{"Signatur": "CH_VB_016", "Spider": "CH_VB", "Datum": "2003-07-16", "PDF": {"Datei": "CH_VB/CH_VB_016_JAAC-68-24--_2003-07-16.pdf", "URL": "https://www.amtsdruckschriften.bar.admin.ch/viewOrigDoc/150006470.pdf?ID=150006470", "Checksum": "fff5794989eee718c99b24366c86c8ce"}, "Scrapedate": "2026-03-20", "Num": ["JAAC 68.24 \r"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Zollrekurskommission 16.07.2003 JAAC 68.24 \r"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission fédérale de recours en matière de douanes, jusqu'à 2006 16.07.2003 JAAC 68.24 \r"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione federale di ricorso in materia doganale 16.07.2003 JAAC 68.24 \r"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Zollrekurskommission"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conféderation Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission fédérale de recours en matière de douanes, jusqu'à 2006"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione federale di ricorso in materia doganale"}], "ScrapyJob": "446973/70/126", "Zeit UTC": "20.03.2026 01:22:53", "Checksum": "e24100c30c30d583845b03f2654891c9", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Zollrekurskommission 16.07.2003 JAAC 68.24 \r\n\n 5\nder Deklarationsfrist verfügt und die Verfügung hinreichend begründet; sie\nist von der Rechnungsstellung vom 30. August 2002 und der Mahnung vom\n28. Oktober 2002 ausgegangen.\ncc. Auch die Behauptung des Beschwerdeführers, die angefochtene\nVerfügung sei ihm an die falsche Adresse zugestellt worden, ändert an der\nRechtmässigkeit der Verfügung nichts. Die massgebliche Rechnungsstellung\nvom 30. August 2002 wie die Mahnung vom 28. Oktober 2002 erfolgten beide\nan die vom Beschwerdeführer der OZD bekannt gegebene Zustelladresse.\nBeide Schreiben hat der Beschwerdeführer erhalten, er hat sie mit der\nBeschwerde eingereicht. Ob die Zustellung der angefochtenen Verfügung an\ndie Halteradresse und nicht an die Zustelladresse zu Unrecht erfolgt ist, kann\nletztlich offen bleiben. Denn der Beschwerdeführer konnte die Verfügung\nvom 22. November 2002 mit Beschwerde vom 26. November 2002 mehr als\nrechtzeitig anfechten, so dass eine allfällig fehlerhafte Zustellung geheilt wäre,\nda dem Beschwerdeführer daraus kein Nachteil entstanden ist.\ndd. Schliesslich verfängt der Einwand des Beschwerdeführers nicht, ihm sei\ntelefonisch zugesichert worden, die Mahngebühr würde aufgehoben. Zwar\nhält die OZD in der Vernehmlassung fest, die Auskunft sei falsch gewesen, und\nräumt damit implizit ein, dass sie erfolgt ist. Indessen ist davon auszugehen,\ndass der Beschwerdeführer aufgrund der Auskunft, die sich auf den geringen\nBetrag von Fr. 20.- bezog, keine nachteilige Disposition getroffen hat, welche\nunwiderruflich ist und nicht ohne Schaden rückgängig gemacht werden\nkann (vgl. Urteil des Bundesgerichts 2A.428/2001 vom 7. Januar 2002, E. 3b;\nHäfelin/Müller, Allgemeines Verwaltungsrecht, 4. Aufl., Zürich 2002, Rz. 668 ff.,\ninsbesondere Rz. 686 f.). Er kann sich bereits deshalb nicht auf den Schutz\ndes Vertrauens in die offenbar erfolgte, unrichtige Auskunft berufen. Im\nÜbrigen sind keine überwiegenden Interessen des Beschwerdeführers an\neinem solchen Schutz gegenüber dem öffentlichen Interesse an der richtigen\nRechtsanwendung ersichtlich und werden insoweit auch nicht geltend\ngemacht. Ein Anspruch auf Entschädigung eines Vertrauensschadens kann\nin diesem Zusammenhang daher ebenso wenig in Frage kommen, da das\nInteresse an der richtigen Rechtsanwendung überwiegt (vgl. Häfelin/Müller,\na.a.O., Rz. 696 und 703).\nc. Nach dem Gesagten erweist sich die Beschwerde als unbegründet und ist\nabzuweisen.\n4.a. (…)\nb. Eine Umtriebsentschädigung, mithin eine Parteientschädigung, ist entgegen\ndem Antrag des Beschwerdeführers nicht auszurichten, kann nach Art. 64\nAbs. 1 VwVG eine Entschädigung grundsätzlich nur an eine ganz oder teilweise\nobsiegende Partei für ihr erwachsene notwendige und verhältnismässig\nhohe Kosten, insbesondere infolge Vertretung durch einen Rechtsanwalt,\nzugesprochen werden.\n\n6\nSchweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften\nArchives fédérales suisses, Publications officielles numérisées\nArchivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali\n\nJAAC 68.24 - Entscheid der Eidgenössischen Zollrekurskommission vom 16. Juli 2003 in\nSachen B. [ZRK 2002-174]\n\nIn Verwaltungspraxis der Bundesbehörden\nDans Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération\nIn Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione\n\nJahr 2004\nAnnée\nAnno\n\nBand 68\nVolume\nVolume\n\nSeite ---\nPage\nPagina\n\nRef. No 150 006 470\n\nDas Dokument wurde durch das Schweizerische Bundesarchiv und die Bundeskanzlei konvertiert.\nLe document a été digitalisé par les Archives Fédérales Suisses et la Chancellerie fédérale.\nIl documento è stato convertito dall'Archivio federale svizzero e della Cancelleria federale.\n"}