{"Signatur": "CH_VB_016", "Spider": "CH_VB", "Datum": "2004-08-27", "PDF": {"Datei": "CH_VB/CH_VB_016_JAAC-69-19--_2004-08-27.pdf", "URL": "https://www.amtsdruckschriften.bar.admin.ch/viewOrigDoc/150006881.pdf?ID=150006881", "Checksum": "40c8f96d9f43e56368c258bda74f152a"}, "Scrapedate": "2026-03-20", "Num": ["JAAC 69.19 \r"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Zollrekurskommission 27.08.2004 JAAC 69.19 \r"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission fédérale de recours en matière de douanes, jusqu'à 2006 27.08.2004 JAAC 69.19 \r"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione federale di ricorso in materia doganale 27.08.2004 JAAC 69.19 \r"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Zollrekurskommission"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conféderation Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission fédérale de recours en matière de douanes, jusqu'à 2006"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione federale di ricorso in materia doganale"}], "ScrapyJob": "446973/70/126", "Zeit UTC": "20.03.2026 01:21:23", "Checksum": "9101ceca7a84590fed972ac32df6d682", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Zollrekurskommission 27.08.2004 JAAC 69.19 \r\n\n 2\nMit Vernehmlassung vom 19. Februar 2004 beantragt die OZD, die Beschwerde\nsei abzuweisen.\nAus den Erwägungen:\n1. (Formelles)\n2.a. (…). Der Bundesrat kann den Einbau spezieller Geräte oder andere\nHilfsmittel zur fälschungssicheren Erfassung der Fahrleistung vorschreiben\n(Art. 11 Abs. 1 und 2 des Bundesgesetzes vom 19. Dezember 1997 über eine\nleistungsabhängige Schwerverkehrsabgabe [SVAG], SR 641.81).\nb. Nach den Vollzugsbestimmungen des Bundesrates wird die Abgabe\nmit einem von der Zollverwaltung zugelassenen elektronischen\nMessgerät ermittelt. Dieses besteht aus dem im Fahrzeug eingebauten\nFahrtschreiber bzw. Wegimpulsaufnehmer sowie einem Erfassungsgerät,\ndas die massgebende Fahrleistung ermittelt und registriert (Art. 15\nAbs. 1 der Verordnung vom 6. März 2000 über eine leistungsabhängige\nSchwerverkehrsabgabe, Schwerverkehrsabgabeverordnung [SVAV], SR\n641.811). Die Fahrzeuge sind auf Kosten des Halters mit dem Erfassungsgerät\nauszurüsten (Art. 15 Abs. 3 SVAV). Das Erfassungsgerät ist vor der\nInverkehrsetzung des Motorfahrzeugs einzubauen. Für den Einbau, die\nPrüfung und die Inbetriebnahme des Erfassungsgerätes ist der Halter\nverantwortlich (Art. 16 Abs. 1 SVAV). Der Halter muss dafür sorgen, dass das\nErfassungsgerät dauernd funktionstüchtig ist (Art. 18 Abs. 1 SVAV).\nWie die Deklaration der für die Abgabeberechnung erforderlichen Angaben\n(Selbstdeklarationsprinzip; Art. 11 Abs. 1 SVAG, Art. 21 ff. SVAV; Entscheide\nder ZRK vom 29. April 2002 [ZRK 2001-048], in Archiv für Schweizerisches\nAbgaberecht [ASA] 72 497 und VPB 66.92, vom 7. Sep­tember 2001 [ZRK\n2001-012], in ASA 71 77) liegt aufgrund der zitierten und unzweideutigen\nGesetzes- sowie Verordnungsbestimmungen auch die rechtzeitige und\nvorschriftsgemässe Betriebs- und Funktionsfähigkeit des Erfassungsgerätes\nin der alleinigen Verantwortung des Fahrzeughalters; das Gesetz stellt im\nZusammenhang mit dem Geräteobligatorium hohe Anforderungen an die\nSorgfaltspflicht des Abgabepflichtigen und überbindet diesem überdies die\nentsprechende Kostenpflicht.\nVon der Kostenpflicht macht Art. 61 Abs. 1 SVAV eine Ausnahme und sieht\nvor, dass bis Ende 2004 die OZD den Haltern für die Erstausrüstung jedes dem\nGeräteobligatorium unterliegenden Motorfahrzeuges ein Erfassungsgerät\nkostenlos abgibt.\nc. Die OZD erlässt die zum Vollzug erforderlichen Weisungen (Art. 45 Abs. 2\nSVAV). Danach bleibt das einmalig kostenlos abgegebene Erfassungsgerät bei\nAusserverkehrsetzung des Lastwagens grundsätzlich im gleichen Fahrzeug\ninstalliert, so etwa bei nur vorübergehender Ausserverkehrsetzung oder beim\nVerkauf im Inland. Einzig beim Verkauf ins Ausland oder bei Verschrottung\ndes Lastwagens ist das Gerät auszubauen und an die OZD zu retournieren\n(Wegleitung Fahrzeughalter[77], Ziff. 12).\n3.a. Im vorliegenden Fall stellt die Beschwerdeführerin nicht in Abrede, dass\ndie Kosten eines Zweitgerätes grundsätzlich durch den Fahrzeughalter zu\ntragen sind. Unbestritten ist ferner, dass vom Zeitpunkt der Inverkehrsetzung\nder fraglichen Fahrzeuge (11. bzw. 12. Februar 2003) bis zum 26. Feb­ruar\n\n"}