{"Signatur": "CH_VB_016", "Spider": "CH_VB", "Datum": "1997-10-24", "PDF": {"Datei": "CH_VB/CH_VB_016_JAAC-63-22--_1997-10-24.pdf", "URL": "https://www.amtsdruckschriften.bar.admin.ch/viewOrigDoc/150004199.pdf?ID=150004199", "Checksum": "10578ce15efc6792e1e636b36696a3ba"}, "Scrapedate": "2026-03-20", "Num": ["JAAC 63.22 \r"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Zollrekurskommission 24.10.1997 JAAC 63.22 \r"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission fédérale de recours en matière de douanes, jusqu'à 2006 24.10.1997 JAAC 63.22 \r"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione federale di ricorso in materia doganale 24.10.1997 JAAC 63.22 \r"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Zollrekurskommission"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conféderation Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission fédérale de recours en matière de douanes, jusqu'à 2006"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione federale di ricorso in materia doganale"}], "ScrapyJob": "446973/70/126", "Zeit UTC": "20.03.2026 01:27:12", "Checksum": "cc15945fd40cd5eb04862adccc831494", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Zollrekurskommission 24.10.1997 JAAC 63.22 \r\n\n1.a. Die ZRK ist gemäss Art. 109 Abs. 1 Bst. c des Zollgesetzes vom\n1. Oktober 1925 (ZG, SR 631.0) Beschwerdeinstanz für erstinstanzliche\nVerfügungen oder Beschwerdeentscheide der OZD insbesondere\nüber die Veranlagung der Zölle einschliesslich Zollzahlungspflicht,\nZollbefreiung, Zollbegünstigung und Zwischenabfertigung (Ziff. 1) und die\nTarifierung für andere Zwecke als die Zollerhebung (Ziff. 2). Die OZD ist\ngemäss Art. 109 Abs. 1 Bst. b ZG Beschwerdeinstanz für erstinstanzliche\nVerfügungen oder Beschwerdeentscheide der Zollkreisdirektionen. Die\nvon der Beschwerdeführerin gegen den Entscheid der Direktion des\nI. Zollkreises bei der ZRK erhobene Beschwerde wurde innerhalb der in der\nRechtsmittelbelehrung angeführten Frist von 30 Tagen fristgerecht eingereicht,\nebenfalls wurden die Formvorschriften eingehalten und der angeforderte\nKostenvorschuss einbezahlt. Von Amtes wegen abzuklären ist, ob sich die\nBeschwerdeführerin zu Recht auf das Vorliegen der Voraussetzungen für einen\nSprungrekurs beruft und die ZRK oder die OZD als Beschwerdeinstanz für die\nBehandlung der Beschwerde zuständig ist.\nb. Hat eine nicht endgültig entscheidende Beschwerdeinstanz im Einzelfalle\n(der verfügenden Behörde) eine Weisung erteilt, dass oder wie eine Vorinstanz\nverfügen soll, so ist die Verfügung unmittelbar an die nächsthöhere Instanz\nweiterzuziehen; in der Rechtsmittelbelehrung ist darauf aufmerksam zu\nmachen (Art. 47 Abs. 2 des Bundesgesetzes über das Verwaltungsverfahren\nvom 20. Dezember 1968 [VwVG], SR 172.021). In diesem Fall darf der\nInstanzenzug durchbrochen werden (vgl. Alfred Kölz / Isabelle Häner,\nVerwaltungsverfahren und Verwaltungsrechtspflege des Bundes, Zürich 1993,\nS. 127 f. Rz. 211; Ulrich Häfelin / Georg Müller, Grundriss des Allgemeinen\nVerwaltungsrechts, Zürich 1993, S. 318 Rz. 1358). Der Sprungrekurs\ndient zur Vermeidung unnötiger Prozessschritte und verhindert einen\nVerfahrensleerlauf, wenn jene Vorinstanz in concreto Weisungen erteilt\nhat. Die nächsthöhere Beschwerdeinstanz kann in diesem Fall auch dann\nauf Unangemessenheit hin überprüfen, wenn sie es sonst nicht könnte; ihr\nsteht die gleiche Kognition zu wie der übersprungenen Instanz (vgl. René\nRhinow / Heinrich Koller / Christina Kiss, Öffentliches Prozessrecht und\nJustizverwaltungsrecht des Bundes, Basel 1996, S. 185 Rz. 960 und S. 241\nRz. 1260; Peter Saladin, Das Verwaltungsverfahrensrecht des Bundes, Basel\n1979, S. 204 Rz. 21.3).\n\n"}