{"Signatur": "CH_VB_016", "Spider": "CH_VB", "Datum": "2002-04-29", "PDF": {"Datei": "CH_VB/CH_VB_016_JAAC-66-92--_2002-04-29.pdf", "URL": "https://www.amtsdruckschriften.bar.admin.ch/viewOrigDoc/150005735.pdf?ID=150005735", "Checksum": "146825e29c00cc0a57e440ac66e3518d"}, "Scrapedate": "2026-03-20", "Num": ["JAAC 66.92 \r"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Zollrekurskommission 29.04.2002 JAAC 66.92 \r"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission fédérale de recours en matière de douanes, jusqu'à 2006 29.04.2002 JAAC 66.92 \r"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione federale di ricorso in materia doganale 29.04.2002 JAAC 66.92 \r"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Zollrekurskommission"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conféderation Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission fédérale de recours en matière de douanes, jusqu'à 2006"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione federale di ricorso in materia doganale"}], "ScrapyJob": "446973/70/126", "Zeit UTC": "20.03.2026 01:23:36", "Checksum": "efca8917f34d891f230ec289c3914576", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Zollrekurskommission 29.04.2002 JAAC 66.92 \r\n\n 2\nZusammenfassung des Sachverhalts:\nA. Am 13. Juni bzw. 5. Oktober 2001 stellte die Eidgenössische\nOberzolldirektion (OZD) der G. T. AG die leistungsabhängige\nSchwerverkehrsabgabe für ihr Fahrzeug der Veranlagungsperioden\nJanuar bzw. Februar 2001 in Rechnung. Am 7. August bzw. 9. Oktober 2001\nbeanstandete die G. T. AG die Rechnungen.\nB. Mit Entscheid vom 16. Oktober 2001 erwog die OZD betreffend die\nRechnung für die Abgabeperiode Januar 2001, die auf der entsprechenden\nVeranlagung ausgewiesenen Positionen «Anhänger/Auflieger nicht deklariert»\nrührten von einem technischen Problem mit der Anhängererkennung\nher, wie dies von der TRIPON-Abnahmestelle bestätigt worden sei. Die\nOZD habe die daraus resultierende Differenz in der darauffolgenden\nPeriode gutgeschrieben. Für die Periode Februar 2001 seien jedoch keine\nUnstimmigkeiten festzustellen. Das Erfassungsgerät habe die Daten\nkorrekt aufgezeichnet und diese seien durch die Abgabepflichtige mittels\nDeklarations-Chipkarten richtig übermittelt worden.\nC. Dagegen führt die G. T. AG (Beschwerdeführerin) am 12. November\n2001 Beschwerde an die Eidgenössische Zollrekurskommission (ZRK) mit dem\nsinngemässen Antrag, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben; es sei\nauch für die Abgabeperiode Februar 2001 eine entsprechende Reduktion zu\ngewähren.\nAus den Erwägungen:\n1. (…)\n2.a. Gemäss Art. 85 Abs. 1 der Bundesverfassung der Schweizerischen\nEidgenossenschaft vom 18. April 1999 (BV, SR 101) kann der Bund auf dem\nSchwerverkehr eine leistungs- oder verbrauchsabhängige Abgabe erheben,\nsoweit diese Verkehrsart der Allgemeinheit Kosten verursacht, die nicht\ndurch andere Leistungen oder Abgaben gedeckt sind. Die leistungsabhängige\nSchwerverkehrsabgabe (LSVA) wird seit dem 1. Januar 2001 auf den im In- und\nAusland immatrikulierten (in- und ausländischen) schweren Motorfahrzeugen\nund Anhängern für den Güter- oder den Personentransport erhoben (Art. 3\ndes Bundesgesetzes vom 19. Dezember 1997 über eine leistungsabhängige\nSchwerverkehrsabgabe, Schwerverkehrsabgabegesetz [SVAG], SR 641.81).\nAbgabepflichtig ist der Halter, bei ausländischen Fahrzeugen zusätzlich\nder Fahrzeugführer (Art. 5 Abs. 1 SVAG). Die Abgabe bemisst sich nach\ndem höchstzulässigen Gesamtgewicht des Fahrzeuges und den gefahrenen\nKilometern (Art. 6 Abs. 1 SVAG). Der Bundesrat regelt den Vollzug der\nSchwerverkehrsabgabe (Art. 10 Abs. 1 SVAG). Die abgabepflichtige Person\nhat bei der Ermittlung der Fahrleistung mitzuwirken. Der Bundesrat kann\nden Einbau spezieller Geräte oder andere Hilfsmittel zur fälschungssicheren\nErfassung der Fahrleistung vorschreiben. Fehlen taugliche Angaben oder\nUnterlagen, so kann die Abgabe nach Ermessen veranlagt werden (Art. 11\nAbs. 1-3 SVAG).\nb. Die Abgabe wird mit einem von der Zollverwaltung zugelassenen\nelektronischen Messgerät ermittelt. Dieses besteht aus dem im Fahrzeug\neingebauten Fahrtschreiber bzw. Wegimpulsaufnehmer sowie einem\nErfassungsgerät, das die massgebende Fahrleistung ermittelt und registriert\n(Art. 15 Abs. 1 der Verordnung vom 6. März 2000 über eine leistungsabhängige\n\n"}