{"Signatur": "CH_VB_016", "Spider": "CH_VB", "Datum": "2003-01-22", "PDF": {"Datei": "CH_VB/CH_VB_016_JAAC-67-77--_2003-01-22.pdf", "URL": "https://www.amtsdruckschriften.bar.admin.ch/viewOrigDoc/150006113.pdf?ID=150006113", "Checksum": "e684815e130dae1ec0b659b0f7f2dd87"}, "Scrapedate": "2026-03-20", "Num": ["JAAC 67.77 \r"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Zollrekurskommission 22.01.2003 JAAC 67.77 \r"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission fédérale de recours en matière de douanes, jusqu'à 2006 22.01.2003 JAAC 67.77 \r"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione federale di ricorso in materia doganale 22.01.2003 JAAC 67.77 \r"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Zollrekurskommission"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conféderation Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission fédérale de recours en matière de douanes, jusqu'à 2006"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione federale di ricorso in materia doganale"}], "ScrapyJob": "446973/70/126", "Zeit UTC": "20.03.2026 01:23:04", "Checksum": "4db2e25c2a73cad159fcd9248a8e290b", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Zollrekurskommission 22.01.2003 JAAC 67.77 \r\n\n 6\nsteuerliche Privilegierung dieses Stoffes nicht möglich gewesen. Die Schweiz\nhabe sich mit dem Kjoto-Abkommen verpflichtet, dem Treibhauseffekt\nzu begegnen. Internationale Abkommen gingen der Schweizerischen\nGesetzgebung vor, auch wenn das Abkommen allenfalls noch nicht ratifiziert\nsei. Schliesslich fordert der Beschwerdeführer in einer nachträglichen Eingabe\nGleichbehandlung mit der Rapsmethylester produzierenden Firma E., welche\nSteuerbefreiung geniesse.\nWas der Beschwerdeführer vorträgt, dringt nicht durch. Er verstrickt sich in\neinen Widerspruch, wenn er einerseits geltend macht, Altspeiseölmethylester\nunterscheide sich ganz wesentlich vom Rapsmethylester mit der Folge,\ndass die beiden Kraftstoffe nicht gleich behandelt werden dürfen, und\nandererseits Gleichbehandlung fordert mit einer Firma, die Rapsmethylester\nproduziert. Der Beschwerdeführer verkennt ohnehin, dass die beiden\nSachverhalte rechtswesentlich verschieden sind und er somit von vornherein\naus dem Rechtsgleichheitsgrundsatz nichts für seinen Vorteil ableiten\nkann. Denn im vorliegenden Fall geht es um den Einfuhrtatbestand\n(Art. 3 Abs. 1 Bst. b MinöStG), im andern um die Herstellung im Inland\n(Art. 3 Abs. 1 Bst. a MinöStG). Da es sich um wesentlich unterschiedliche\nTatbestände handelt, braucht nicht geprüft zu werden, ob tatsächlich\neine Ungleichbehandlung vorliegt, was die OZD im Übrigen bestreitet. Es\ngenügt, wenn die Verwaltung den Beschwerdeführer gleichstellt mit andern\nImporteuren von Altspeiseölmethylester oder von vergleichbaren Produkten.\nDass dies nicht der Fall sein sollte, behauptet der Beschwerdeführer\njedenfalls nicht. Den Nachweis, dass Altspeiseölmethylester zur Zeit der\nBeratung des Mineralölsteuergesetzes im Parlament noch unbekannt\nwar, bleibt der Beschwerdeführer schuldig. Darauf käme es ohnehin\nnicht an. Denn die allgemeine Zollpflicht trifft jede Art von Erzeugnissen,\nunabhängig davon, dass sie erst nach Inkraftsetzung der entsprechenden\nEinfuhrabgabegesetzgebung auf den Markt gesetzt oder bekannt werden. Um\nvon der Einfuhrabgabe befreit zu werden, muss die Einfuhr der Ware unter\neinen der abschliessend geregelten Steuerbefreiungstatbestände subsumiert\nwerden können (E. 2c hievor), was, wie gezeigt, vorliegend nicht der Fall\nist. Schliesslich ist die Berufung auf internationales Recht unbehelflich, ist\ndoch kein solches ersichtlich, welches eine Steuerbefreiung der Einfuhr von\nAltspeiseölmethylester oder von vergleichbaren Stoffen vorschreibt.\n4. Aufgrund dieser Erwägungen ist die Beschwerde abzuweisen. (…)\n[1] mot ”non” introduit par erratum selon fascicule 67.IV, dernière page.\n[2] parola ”non” introdotta da errata 67.IV, ultima pagina.\n\n7\nSchweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften\nArchives fédérales suisses, Publications officielles numérisées\nArchivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali\n\nJAAC 67.77 - Entscheid der Eidgenössischen Zollrekurskommission vom 22. Januar 2003\nin Sachen R. [ZRK 2002-086]\n\nIn Verwaltungspraxis der Bundesbehörden\nDans Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération\nIn Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione\n\nJahr 2003\nAnnée\nAnno\n\nBand 67\nVolume\nVolume\n\nSeite ---\nPage\nPagina\n\nRef. No 150 006 113\n\nDas Dokument wurde durch das Schweizerische Bundesarchiv und die Bundeskanzlei konvertiert.\nLe document a été digitalisé par les Archives Fédérales Suisses et la Chancellerie fédérale.\nIl documento è stato convertito dall'Archivio federale svizzero e della Cancelleria federale.\n"}