{"Signatur": "CH_VB_016", "Spider": "CH_VB", "Datum": "2004-08-03", "PDF": {"Datei": "CH_VB/CH_VB_016_JAAC-69-18--_2004-08-03.pdf", "URL": "https://www.amtsdruckschriften.bar.admin.ch/viewOrigDoc/150006878.pdf?ID=150006878", "Checksum": "6027794b2f9e722e59c4273e7b1b8f2e"}, "Scrapedate": "2026-03-20", "Num": ["JAAC 69.18 \r"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Zollrekurskommission 03.08.2004 JAAC 69.18 \r"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission fédérale de recours en matière de douanes, jusqu'à 2006 03.08.2004 JAAC 69.18 \r"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione federale di ricorso in materia doganale 03.08.2004 JAAC 69.18 \r"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Zollrekurskommission"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conféderation Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission fédérale de recours en matière de douanes, jusqu'à 2006"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione federale di ricorso in materia doganale"}], "ScrapyJob": "446973/70/126", "Zeit UTC": "20.03.2026 01:21:21", "Checksum": "97b5a36bfbbbca87eedc3fb0c5e4c5c9", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Zollrekurskommission 03.08.2004 JAAC 69.18 \r\n\n 3\nAbgabepflichtigen eingereichten elektronischen oder schriftlichen Deklaration\n(Art. 23 Abs. 1 SVAV). Unterbleibt die Deklaration, ist sie lückenhaft oder\nwidersprüchlich oder macht die Zollverwaltung Feststellungen, die im\nWiderspruch zur Deklaration stehen, so nimmt sie die Veranlagung nach\npflichtgemässem Ermessen vor (Art. 23 Abs. 3 SVAV).\nd. Nach dem Gesagten unterliegt der Abgabepflichtige dem\nSelbstdeklarationsprinzip; dies bedeutet, dass ihm das Gesetz die volle\nVerantwortung für die Veranlagung überbindet und hohe Anforderungen\nan seine Sorgfaltspflicht stellt (vgl. Entscheid der ZRK vom 7. September 2001,\npubliziert in Archiv für Schweizerisches Abgaberecht [ASA] 71 77 E. 4c; siehe\nauch ASA 65 410 E. 3a). Die Rekurskommission hat die Gesetzmässigkeit\nder ge­nannten Verordnungsbestimmungen grundsätzlich bestätigt und\ninsbesondere festgehalten, dass sie für den gesetzlich vorgeschriebenen\nVollzug der Schwerverkehrsabgabe sowohl tauglich als auch erforderlich\nsind (Entscheid der ZRK vom 29. April 2002, veröffentlicht in VPB 66.92, sowie\nin ASA 72 497 E. 2b; vgl. auch Entscheid der ZRK vom 30. Juli 2003 i.S. V.R.\nAG [ZRK 2002-182], E. 2f mit Hinweisen). Überdies stützen sich die meisten\ndieser Verordnungsnormen direkt auf den Gesetzesbuchstaben, wie etwa die\nMitwirkungspflicht bei der korrekten Ermittlung der Fahrleistung (Art. 21\nSVAV, Art. 11 Abs. 1 SVAG) oder das Erfassungsgeräteobligatorium (Art. 15\nAbs. 1 SVAV, Art. 11 Abs. 2 SVAG), woraus gleichzeitig die grundsätzliche\nVerbindlichkeit der mit dem vorgeschriebenen Gerät erfassten Daten folgt.\ne. Sind die Voraussetzungen einer Ermessensveranlagung erfüllt, hat die\nVerwaltung diejenige Schätzungsmethode zu wählen, die den individuel-len\nVerhältnissen des Abgabepflichtigen soweit als möglich Rechnung trägt,\nauf plausiblen Angaben beruht und deren Ergebnis der wirklichen\nSituation möglichst nahe kommt (vgl. Entscheid der Eidgenössischen\nSteuerrekurskommission [SRK] vom 5. Januar 2000 veröffentlicht in VPB\n64.83 E. 3a, ASA 61 819; 52 238). Ein Abgabepflichtiger kann im Verfahren\nvor der Rekurskommission die gemäss Art. 23 Abs. 3 SVAV vorgenommene\nSchätzung bestreiten. Dabei obliegt es dem Abgabepflichtigen, den Beweis für\ndie Unrichtigkeit der Schätzung zu erbringen. Erst wenn der Pflichtige den\nNachweis dafür erbringt, dass die Vorinstanz mit der Ermessensveranlagung\nBundesrecht verletzt bzw. dass ihr dabei erhebliche Ermessensfehler\nunterlaufen sind, nimmt die Rekurskommission eine Korrektur der\nvorinstanzlichen Schätzung vor (Entscheid der ZRK vom 14. Mai 2004 i.S. F.\n[CRD 2003-042], E. 2d; ausführlich: vgl. Entscheid der SRK vom 5. Januar 2000,\na.a.O., E. 2, mit zahlreichen Hinweisen).\nDer ZRK kommt bei der Überprüfung von Ermessensveranlagungen volle\nKognition zu. Demnach kann sie nicht nur Überschreitung oder Missbrauch\ndes vorinstanzlichen Ermessens überprüfen (Art. 49 Bst. a des Bundesgesetzes\nvom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren [VwVG], SR 172.021),\nsondern auch Unangemessenheit (Art. 49 Bst. c VwVG). Dennoch auferlegt\nsich die ZRK bei der Überprüfung von Ermessensveranlagungen eine gewisse\n\n"}