{"Signatur": "CH_VB_016", "Spider": "CH_VB", "Datum": "2002-03-22", "PDF": {"Datei": "CH_VB/CH_VB_016_JAAC-66-94--_2002-03-22.pdf", "URL": "https://www.amtsdruckschriften.bar.admin.ch/viewOrigDoc/150005741.pdf?ID=150005741", "Checksum": "2cfbfd0a67943d8efd4198bc858032b6"}, "Scrapedate": "2026-03-20", "Num": ["JAAC 66.94 \r"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Zollrekurskommission 22.03.2002 JAAC 66.94 \r"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission fédérale de recours en matière de douanes, jusqu'à 2006 22.03.2002 JAAC 66.94 \r"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione federale di ricorso in materia doganale 22.03.2002 JAAC 66.94 \r"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Zollrekurskommission"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conféderation Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission fédérale de recours en matière de douanes, jusqu'à 2006"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione federale di ricorso in materia doganale"}], "ScrapyJob": "446973/70/126", "Zeit UTC": "20.03.2026 01:23:53", "Checksum": "737aa498c80e31e9130e532689f84240", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Zollrekurskommission 22.03.2002 JAAC 66.94 \r\n\n 2\nAm 16. Juni 2001 verlangte die O. Co. Ltd. einen anfechtbaren Entscheid und\nleistete mit Valuta vom 4. Juli 2001 den dafür verlangten Kostenvorschuss von\nFr. 220.-.\nC. Am 11. Juli 2001 entschied die OZD, die letzte Beschwerdefrist für die\nin Frage stehenden Fahrten habe am 21. April 2001 geendet und deshalb könne\nauf die Beschwerde vom 1. Mai 2001 nicht eingetreten werden. Die OZD stellte\ndiesen Nichteintretensentscheid der Beschwerdeführerin per Post direkt in die\nTürkische Republik zu.\nD. Dagegen erhebt die O. Co. Ltd. (Beschwerdeführerin) am 17. Juli\n2001 Beschwerde bei der Eidgenössischen Zollrekurskommission (ZRK) mit\ndem sinngemässen Antrag, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und\ndie LSVA für die in Frage stehenden Fahrten gemäss Abgabekategorie 3 zu\nveranlagen. Die Beschwerdefrist sei eingehalten worden, da der Fristenlauf\nvom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern stillstehe.\nMit Vernehmlassung vom 14. Januar 2002 beantragt die OZD, die Beschwerde\nsei abzuweisen.\nAus den Erwägungen:\n1.a. Entscheide der OZD betreffend den Vollzug der Bestimmungen\nüber die leistungsabhängige Schwerverkehrsabgabe unterliegen gemäss\nArt. 23 Abs. 3 SVAG in Verbindung mit Art. 71a Abs. 1 des Bundesgesetzes vom\n20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021) der\nBeschwerde an die ZRK. (…)\nb. Nach Art. 49 VwVG kann mit der Beschwerde die Verletzung\nvon Bundesrecht, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des\nrechtserheblichen Sachverhaltes sowie die Unangemessenheit gerügt werden.\nDie ZRK stellt den Sachverhalt von Amtes wegen fest und sie ist an die\nBegründung der Begehren in keinem Falle gebunden (Art. 62 Abs. 4 VwVG).\nDer Untersuchungsgrundsatz und das Prinzip der Rechtsanwendung von\nAmtes wegen finden jedoch ihre Grenze darin, dass die Beschwerdeinstanz\nnicht von sich aus zusätzliche Sachverhaltsabklärungen vornimmt oder\nweitere Rechtsstandpunkte untersucht, für die sich aus den vorgebrachten\nRügen oder den Akten nicht zumindest Anhaltspunkte ergeben (BGE 119 V\n349 E. 1a, BGE 117 V 263 E. 3b, BGE 117 Ib 117 E. 4a, BGE 110 V 53 E. 4a; André\nGrisel, Traité de droit administratif, Bd. II, Neuchâtel 1984, S. 927; Fritz Gygi,\nBundesverwaltungsrechtspflege, Bern 1983, S. 211 ff.; Alfred Kölz / Isabelle\nHäner, Verwaltungsverfahren und Verwaltungsrechtspflege des Bundes,\n2. Aufl., Zürich 1998, S. 40, Rz. 114, S. 216 f., Rz. 603 und S. 240 f., Rz. 677).\n2.a. Damit eine Verfügung Rechtswirkung entfaltet, muss sie dem\nAdressaten gegenüber eröffnet werden (Blaise Knapp, Précis de droit\nadministratif, Basel 1991, Rz. 699). Eines der wichtigsten Erfordernisse der\nRechtssicherheit ist, dass die Betroffenen die rechtlichen Regeln kennen,\nwelche auf die sie interessierenden Sachverhalte angewendet werden (Pierre\nMoor, Droit administratif, Bd. II, Bern 1991, S. 211). Gemäss Art. 34 Abs. 1\nVwVG eröffnet die Behörde Verfügungen den Parteien schriftlich. Der Beweis\n\n"}