{"Signatur": "CH_VB_016", "Spider": "CH_VB", "Datum": "2004-07-06", "PDF": {"Datei": "CH_VB/CH_VB_016_JAAC-68-166--_2004-07-06.pdf", "URL": "https://www.amtsdruckschriften.bar.admin.ch/viewOrigDoc/150006407.pdf?ID=150006407", "Checksum": "373fd3e908569a8ff53203c0e01ce772"}, "Scrapedate": "2026-03-20", "Num": ["JAAC 68.166 \r"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Zollrekurskommission 06.07.2004 JAAC 68.166 \r"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission fédérale de recours en matière de douanes, jusqu'à 2006 06.07.2004 JAAC 68.166 \r"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione federale di ricorso in materia doganale 06.07.2004 JAAC 68.166 \r"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Zollrekurskommission"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conféderation Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission fédérale de recours en matière de douanes, jusqu'à 2006"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione federale di ricorso in materia doganale"}], "ScrapyJob": "446973/70/126", "Zeit UTC": "20.03.2026 01:21:51", "Checksum": "8d9de159c7b5436a148c55e42aa9f76c", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Zollrekurskommission 06.07.2004 JAAC 68.166 \r\n\n 10\n(vgl. André Moser, in André Moser/Peter Uebersax, Prozessieren vor\neidgenössischen Rekurskommissionen, Basel 1998, Rz. 3.53, 3.67, 3.69, mit\nHinweisen auf die Rechtsprechung), ist von vornherein davon auszugehen,\ndass anlässlich einer mündlichen Befragung die vorgeschlagenen Personen\nnichts anderes behaupten können, als was der Beschwerdeführer bzw. die\nVerwaltung bereits mit ihren schriftlichen Eingaben vorbringen. Insofern\nist nicht ersichtlich, inwieweit die Aussagen der als Zeugen benannten\nPersonen den in den Rechtsschriften behaupteten und divergierenden,\nsich anlässlich eines Telefonats ohne Bestätigungsschreiben über den\nGesprächsinhalt (oder eben gerade über den «Nicht-Inhalt» des Gesprächs)\nergebenden Sachverhalt - soweit er überhaupt entscheidrelevant ist -\nweiter erhärten könnten. In antizipierter Beweiswürdigung gelangt die\nZRK zum Schluss, dass der Beweisantrag zur Anhörung dieser Zeugen von\nvornherein nicht geeignet ist, den Nachweis dafür zu erbringen, dass die OZD\nes unterlassen habe zu erwähnen, mindestens für die künftige Gewährung\ndes reduzierten Satzes müsse ein formelles Gesuch eingereicht werden,\nweshalb darauf zu verzichten ist (zur antizipierten Beweiswürdigung statt\nVieler: Entscheid des Bundesgerichts vom 15. Dezember 1994 in ASA 64\n499 f. E. 3d; Blumenstein/Locher, a.a.O., S. 455). Dieser Schluss drängt sich\numso mehr auf, als dass sich die Beschwerdeführerin ohnehin nicht in guten\nTreuen und mit Erfolg auf das behauptete Unterlassen bzw. verspätete\nHandeln der Verwaltung hätte berufen können. Denn zum einen hätte\nsie innerhalb von jeweils 30 Tagen eine anfechtbare Verfügung gegen die\nvorgeblich unrechtmässigen Rechnungen über die Perioden Februar-Juni\n2003 verlangen können (Art. 25 Abs. 1 SVAV), worauf die OZD in jeder\neinzelnen Rechnung ausdrücklich hinwies. Ihr diesbezügliches Untätigwerden\nkönnte die Beschwerdeführerin nicht der OZD zum Vorwurf machen mit\nder Behauptung, letztere habe es unterlassen mündlich zu erwähnen,\nfür die künftige Gewährung des reduzierten Satzes müsse ein formelles\nGesuch eingereicht werden. Zum andern ist nicht einzusehen, weshalb\nihr die Verwaltung nicht sogleich mitgeteilt hätte, dass sie keine gültige\nVerwendungsverpflichtung hinterlegt hatte, falls sie sich tatsächlich bereits in\nder fraglichen Zeit - selbst telefonisch - mit Nachdruck bei der OZD nach den\nGründen der Abgabebemessung zu 100% erkundigt hätte.\n4. Aufgrund dieser Erwägungen ist die Beschwerde als unbegründet\nabzuweisen, soweit darauf einzutreten ist (vgl. E. 1b hievor). Die\nBeschwerdeführerin hat als unterliegende Partei die Verfahrenskosten,\nbestehend aus Spruch- und Schreibgebühren, zu tragen. Die\nBeschwerdeinstanz hat im Dispositiv den Kostenvorschuss mit den\nVerfahrenskosten zu verrechnen und einen allfälligen Überschuss\nzurückzuerstatten (Art. 63 Abs. 1 VwVG und Art. 1 ff., insbesondere\nArt. 5 Abs. 3 der Verordnung vom 10. September 1969 über Kosten und\nEntschädigungen im Verwaltungsverfahren [VwKV], SR 172.041.0).\n[12] http://www.ezv.admin.ch/zollinfo_firmen/steuern_abgaben/00379/index.\nhtml?lang=fr\n[13] http://www.ezv.admin.ch/zollinfo_firmen/steuern_abgaben/00379/index.\nhtml?lang=fr\n\n11\n12\nSchweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften\nArchives fédérales suisses, Publications officielles numérisées\nArchivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali\n\nJAAC 68.166 - Entscheid der Eidgenössischen Zollrekurskommission vom 6. Juli 2004, in\nSachen X. [ZRK 2003-204]\n\nIn Verwaltungspraxis der Bundesbehörden\nDans Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération\nIn Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione\n\nJahr 2004\nAnnée\nAnno\n\nBand 68\nVolume\nVolume\n\nSeite ---\nPage\nPagina\n\nRef. No 150 006 407\n\nDas Dokument wurde durch das Schweizerische Bundesarchiv und die Bundeskanzlei konvertiert.\nLe document a été digitalisé par les Archives Fédérales Suisses et la Chancellerie fédérale.\nIl documento è stato convertito dall'Archivio federale svizzero e della Cancelleria federale.\n"}