{"Signatur": "CH_VB_015", "Spider": "CH_VB", "Datum": "1999-06-24", "PDF": {"Datei": "CH_VB/CH_VB_015_JAAC-64-11--_1999-06-24.pdf", "URL": "https://www.amtsdruckschriften.bar.admin.ch/viewOrigDoc/150004520.pdf?ID=150004520", "Checksum": "ae2e091f80ca2b634176c401d99bf433"}, "Scrapedate": "2026-03-20", "Num": ["JAAC 64.11 \r"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Steuerrekurskommission 24.06.1999 JAAC 64.11 \r"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission fédérale de recours en matière de contributions, jusqu'à 2006 24.06.1999 JAAC 64.11 \r"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione federale di ricorso in materia di contribuzioni 24.06.1999 JAAC 64.11 \r"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Steuerrekurskommission"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conféderation Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission fédérale de recours en matière de contributions, jusqu'à 2006"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione federale di ricorso in materia di contribuzioni"}], "ScrapyJob": "446973/70/126", "Zeit UTC": "20.03.2026 01:25:54", "Checksum": "33292d45889f399a33789b41deb3f28b", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Steuerrekurskommission 24.06.1999 JAAC 64.11 \r\n\n JAAC 64.11\n\nAuszug aus einen Entscheid der Eidgenössischen\nSteuerrekurskommission vom 24. Juni 1999 i. S. S.\n[SRK 1998-177]\n\nTaxe sur la valeur ajoutée. Décompte établi selon le taux de dette fiscale\nnette.\n- L’art 47 al. 3 OTVA, qui autorise l’AFC à prévoir le taux de dette fiscale\nnette, se fonde manifestement sur la constitution (consid. 3).\n- Le but du décompte de TVA établi selon le taux de dette fiscale nette est\nde simplifier l’administration de la comptabilité (consid. 4b).\n- Une annulation rétroactive du décompte établi selon le taux de dette\nfiscale nette n’est pas possible (consid. 4c).\n\nMehrwertsteuer. Abrechnung nach Saldosteuersatz.\n- Art. 47 Abs. 3 MWSTV, der die ESTV berechtigt, Saldosteuersätze\nvorzusehen, stützt sich offensichtlich auf die Verfassung (E. 3).\n- Der Zweck der Mehrwertsteuerabrechnung mittels Saldosteuersätzen\nbesteht in der administrativen Vereinfachung des Abrechnungswesens\n(E. 4b).\n- Ein rückwirkender Widerruf der Abrechnung nach Saldosteuersatz ist\nnicht möglich (E. 4c).\n\n1\nImposta sul valore aggiunto. Rendiconto secondo l’aliquota saldo.\n- L’art 47 cpv. 3 OIVA che autorizza l’AFC a prevedere aliquote saldo si\nfonda manifestamente sulla Costituzione (consid. 3).\n- Scopo del rendiconto dell’IVA mediante aliquote saldo è la\nsemplificazione amministrativa della contabilità (consid. 4b).\n- Non è possibile revocare retroattivamente il rendiconto secondo\nl’aliquota saldo (consid. 4c).\n\nA. S. ist unter der Einzelfirma X. im Register der Mehrwertsteuerpflichtigen\nbei der Eidgenössischen Steuerverwaltung (ESTV) eingetragen. Mit Eingabe\nvom 15. Januar 1995 unterstellte er sich dem Saldosteuersatz von 4% mit\nWirkung ab 1. Januar 1995 und erklärte sich einverstanden, die Bestimmungen\nder Broschüre über die Saldosteuersätze befolgen zu wollen.\nB. Die Steuer für das erste Halbjahr 1996 berechnete S. in der Folge nicht nach\nder Methode des Saldosteuersatzes, sondern effektiv. Auf diese Weise wies er\neinen Vorsteuerüberschuss von Fr. 35.40 aus. Mit Ergänzungsabrechnung\nvom 21. Oktober 1996 legte die ESTV die für das erste Halbjahr 1996\ngeschuldete Steuer auf Fr. 1204.- fest. Dabei ging sie vom eigens durch den\nSteuerpflichtigen deklarierten Umsatz aus und berechnete die Steuerschuld\nanhand des Saldosteuersatzes von 4%. Mit Schreiben vom 30. Oktober 1996\nan die ESTV erklärte S., er habe mit der Abrechnung über das erste Halbjahr\n1996 von der Saldosteuersatz-Methode zur effektiven Abrechnungsmethode\ngewechselt. Zur Begründung machte er im Wesentlichen wirtschaftliche\nGründe geltend. Daraufhin teilte ihm die ESTV mit, ein Wechsel zur genauen\nAbrechnungsweise sei nur auf Ende eines Kalenderjahres möglich. Der\nschriftliche Widerruf müsse bis spätestens Ende Februar des Folgejahres\nerfolgen, was bei ihm nicht der Fall sei.\nC. Am 10. Juni 1998 entschied die ESTV, S. habe für das erste Halbjahr 1996\nund gemäss Ergänzungsabrechnung vom 21. Oktober 1996 noch Fr. 1168.80\n(Fr. 1204.- abzüglich Fr. 35.40 [Gutschriftsstornierung]) Mehrwertsteuern\nnebst Verzugszins zu bezahlen. Dagegen erhob S. mit Eingabe vom 3. Juli 1998\nEinsprache.\nD. Mit Einspracheentscheid vom 30. Oktober 1998 wies die ESTV die\nEinsprache ab und bezifferte die noch geschuldete Steuer nebst Verzugszins\nfür das 1. Halbjahr 1997 (recte: 1996) mit Fr. 742.65 (Fr. 1204.- abzüglich\nFr. 35.40 [Gutschriftsstornierung] abzüglich Fr. 425.65 [Vorsteuerüberschuss\n1. Quartal 1998]). Zur Begründung führte sie im Wesentlichen an, ein\nWiderruf der Unterstellungserklärung sei jeweils auf den 31. Dezember\nmöglich, wobei dieser in schriftlicher Form bis spätestens Ende Februar des\nFolgejahres einzureichen sei. Der Widerruf von S. könne demzufolge erst ab\n1. Januar 1997 Wirkung entfalten. Das Argument der je unterschiedlichen\nSteuerbelastungen aufgrund der beiden Abrechnungsmethoden sei\nunbehelflich, da Saldosteuersätze wohl zu administrativen Vereinfachungen,\nnicht jedoch zu finanziellen Erleichterungen führen sollen.\nE. Mit Eingabe vom 29. November 1998 führt S. gegen den\nEinspracheentscheid der ESTV Beschwerde bei der Eidgenössischen\nSteuerrekurskommission (SRK) und stellt den sinngemässen Antrag, der\n\n"}