{"Signatur": "CH_VB_016", "Spider": "CH_VB", "Datum": "2002-02-13", "PDF": {"Datei": "CH_VB/CH_VB_016_JAAC-66-56--_2002-02-13.pdf", "URL": "https://www.amtsdruckschriften.bar.admin.ch/viewOrigDoc/150005615.pdf?ID=150005615", "Checksum": "7987310040530e059b6f28ca631ca522"}, "Scrapedate": "2026-03-20", "Num": ["JAAC 66.56 \r"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Zollrekurskommission 13.02.2002 JAAC 66.56 \r"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission fédérale de recours en matière de douanes, jusqu'à 2006 13.02.2002 JAAC 66.56 \r"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione federale di ricorso in materia doganale 13.02.2002 JAAC 66.56 \r"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Zollrekurskommission"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conféderation Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission fédérale de recours en matière de douanes, jusqu'à 2006"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione federale di ricorso in materia doganale"}], "ScrapyJob": "446973/70/126", "Zeit UTC": "20.03.2026 01:23:46", "Checksum": "7fadf0ea880316302701d3c8409aac6c", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Zollrekurskommission 13.02.2002 JAAC 66.56 \r\n\n 3\nje 100 kg brutto betragen und sei geschuldet. Das Fristverlängerungsgesuch\nvom 20. April 2001 sei nach Ablauf der Frist vom 22. Juni 2000 für die\nWiederausfuhr der fraglichen Ware und damit verspätet gestellt worden.\nE. Mit Eingabe vom 19. September 2001 führt die X AG (Beschwerdeführerin)\ngegen die Verfügung der OZD vom 21. August 2001 Beschwerde an die\nEidgenössische Zollrekurskommission (ZRK), mit dem Begehren, die\nangefochtene Verfügung sei aufzuheben. Die OZD sei anzuweisen, der\nBeschwerdeführerin - gegen Nachweis eines Zollkontingentanteils für\nGeflügelfleisch in entsprechender Höhe - 4’885.23 kg Pouletfleisch zum\nKontingentszollansatz der Tarifnummer 0207.1481 von Fr. 30.- je 100 kg\nnachzuverzollen.\nAus den Erwägungen:\n1. (Formelles)\n2.a. Jede Wareneinfuhr über die schweizerische Zollgrenze unterliegt\ngrundsätzlich der Zollpflicht (vgl. Art. 1 Abs. 1 des Zollgesetzes vom\n1. Oktober 1925 [ZG], SR 631.0). Gemäss Art. 1 Abs. 2 ZG umfasst die\nZollpflicht die Befolgung der Vorschriften für den Verkehr über die\nGrenze (Zollmeldepflicht) und die Entrichtung der gesetzlichen Abgaben\n(Zollzahlungspflicht). Ausnahmen von diesem allgemeinen Grundsatz\nbedürfen einer ausdrücklichen gesetzlichen oder staatsvertraglichen\nGrundlage.\nArt. 17 ZG nennt Ausnahmen von der generellen Zollpflicht und\nbeauftragt den Bundesrat, Zollbegünstigung oder -befreiung für den\nVeredlungsverkehr vorzusehen. Auftragsgemäss hat der Bundesrat\ndie Ausführungsbestimmungen erlassen: Im Veredlungsverkehr von\nWaren bedarf es zur Zollermässigung oder -befreiung einer Bewilligung\nder OZD (Art. 39b Abs. 1 der Verordnung zum Zollgesetz vom 10. Juli\n1926 [ZV], SR 631.01). Die Bewilligung kann mit Auflagen versehen und\nmengenmässig sowie zeitlich beschränkt werden (Art. 39b Abs. 2 ZV). Die\nBewilligung kann die bedingte Nichterhebung der Zölle nach den allgemeinen\nVerfahrensbestimmungen vorsehen, anstelle etwa des Freipassverfahrens\n(Art. 39b Abs. 3 ZV). Im aktiven Veredlungsverkehr wird die Zollermässigung\noder -befreiung nach den allgemeinen Verfahrensbestimmungen auf Antrag\nendgültig gewährt, wenn die eingeführte Ware oder die Ersatzware innerhalb\nder vorgeschriebenen Frist in bearbeiteter oder verarbeiteter Form ausgeführt\nworden ist (Art. 39c Abs. 1 Bst. a ZV).\nb. Der Zollmeldepflichtige hat den Abfertigungsantrag zu stellen und\ndie Zolldeklaration einzureichen (Art. 31 Abs. 1 ZG). Die angenommene\nZolldeklaration ist für den Aussteller verbindlich und bildet vorbehältlich\nder Revisionsergebnisse die Grundlage für die Festsetzung des Zolls und\nder weiteren Abgaben (Art. 35 Abs. 2 ZG). Soweit nicht durch Gesetz oder\nbesondere Vorschriften etwas anderes verfügt wird, bemisst sich der\nZollbetrag nach Art, Menge und Beschaffenheit der Ware im Zeitpunkt, in\n\n"}