{"Signatur": "CH_VB_016", "Spider": "CH_VB", "Datum": "2002-09-27", "PDF": {"Datei": "CH_VB/CH_VB_016_JAAC-67-44--_2002-09-27.pdf", "URL": "https://www.amtsdruckschriften.bar.admin.ch/viewOrigDoc/150006005.pdf?ID=150006005", "Checksum": "0cfad38be4e1495a7dfc05955a2ce0fc"}, "Scrapedate": "2026-03-20", "Num": ["JAAC 67.44 \r"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Zollrekurskommission 27.09.2002 JAAC 67.44 \r"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission fédérale de recours en matière de douanes, jusqu'à 2006 27.09.2002 JAAC 67.44 \r"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione federale di ricorso in materia doganale 27.09.2002 JAAC 67.44 \r"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Zollrekurskommission"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conféderation Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission fédérale de recours en matière de douanes, jusqu'à 2006"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione federale di ricorso in materia doganale"}], "ScrapyJob": "446973/70/126", "Zeit UTC": "20.03.2026 01:23:18", "Checksum": "d4e8ba0cd130c19112afffc0583de59d", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Zollrekurskommission 27.09.2002 JAAC 67.44 \r\n\n 2\nEinfuhren sowie zur Berechnung der Nachforderung Stellung zu nehmen.\nIn seiner Stellungnahme vom 5. November 2001 bat der Zollpflichtige um eine\nAussprache.\nB. Am 1. Februar 2002 verfügte die OZD, die Differenz zwischen dem KZA und\ndem AKZA betrage unter Berücksichtigung der anteiligen Mehrwertsteuer\nFr. 25’029.05 und werde nacherhoben.\nC. Dagegen lässt der Zollpflichtige mit Eingabe vom 7. Februar 2002\nBeschwerde bei der Eidgenössischen Zollrekurskommission (ZRK) erheben.\nMit Schreiben vom 19. Februar 2002 fordert die ZRK den Beschwerdeführer\nin Anwendung von Art. 52 Abs. 2 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember\n1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021) auf, seine Eingabe\nzu verbessern. Mit verbesserter Eingabe vom 27. Februar 2002 kommt der\nBeschwerdeführer der Aufforderung der ZRK nach.\nD. Mit Vernehmlassung vom 16. Mai 2002 beantragt die OZD, die Beschwerde\nabzuweisen.\nAus den Erwägungen:\n1. (…)\n2.a. Das bis am 31. Dezember 1998 gültige und hier anwendbare alte\nLandwirtschaftsgesetz (AS 1953 1073, AS 1995 1837) regelte in Art. 23b die\ngesetzlichen Grundsätze der Zollkontingentszuteilung. Die Zuteilung der\nZollkontingente konnte von einer in einem zumutbaren Verhältnis stehenden\nInlandleistung abhängig gemacht werden, namentlich von der Übernahme\ngleichartiger Erzeugnisse inländischer Herkunft und handelsüblicher\nQualität (Abs. 5 Satz 2). Der Bundesrat war beauftragt, die Grundsätze für die\nVerteilung der Zollkontingentsmenge festzulegen und befugt, im Rahmen des\nGeneralzolltarifs die Menge und die zeitliche Aufteilung der Zollkontingente\nfestzulegen (Abs. 4).\nDie hier anwendbare - zwischen dem 1. Mai 1996 und dem 31. Dezember 1998\nin Kraft gewesene - Geflügelverordnung (AS 1995 5246) regelte die Einfuhr\nvon Geflügel und die Ausnützung der Zollkontingente. Das entsprechende\nGeflügel konnte nach Massgabe der Inlandleistung im gleichen Kalenderjahr\nzum KZA eingeführt werden (Art. 5 Abs. 1). Als Inlandleistung galt die von den\nZollkontingentsanteilsberechtigten nachgewiesene regelmässige Übernahme\nvon inländischem Geflügel nach Schlachtgewicht ab Schlachthof (Art. 6 Abs. 1).\nFür sämtliche Einfuhren musste innerhalb eines Kalenderjahres die dazu\nberechtigende Inlandleistung bis Ende desselben Jahres erfüllt sein (Art. 6\nAbs. 5).\nb. Gemäss Art. 12 des Bundesgesetzes vom 22. März 1974 über das\nVerwaltungsstrafrecht (VStrR, SR 313.0) ist die infolge einer Widerhandlung\nzu Unrecht nicht erhobene Abgabe ohne Rücksicht auf die Strafbarkeit\neiner Person nachzuentrichten (Abs. 1). Art. 12 Abs. 2 VStrR ergänzt, dass\nzur Nachleistung verpflichtet ist, wer in den Genuss des unrechtmässigen\nVorteils gelangt ist, insbesondere der zur Zahlung der Abgabe Verpflichtete\n(vgl. Art. 9 und Art. 13 des Zollgesetzes vom 1. Oktober 1925 [ZG], SR 631.0)\noder der Empfänger der Vergütung oder des Beitrages. Voraussetzung für die\nAnwendbarkeit von Art. 12 Abs. 2 VStrR ist eine objektive Widerhandlung\ngegen die Verwaltungsgesetzgebung des Bundes (vgl. BGE 115 Ib 360 E. 3a;\n\n"}