nArt. 12a Abs. 1 Bst. b SVAV. Art. 61 VwVG.\nDa die Oberzolldirektion (OZD) dem Beschwerdeführer die\nNachweismöglichkeiten der ausschliesslichen Verwendung\neingeschränkt hat, weist die Rechtsmittelinstanz die Sache zur\nDurchführung eines neuen Beweisverfahrens und zur Neubeurteilung\nan die OZD zurück (E. 4; Bestätigung von VPB 69.17).\n\nTassa sul traffico pesante commisurata alle prestazioni (TTPCP).\nTrasporti di latte. Impegno di utilizzo. Rinvio all’autorità inferiore.\nArt. 12a cpv. 1 lett. b OTTP. Art. 61 PA.\n\n1\nPoiché la Direzione generale delle dogane (DGD) ha limitato le\npossibilità del ricorrente di provare l’utilizzo esclusivo, l’autorità di\nricorso rinvia la causa alla DGD per svolgere una nuova procedura\nprobatoria ed emanare una nuova decisione (consid. 4; conferma di\nGAAC 69.17).\n\nZusammenfassung des Sachverhalts:\nA. Y. besitzt er einen Lastwagen für den Transport von Frischmilch. Dieses\nFahrzeug ersetzte im Sommer 2003 den alten Lastwagen. Der Aufbau\n(Milchtank) war nach Angaben von Y. damals noch neuwertig, so dass er\ndiesen auf den neuen Lastwagen habe umbauen lassen. Für den neuen\nLastwagen unterzeichnete Y. keine Verwendungsverpflichtung, da er davon\nausging, dass die Verwendungsverpflichtung, welche er für das alte Fahrzeug\nunterzeichnete, auch für den neuen Lastwagen gelte. Die Oberzolldirektion\n(OZD) stellte Y. im Zuge der Abrechnung über die leistungsabhängige\nSchwerverkehrsabgabe (LSVA) für seinen immatrikulierten Lastwagen drei\nRechnungen (für die Abgabeperioden Juli, August und September 2003) samt\nfahrzeugbezogenen Veranlagungen (100%) zu.\nB. Am 13. November 2003 beantragte Y. eine Reduktion der LSVA-Abgaben\nim Umfang von 25% ab 4. Juli 2003 für das Fahrzeug. Er führte aus, dass mit\nbesagtem Fahrzeug ausschliesslich Frischmilch transportiert worden sei.\nFolgend machte die OZD ihn am 19. November 2003 darauf aufmerksam,\ndass für das betroffene Fahrzeug keine Verpflichtung zum ausschliesslichen\nTransport von offener Milch eingereicht worden sei und deshalb nicht der\nreduzierte Ansatz von 75% zur Anwendung kommen könne. Die OZD sei aber\nausnahmsweise und ohne Präjudiz bereit, diesen per 17. November 2003\nanzuwenden, sofern die Firma X bis spätestens 28. November 2003 besagte\nVerpflichtung nachreiche. Y. reichte diese daraufhin am 20. November 2003.\nAm 2. Dezember 2003 teilte die OZD der Firma X mit, dass eine Anwendung\ndes reduzierten Ansatzes von 75% per 17. November 2003 erfolge und eine\nrückwirkende Anwendung des reduzierten Ansatzes auf den 4. Juli 2003\naufgrund der fehlenden Unterlagen nicht möglich sei.\nC. Mit Schreiben vom 24. November 2003 teilte Y. der OZD mit, dass er sich mit\ndiesem Entscheid nicht einverstanden erkläre. Er habe den Fahrzeugwechsel\nder OZD gemeldet und ihr eine Kopie des neuen Fahrzeugausweises per Post\nzugestellt. Ausserdem sei es für ihn als Kleinunternehmer mit nur einem\nLastwagen und Anhänger leicht zu beweisen, dass er ausnahmslos Frischmilch\ntransportiere.\nD. Mit Verfügung vom 4. Dezember 2003 setzte die OZD die von Y. für die\nfraglichen Abgabeperioden geschuldete LSVA zu 100% fest. Als Begründung\nwurde im Wesentlichen ausgeführt, der für Milch begünstigte Ansatz\nkomme grundsätzlich ab dem Datum des Eingangs des dazu vorgesehenen\nVerpflichtungsformulars 56.98 zur Anwendung. Die bereits in Rechnung\n\n"}