{"Signatur": "CH_VB_016", "Spider": "CH_VB", "Datum": "2003-02-05", "PDF": {"Datei": "CH_VB/CH_VB_016_JAAC-67-76--_2003-02-05.pdf", "URL": "https://www.amtsdruckschriften.bar.admin.ch/viewOrigDoc/150006110.pdf?ID=150006110", "Checksum": "6ff9a7dff9b9572c20ca2a795e96ae8d"}, "Scrapedate": "2026-03-20", "Num": ["JAAC 67.76 \r"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Zollrekurskommission 05.02.2003 JAAC 67.76 \r"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission fédérale de recours en matière de douanes, jusqu'à 2006 05.02.2003 JAAC 67.76 \r"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione federale di ricorso in materia doganale 05.02.2003 JAAC 67.76 \r"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Zollrekurskommission"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conféderation Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission fédérale de recours en matière de douanes, jusqu'à 2006"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione federale di ricorso in materia doganale"}], "ScrapyJob": "446973/70/126", "Zeit UTC": "20.03.2026 01:23:06", "Checksum": "4e0fb2950e9c06139d089cf336e8f32f", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Zollrekurskommission 05.02.2003 JAAC 67.76 \r\n\n 2\nGestützt auf dieses Revisionsergebnis belastete das Zollamt Ramsen mit\ndefinitivem Zollausweis vom 5. Januar 2001 der Zollpflichtigen u. a. eine\nLenkungsabgabe auf flüchtigen organischen Verbindungen (VOC) in Höhe von\nFr. 1’174.40 nach.\nB. Mit Schreiben vom 5. Februar 2001 beantragte die S. AG die Rückerstattung\nder belasteten Abgaben mit der Begründung, die eingeführten Waren\nenthielten weniger als 1% «VOC-Lösungsmittel». Die Zollkreisdirektion\nSchaffhausen nahm dieses Schreiben als Beschwerde entgegen, räumte\nder S. AG am 30. Juli 2001 eine Nachfrist mit der Möglichkeit ein, den\nNachweis für den behaupteten VOC-Gehalt der Sendung zu erbringen (z. B.\nmittels «sendungsbezogenem Analysenzertifikat»). Die Zollkreisdirektion\nverwies auf den Revisionsbefund der OZD sowie darauf, dass mit\nweiteren Untersuchungen ausserdem Isopropanol, Isobutanol und ein\nXylol-Isomerengemisch qualitativ habe nachgewiesen werden können.\nMit Brief vom 31. August 2001 teilte die S. AG der Zollkreisdirektion mit,\ndie festgestellten Substanzen seien generell keine Rezepturbestandteile der\nRollenoffset H. Druckfarben. Es könne sich dabei nur um technisch bedingte\nVerunreinigungen aus dem Herstellungsprozess handeln.\nC. Mit Entscheid vom 5. Februar 2002 wies die Zollkreisdirektion die\nBeschwerde der S. AG ab und hielt an der Lenkungsabgabe auf VOC im Betrag\nvon Fr. 1’174.40 fest.\nDagegen führte die S. AG am 4. März 2002 Beschwerde an die OZD mit dem\nsinngemässen Antrag, den Entscheid der Zollkreisdirektion aufzuheben.\nD. Mit Beschwerdeentscheid vom 19. Juli 2002 wies die OZD die Beschwerde\nab. Zur Begründung führte die Verwaltung im Wesentlichen an, die\nBeschwerdeführerin schulde nach wie vor den Nachweis dafür, dass es sich\nbei den festgestellten Stoffen Isopropanol, Isobutanol und insbesondere Xylol\num herstellungsbedingte Verunreinigungen handle.\nDagegen reicht die S. AG am 13. September 2002 Beschwerde bei der\nEidgenössischen Zollrekurskommission (ZRK) ein und stellt sinngemäss\nden Antrag, den angefochtenen Beschwerdeentscheid aufzuheben. Zur\nBegründung stützt sich die Beschwerdeführerin im Wesentlichen auf ein\ndurch sie selbst in Auftrag gegebenes Gutachten der B. AG.\nDie OZD schliesst in ihrer Vernehmlassung vom 11. November 2002 auf\nAbweisung der Beschwerde.\nE. Mit Instruktionsmassnahme vom 13. Dezember 2002 forderte die ZRK\ndie Vorinstanz auf, weitergehende und detaillierte Angaben über ihren\nRevisionsbefund, insbesondere Unterlagen über Art und Wesen der\neigentlichen chemisch-technischen Untersuchung, wie schriftlich festgehaltene\nUntersuchungsergebnisse, Untersuchungsprotokolle usw. nachzureichen. Am\n18. Dezember 2002 reichte die OZD einen Untersuchungsbericht vom 7. Januar\n2002 nach.\nAus den Erwägungen:\n1.a. Die ZRK ist gemäss Art. 109 Abs. 1 Bst. c des Zollgesetzes vom\n1. Oktober 1925 (ZG, SR 631.0) in Verbindung mit Art. 35c Abs. 3 des\nUmweltschutzgesetzes vom 7. Oktober 1983 (USG, SR 814.01; s. auch\n\n"}