{"Signatur": "CH_VB_016", "Spider": "CH_VB", "Datum": "1999-02-19", "PDF": {"Datei": "CH_VB/CH_VB_016_JAAC-64-10--_1999-02-19.pdf", "URL": "https://www.amtsdruckschriften.bar.admin.ch/viewOrigDoc/150004487.pdf?ID=150004487", "Checksum": "685dfb7d898d3a548962bac89a7d8df7"}, "Scrapedate": "2026-03-20", "Num": ["JAAC 64.10 \r"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Zollrekurskommission 19.02.1999 JAAC 64.10 \r"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission fédérale de recours en matière de douanes, jusqu'à 2006 19.02.1999 JAAC 64.10 \r"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione federale di ricorso in materia doganale 19.02.1999 JAAC 64.10 \r"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Zollrekurskommission"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conféderation Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission fédérale de recours en matière de douanes, jusqu'à 2006"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione federale di ricorso in materia doganale"}], "ScrapyJob": "446973/70/126", "Zeit UTC": "20.03.2026 01:26:11", "Checksum": "6f699dd0dd54968001e81e218466ab74", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Zollrekurskommission 19.02.1999 JAAC 64.10 \r\n\n 5\nIn der Konzessionsliste LIX-Schweiz-Liechtenstein hat die Schweiz\nentsprechende Verpflichtungen übernommen. Diese Liste bildet, wie die\nKonzessionslisten der anderen Staaten, Bestandteil des Abkommens (Ziff. 1 des\nProtokolls von Marrakesch; AS 1995 2148; GATT-Botschaft 1, BBl 1994 IV 148,\nAnm. 4). Zur Umsetzung dieser Liste wurden Zollkontingente errichtet, welche\ndie minimale Menge eines oder mehrerer landwirtschaftlicher Erzeugnisse\ndarstellen, die zu einem tiefen Zollansatz, d. h. zu den Bedingungen der\nBasisperiode 1986/88, eingeführt werden können. Ein Zollkontingent kann in\neinzelne Teilzollkontingente, namentlich für einzelne Erzeugnisse, aufgeteilt\nwerden (GATT-Botschaft 1, BBl 1994 IV 160; GATT-Botschaft 2, BBl 1994 IV\n1076, 1140; vgl. Art. 28 Abs. 1 und 4 der Verordnung vom 21. Dezember\n1953 über wirtschaftliche Bestimmungen des Landwirtschaftsgesetzes\n[Allgemeine Landwirtschaftsverordnung, SR 916.01, Fassung vom 17. Mai\n1995, AS 1995 1843]). Auf den Mehrimporten kann die volle Differenz\nzwischen Import- und Inlandpreis mittels Zöllen abgeschöpft werden,\nwelche sämtliche nichttarifären Elemente einschliessen (Rudolf Horber,\nDie Liberalisierung des Agrarhandels: Beweggründe, Auswirkungen und\nMassnahmen, in: Cottier [Hrsg.], GATT-Uruguay Round, Bern 1995, S. 60).\nNeben den Zollkontingentsmengen sind in der Verpflichtungsliste die\nhöchstmöglichen Importbelastungen im Rahmen der Zollkontingente\nund ausserhalb derselben hinterlegt worden, wobei für die letzteren eine\nVerpflichtung zum Abbau der höchstmöglichen Importbelastung innerhalb des\nDurchführungszeitraums um durchschnittlich 36% besteht (GATT-Botschaft 2,\nBBl 1994 IV 1074 f.; vgl. zum Ganzen den nicht veröffentlichten Entscheid\ndes Bundesgerichts vom 14. Juli 1997 [2A.496/1996] i.S. A. SA, E. 2a, mit\nweiteren Hinweisen). Bei sensiblen Produkten wie Butter, Käse, Rindund Schweinefleisch oder Eiern beträgt die Senkung - entsprechend dem\nminimalen Reduktionssatz pro Tariflinie - indessen lediglich 15% (Horber,\na. a. O., S. 57 und 60 f.).\nFür Produkte, bei denen in der massgebenden Periode 1986/88 keine\nnennenswerten Importe erfolgten, müssen im Übrigen mit Hilfe von\nZollkontingenten Mindestzutrittsmöglichkeiten in Höhe von 3% zu Beginn\nund von 5% am Ende der Übergangsperiode im Verhältnis zum Inlandkonsum\ngewährt werden (Horber, a. a. O., S. 58). Insbesondere beim Schweinefleisch,\nwo der Selbstversorgungsgrad bei 99% lag, wurden Schwierigkeiten im\nZusammenhang mit dieser Marktzutrittsverpflichtung befürchtet. Die\nSchweiz hat dann in der Schlussphase der Verhandlungen erreicht, dass alle\nFleischsorten, welche hauptsächlich auf der Basis von Kraftfutter erzeugt\nwerden («weisses» Fleisch), in einem Zollkontingent aggregiert werden,\nwodurch erreicht werden konnte, dass die Importmöglichkeiten für diese\nGruppe insgesamt (und nicht nur für Schweinefleisch allein) erhöht werden\nmüssen (von 46 041 t im Jahre 1993 auf 48 889 t zu Beginn der Übergangsphase\nund 54 482 t am Ende derselben; Bericht des Bundesrates zuhanden der\nKommission für Wirtschaft und Abgaben des Nationalrates, Auswirkungen\ndes GATT-Abkommens auf die schweizerische Landwirtschaft, Bern 1998,\nZiff. 4.3.5, S. 24). Das entsprechende Zollkontingent Nr. 6 für «weisses»\nFleisch wurde in der Verordnung vom 17. Mai 1995 über die Festsetzung der\n\n"}