{"Signatur": "CH_VB_015", "Spider": "CH_VB", "Datum": "1999-03-23", "PDF": {"Datei": "CH_VB/CH_VB_015_JAAC-63-91--_1999-03-23.pdf", "URL": "https://www.amtsdruckschriften.bar.admin.ch/viewOrigDoc/150004427.pdf?ID=150004427", "Checksum": "a15f51a57a4f285c54286086bcf393ef"}, "Scrapedate": "2026-03-20", "Num": ["JAAC 63.91 \r"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Steuerrekurskommission 23.03.1999 JAAC 63.91 \r"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission fédérale de recours en matière de contributions, jusqu'à 2006 23.03.1999 JAAC 63.91 \r"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione federale di ricorso in materia di contribuzioni 23.03.1999 JAAC 63.91 \r"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Steuerrekurskommission"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conféderation Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission fédérale de recours en matière de contributions, jusqu'à 2006"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione federale di ricorso in materia di contribuzioni"}], "ScrapyJob": "446973/70/126", "Zeit UTC": "20.03.2026 01:26:12", "Checksum": "7e29b543a2be5c616a02d2f95db010aa", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Steuerrekurskommission 23.03.1999 JAAC 63.91 \r\n\n 2\n2. I criteri importanti per l’indipendenza dal profilo dell’imposta sul\nvalore aggiunto sono per esempio che l’attività imponibile sia effettuata\nin nome proprio, con un rischio economico e imprenditoriale proprio e\nindipendentemente da un datore di lavoro a livello dell’organizzazione\ndel lavoro. Occorre stabilire se il fornitore di prestazioni opera in\nmodo indipendente ai sensi dell’IVA sulla base dell’insieme dei rapporti\neconomici. Visto il carattere di imposta generale sul consumo dell’IVA,\nla nozione d’indipendenza deve essere interpretata piuttosto nel senso\nampio del termine (consid. 3b).\n3. La forma di diritto civile dell’azienda non è determinante, bensì il\ntipo di attività e la capacità di svolgere in modo indipendente attività\na carattere commerciale o professionali. Nella fattispecie un esame\nglobale delle circostanze fa sembrare la casa per anziani C. come\nfornitore indipendente ai sensi dell’IVA (consid. 4b).\n4. Mediante il trasferimento a un terzo dell’attività in questione\n(direzione di una casa) vi è, per quanto riguarda l’IVA, la creazione\ndi un nuovo stadio economico precedente. Ne consegue che, facendo\nil paragone con la collettività che non può ricorrere a un operatore\nesterno, possono sorgere oneri fiscali supplementari, in quanto il\nnuovo stadio precedente può comportare una prestazione senza una\ndeduzione possibile dell’imposta precedente (art. 14 n. 7 OIVA). Questo\nnon costituisce una violazione del principio della parità di trattamento\n(consid. 5c).\n\nZusammenfassung des Sachverhalts:\n\nA. Die S. AG bezweckt die Entwicklung und das Angebot von Dienstleistungen\nzugunsten von betagten Menschen im ambulanten und stationären Bereich.\nDie Dienstleistungen umfassen gemäss Statuten die Betriebsführung von\nAltersinstitutionen, die Beratung von und die Planung für Trägerschaften,\nInstitutionen und weitere Interessenten im Altersbereich sowie die Aus-, Fortund Weiterbildung von im Altersbereich tätigen Menschen.\nMit Schreiben vom 9. Januar 1995 liess die S. AG der Eidgenössischen\nSteuerverwaltung (ESTV) mitteilen, sie betreibe im Auftrag und auf Rechnung\nund Risiko der Stadt B. das Altersheim C. in B. Dafür erhalte sie ein Honorar\nvon rund Fr. 100 000.- pro Jahr. Die Personalverantwortung liege bei ihr,\ndie Arbeitsverträge würden mit ihr abgeschlossen. Die (nicht schriftlichen)\nHeimverträge bestünden zwischen der Stadt B. und den Bewohnern.\nDementsprechend hätten die Heiminsassen ihre Beiträge an die Stadt B. zu\nbezahlen. Diese stelle einen sogenannten Kostgeldausweis aus. Die Stadt\nB. leite die Kostgelder zusammen mit ihren Subventionen an das Heim\nweiter, damit dieses die Kosten der S. AG decken könne. Das Amt für Alter\nder Stadt B. überweise monatliche Kostenvorschüsse auf das C.-Bankkonto. Die\nStadt B. stelle dem Heim zudem die Infrastruktur (Gebäude) zur Verfügung.\nDaneben werde eine auch der Öffentlichkeit zugängliche Cafeteria geführt.\nDie S. AG gehe davon aus, die Weiterverrechnung ihrer Unkosten (Löhne des\n\n3\nBetreuungspersonals und übrige Unkosten) an die Stadt B. gelte als Leistungen\nvon gemeinnützigen Alters-, Wohn- und Pflegeheimen im Sinne von Art. 14\nZiff. 7 der Verordnung vom 22. Juni 1994 über die Mehrwertsteuer (MWSTV,\nSR 641.201), obschon die Kostgelder von den Insassen zunächst an die Stadt\nB. bezahlt würden. Mehrwertsteuerpflichtig seien demnach lediglich das\nHonorar sowie die Einnahmen aus der Cafeteria.\nB. Am 28. Februar 1997 entschied die ESTV, die S. AG habe auf dem\ngesamten Entgelt für die Dienstleistungen, welche sie gestützt auf den\nHeimführungsvertrag vom 15./22. Juni 1993 der Einwohnergemeinde B.\ngegenüber erbringt, ab dem 1. Januar 1995 die Mehrwertsteuer zum Satz\nvon 6,5% zu entrichten. Zur Begründung hielt sie im wesentlichen fest, bei\nden vorliegenden entgeltlichen Heimführungsleistungen, welche gestützt auf\nein umfassendes Betriebsführungsmandat erbracht werden, handle es sich\num Dienstleistungen im Sinne von Art. 6 MWSTV. Art. 14 Ziff. 7 MWSTV käme\nnicht zur Anwendung, denn die Pensionsverträge würden zwischen der Stadt\nB. und den einzelnen Pensionären abgeschlossen. Die Pensionsleistungen\nwürden dementsprechend durch die Stadt B. gegenüber den Pensionären\nerbracht. Dieses Leistungsverhältnis bilde aber nicht Streitgegenstand. Eine\nZurverfügungstellung von Personal im Sinne von Art. 14 Ziff. 10 MWSTV\nliege ebenfalls nicht vor, denn die S. AG stelle der Gemeinde B. kein Personal\nzur Verfügung, sondern sie erbringe Dienstleistungen mit Personal, welches\nvollumfänglich ihr unterstehe. Eine hiergegen erhobene Einsprache der S. AG\nwies die ESTV am 31. März 1998 ab. Gegen diesen Einspracheentscheid führt\ndie S. AG bei der Eidgenössischen Steuerrekurskommission (SRK) Beschwerde.\n\nAus den Erwägungen:\n\n"}