{"Signatur": "CH_VB_016", "Spider": "CH_VB", "Datum": "2003-07-16", "PDF": {"Datei": "CH_VB/CH_VB_016_JAAC-68-24--_2003-07-16.pdf", "URL": "https://www.amtsdruckschriften.bar.admin.ch/viewOrigDoc/150006470.pdf?ID=150006470", "Checksum": "fff5794989eee718c99b24366c86c8ce"}, "Scrapedate": "2026-03-20", "Num": ["JAAC 68.24 \r"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Zollrekurskommission 16.07.2003 JAAC 68.24 \r"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission fédérale de recours en matière de douanes, jusqu'à 2006 16.07.2003 JAAC 68.24 \r"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione federale di ricorso in materia doganale 16.07.2003 JAAC 68.24 \r"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Zollrekurskommission"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conféderation Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission fédérale de recours en matière de douanes, jusqu'à 2006"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione federale di ricorso in materia doganale"}], "ScrapyJob": "446973/70/126", "Zeit UTC": "20.03.2026 01:22:53", "Checksum": "e24100c30c30d583845b03f2654891c9", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Zollrekurskommission 16.07.2003 JAAC 68.24 \r\n\n 2\nausstehende Rechnung nicht beglichen worden. Die Mahngebühr von Fr. 20.-\nwerde mit der nächsten Rechnung erhoben, der Verzugszins nach Eingang der\nZahlung belastet.\nC. Gegen die Verfügung der OZD vom 22. November 2002 führt B.\n(Beschwerdeführer) mit Eingabe vom 26. November 2002 Beschwerde an\ndie Eidgenössische Zollrekurskommission (ZRK).\nIn ihrer Vernehmlassung vom 23. Januar 2003 beantragt die OZD die\nkostenfällige Abweisung der Beschwerde.\nAus den Erwägungen:\n1.a. (…)\nb. Der Beschwerdeführer verlangt in erster Linie die Aufhebung der seines\nErachtens zu Unrecht auferlegten Mahngebühren. Die verfügte LSVA\nbestreitet er als solche nicht; er verlangt indes deren Erlass im Sinne einer\nUmtriebsentschädigung. Soweit der Beschwerdeführer die angeblich zu\nUnrecht erhobene Mahngebühr (Fr. 20.-) rügt, wie diese in der angefochtenen\nVerfügung im Betrag von Fr. 172.80 verfügt worden ist, ist er beschwert\nund demnach zur Anfechtung befugt (Art. 48 des Bundesgesetzes vom\n20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren [VwVG], SR 172.021). Nicht\nGegenstand der angefochtenen Verfügung ist jedoch die zusätzlich angedrohte\nMahngebühr von Fr. 20.-, obwohl in der Überschrift der Verfügung und deren\nBegründung der Begriff «letzte Mahnung» bzw. die Mahngebühr genannt\nwird, welche mit der nächsten Rechnung erhoben werde. Im Dispositiv der\nangefochtenen Verfügung ist lediglich - wie gesehen - die betreffende Abgabe\ngemäss der entsprechenden Rechnung sowie eine Mahngebühr von ebenfalls\nFr. 20.- verfügt worden, eine weitere Mahngebühr ist darin nicht festgehalten\nworden (vgl. dazu Entscheid der ZRK vom 14. Oktober 2002 in Sachen G. AG\n[ZRK 2002-101-108]; siehe auch André Moser, in: Moser/Uebersax, Prozessieren\nvor eidgenössischen Rekurskommissionen, Basel und Frankfurt am Main 1998,\nRz. 2.82 und 2.9). Auf die Beschwerde ist insofern demnach nicht einzutreten;\nim Übrigen ist jedoch darauf einzutreten.\n2.a. Gemäss Art. 85 Abs. 1 der Bundesverfassung der Schweizerischen\nEidgenossenschaft vom 18. April 1999 (BV, SR 101) kann der Bund auf dem\nSchwerverkehr eine leistungs- oder verbrauchsabhängige Abgabe erheben,\nsoweit diese Verkehrsart der Allgemeinheit Kosten verursacht, die nicht\ndurch andere Leistungen oder Abgaben gedeckt sind. Die leistungsabhängige\nSchwerverkehrsabgabe wird seit dem 1. Januar 2001 auf den im In- und\nAusland immatrikulierten (in- und ausländischen) schweren Motorfahrzeugen\nund Anhängern für den Güter- oder den Personentransport erhoben (Art. 3\ndes Bundesgesetzes vom 19. Dezember 1997 über eine leistungsabhängige\nSchwerverkehrsabgabe, Schwerverkehrsabgabegesetz [SVAG], SR 641.81).\nAbgabepflichtig ist der Halter, bei ausländischen Fahrzeugen zusätzlich\nder Fahrzeugführer (Art. 5 Abs. 1 SVAG). Die Abgabe bemisst sich nach\ndem höchstzulässigen Gesamtgewicht des Fahrzeuges und den gefahrenen\nKilometern (Art. 6 Abs. 1 SVAG). Der Bundesrat regelt den Vollzug der\nSchwerverkehrsabgabe (Art. 10 Abs. 1 SVAG). Die abgabepflichtige Person\nhat bei der Ermittlung der Fahrleistung mitzuwirken (Art. 11 Abs. 1 SVAG).\nDie Abgabepflicht beginnt für inländische Fahrzeuge am Tag der amtlichen\n\n"}