{"Signatur": "CH_VB_016", "Spider": "CH_VB", "Datum": "2003-04-17", "PDF": {"Datei": "CH_VB/CH_VB_016_JAAC-67-119--_2003-04-17.pdf", "URL": "https://www.amtsdruckschriften.bar.admin.ch/viewOrigDoc/150005822.pdf?ID=150005822", "Checksum": "b01be37e85859003cd98e8d9edaced74"}, "Scrapedate": "2026-03-20", "Num": ["JAAC 67.119 \r"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Zollrekurskommission 17.04.2003 JAAC 67.119 \r"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission fédérale de recours en matière de douanes, jusqu'à 2006 17.04.2003 JAAC 67.119 \r"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione federale di ricorso in materia doganale 17.04.2003 JAAC 67.119 \r"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Zollrekurskommission"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conféderation Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission fédérale de recours en matière de douanes, jusqu'à 2006"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione federale di ricorso in materia doganale"}], "ScrapyJob": "446973/70/126", "Zeit UTC": "20.03.2026 01:22:45", "Checksum": "73a91573d435d796a727f4b5a9103cd4", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Zollrekurskommission 17.04.2003 JAAC 67.119 \r\n\n 4\nFür die Festlegung und Änderung von Zollkontingenten und der allfälligen\nzeitlichen Aufteilung gilt Art. 17 LwG sinngemäss (Art. 21 Abs. 3 LwG). Für\nzusätzliche Zollkontingente gelten die Vorschriften des LwG sinngemäss\n(Art. 21 Abs. 5 LwG).\nb. Für das Jahr 1999 teilte das BLW den Berechtigten die Anteile des\nZollkontingents für Schnittblumen zu 80% nach Massgabe der Einfuhren\nim Vorjahr und zu 20% nach Massgabe der Inlandleistung des Vorjahres\nzu (Art. 25 Bst. c der Verordnung vom 7. Dezember 1998 über die Einund Ausfuhr von Gemüse, Obst und Gartenbauerzeugnissen [VEAGOG],\nSR 916.121.10). In den folgenden Jahren teilt das BLW die aggregierte\nZollkontingentsmenge den Anteilsberechtigten nach Massgabe ihrer Einfuhren\nzum KZA und zum AKZA während der entsprechenden Periode des Vorjahres\nzu. Die Zuteilung erfolgt jeweils im April (Art. 14 Abs. 1 und 2 VEAGOG).\nFrische Schnittblumen können zum KZA eingeführt werden, sofern das BLW\nZollkontingentsteilmengen für die Einfuhr freigibt (Art. 12 Abs. 2 VEAGOG). Die\nZollkontingentsanteile werden den Berechtigten durch Hoheitsakt zugeteilt,\nd. h. Schnittblumen zum KZA kann nur einführen, wem ein Zollkontingent\nmittels Verfügung zugesprochen worden ist (s. Art. 3, Art. 14 Abs. 1 und 2\nVEAGOG).\nJe nach Marktbedarf und Schweizer Angebot kann das BLW das Zollkontingent\nerhöhen (Art. 12 Abs. 3 VEAGOG). Die zusätzlichen Mengen werden nach\nMassgabe der Inlandleistung verteilt. Das BLW legt Verteilschlüssel für\ndie Zollkontingentsanteile für die Periode, während der die Erhöhung des\nZollkontingents zur Einfuhr freigegeben ist, fest (Art. 14 Abs. 4 VEAGOG).\nGestützt darauf hatte das zuständige BLW für die fragliche Kontingentsperiode\n(25. bis 31. Juli 1999) den Verteilschlüssel festgelegt: «je Fr. 4.- Inlandware\n= 1 kg Import zum KZA» (Art. 3 Abs. 2 VEAGOG-Freigabeverordnung vom\n12. Januar 2000, SR 916.121.100; Anhang 3 alte Fassung; Fleur-Info Nr. 11 vom\n23. Juli 1999).\nMit Rundschreiben vom 4. Mai 1999 an die Inhaber einer\nGeneraleinfuhrbewilligung für Schnittblumen legte das BLW fest, die\nInlandleistungen seien jeweils spätestens bis zu dem der Festsetzung des\nVerteilschlüssels folgenden dritten Werktag (Mittwoch) einzureichen. Später\neintreffende Meldungen würden nicht mehr berücksichtigt.\nc. Gemäss Art. 12 des Bundesgesetzes über das Verwaltungsstrafrecht\nvom 22. März 1974 (VStrR, SR 313.0) ist die infolge einer Widerhandlung\nzu Unrecht nicht erhobene Abgabe ohne Rücksicht auf die Strafbarkeit\neiner Person nachzuentrichten (Abs. 1). Art. 12 Abs. 2 VStrR ergänzt, dass\nzur Nachleistung verpflichtet ist, wer in den Genuss des unrechtmässigen\nVorteils gelangt ist, insbesondere der zur Zahlung der Abgabe Verpflichtete\n(s. Art. 9 und 13 des Zollgesetzes vom 1. Oktober 1925 [ZG], SR 631.0) oder\nder Empfänger der Vergütung oder des Beitrages. Voraussetzung für die\nAnwendbarkeit von Art. 12 Abs. 2 VStrR ist eine objektive Widerhandlung\ngegen die Verwaltungsgesetzgebung des Bundes (vgl. BGE 115 Ib 360 E. 3a;\nunveröffentlichtes Urteil des Bundesgerichts vom 30. September 1988 i.S. B.\nAG [2A.18/1988], E. 3a; Kurt Hauri, Verwaltungsstrafrecht, Bern 1998, S. 36).\nDie Leistungspflicht gestützt auf Art. 12 Abs. 2 VStrR hängt jedoch weder von\neiner strafrechtlichen Verantwortlichkeit noch von einem Verschulden (BGE\n106 Ib 221 E. 2c) oder gar der Einleitung eines Strafverfahrens ab, vielmehr\n\n"}